• Narrow screen resolution
  • Wide screen resolution
  • Wide screen resolution
  • Increase font size
  • Decrease font size
  • Default font size
5Mo6-4.PNG
Startseite - Hauptartikel - - alle Hauptartikel
Hauptartikel
Einleitung

Die Lehre, dass der Gott der Bibel ein dreieiniger Gott sei, ist so tief verankert im Glauben der meisten Christen, dass man meint, es sei ein absolut biblisches Dogma und nicht hinterfragbar. Mit Verwunderung und Empörung reagieren die meisten, wenn man dieses in Frage stellt. Gleichzeitig ist eine gewisse Hilflosigkeit feststellbar wenn es darum geht, die Trinitätslehre (TL) inhaltlich zu beschreiben oder gar mit der Bibel zu begründen.

Ich habe festgestellt, dass es nicht schwer ist, diese Lehre mit der Bibel widerspruchsfrei zu begründen. Es ist nicht schwer, sondern unmöglich, denn die Bibel kennt eine solche Lehre überhaupt nicht und sowohl einzelne Verse als auch ihre Gesamtaussage widersprechen der Trinitätslehre.

Die TL steht nicht nur im Widerspruch zur Bibel im Allgemeinen und zu dem, was Gott, Jesus Christus und die Apostel gesagt haben, sondern sie ist auch in sich selbst widersprüchlich, denn drei ist nunmal nicht eins und umgekehrt. Was wäre aus Goethe geworden, wenn die TL nicht erfunden und den Menschen aufgenötigt worden wäre? Er schreibt in "Faust":

...denn ein vollkomm'ner Widerspruch
bleibt gleich geheimnisvoll für Kluge wie für Toren.

Die Kunst, mein Feund, ist alt und neu,
es war die Art zu allen Zeiten,
durch drei und eins, und eins und drei
Irrtum statt Wahrheit zu verbreiten.

So schwatzt und lehr man ungestört,
wer will sich mit den Narr'n befassen?
Gewöhnlich glaubt der Mensch, wenn er nur Worte hört,
es müsse sich dabei auch etwas denken lassen.


Offensichtlich sind viele Christen bereit, etwas Widersprüchliches zu glauben, weil von so manchen heutigen Schriftgelehrten behauptet wird, gerade in dieser verstandesmäßigen Unmöglichkeit sei die Göttlichkeit erkennbar. Vielleicht spielt auch die Faszination des Geheimnisvollen eine Gewisse Rolle dabei.

Nun gibt es ohne Zweifel Dinge, die mit dem Verstand nicht so ohne Weiteres erfasst werden können, und auch Gottes Wege und Gedanken sind höher als unsere Wege und Gedanken, seine Weisheit ist unergründlich, aber das Verhältnis Gottes zu Jesus Christus ist für jedermann verständlich, denn Gott sagt von Jesus: Dies ist mein geliebter Sohn, und Jesus nannte Gott seinen Vater. Das versteht jedes Kind.

Ist das zu einfach, als dass man es glauben könnte?

 
Wie es dazu kam

Ich selbst habe als Kind gläubiger Eltern nichts anderes gehört oder gelernt, und somit auch geglaubt, dass Gott ein dreieiniger Gott sei. Als ich selbst Mitarbeiter und später Leiter in der örtlichen EC-Jugendarbeit war, habe ich es auch entsprechend weitergegeben, mit den gebräuchlichen Bildern: Gott kann man sich in drei Erscheinungsformen vorstellen, etwa wie Wasser als fest (Eis), flüssig und gasförmig (Dampf), oder auch das vielbemühte gleichseitige Dreieck.

Irgendwann wurde ich gebeten, jemandem zu helfen, den Zeugen Jehovas gegenüber die Trinitätslehre zu begründen. Damals habe ich mich zum ersten Mal ernsthaft auf die Suche nach biblischen Belegen für die Trinitätslehre gemacht und sehr viele Gespräche geführt - und so kam ich im Laufe einer längeren Zeit zur Erkenntnis, dass es sich hierbei nicht um eine biblische Lehre handelt, sondern, im Gegenteil, um eine krasse Irrlehre. Die Folgen kann man sich leicht ausmalen, denn damit tastete ich den vermeintlichen Grundpfeiler, das vermeintliche Fundament des christlichen Glaubens an.

In der Tat verlor ich zunächst selbst den Boden, auf dem ich jahrelang gestanden hatte und ich fragte mich, worauf kann man sich verlassen, was trägt nun wirklich? Gibt es einen festen Grund, einen "Felsen", der wirklich trägt? Ja, es gibt ihn!

Die Trinitätslehre hatte sich als Sand erwiesen, sie "zerrinnt zwischen den Händen" beim Nachfragen. Zwei Beispiele dazu:

1. Jemand sagte: Jesus ist Gott. Ich frage nach (F): Ist er der Vater? Antwort (A): Nein, natürlich nicht. F: Ist er dann ein zweiter Gott neben seinem Vater? A: Nein, es gibt nur einen Gott. F: Also Jesus ist Gott, und sein Vater ist Gott, Jesus nennt ihn sogar seinen Gott, das sind doch zwei? A: Das ist eben ein Geheimnis, oder glaubst du im Ernst, dass wir Gott verstehen können? F: Nicht in allem, aber wo steht in der Bibel, dass das Verhältnis zwischen Jesus und seinem Vater ein Geheimnis ist? A: Das ist nunmal so...

Zweites Beispiel: F: Wenn Jesus Gott ist, ist dann Gott gestorben? A: Nein, Jesus ist gestorben, Gott ist unsterblich. F: Aber Jesus ist doch deiner Meinung nach Gott. A: Ja sicher, das sagt die Bibel an vielen Stellen. F: Und wer ist dann gestorben? A: Jesus, der menschliche Jesus ist gestorben, der göttliche Jesus nicht - Jesus ist eben beides, ganz Mensch und ganz Gott. F: War er dann wirklich tot? Es steht doch geschrieben, dass Jesus von Gott auferweckt wurde. Hat somit ein Gott einen anderen Gott auferweckt? A: Jesus hat sich selbst auferweckt, da er Gott ist...


Es gibt noch sehr viel mehr Behauptungen in und aufgrund der Trinitätslehre, die oft in sich selbst widersprüchlich sind und einer Prüfung anhand der Bibel nicht standhalten. (Darauf gehe ich in den nächsten Artikeln näher ein.)

Dagegen sind biblische Aussagen hierzu meist gut zu verstehen: Gott sagt: Ich allein bin Gott (Jes 45,5) oder auch: Ich bin der "Ich bin" (2Mo 3,14: das ist die Bedeutung des Namens Gottes: JHWH).

Jesus sagte: Der Vater allein ist wahrer Gott (Joh 5,44 + 17,3). Jesus glaubte auch, dass Gott Einer ist (Mark 12,29), auch die Apostel reden alle einhellig in diese Richtung. Ich, Er, Einer, Er allein, Du allein, usw.

Wenige Stellen gibt es, die anders gedeutet werden können (siehe Bibelstellen), allerdings beschreibt keine davon Gott als ein "Mehr-Personen-Wesen" oder irgendwie "drei in einem".

Aber diese Klarheit hat sich bei mir nur langsam entwickelt, ich habe sie erst nach und nach erkannt und im Nachhinein wundere ich mich darüber, warum das bei mir so lange dauerte, obwohl es doch so klar in der Bibel steht.

Das liegt inzwischen über 10 Jahre zurück und ich bin Gott sehr dankbar dafür, dass er mich so geführt hat. Auch wenn es kein leichter Weg war und ist, ich möchte keinesfalls zurück.

 
Die Vorgehensweise

Um in dieser Sache Klarheit zu erhalten ist es unerlässlich, die Bibel gründlich und aufmerksam zu lesen und zu vergleichen mit Parallelstellen und verschiedenen Übersetzungen, beten, nachdenken, das Gespräch mit Glaubensgeschwistern suchen, Notizen machen und die eigenen Überlegungen und auch die Aussagen anderer anhand der heiligen Schrift immer und immer wieder wieder zu überprüfen.

Es gibt auch einige Bücher zum Thema, die allermeisten befürworten die Trinitätslehre. Es gibt zwar einige wenige Bücher, die sie widerlegen, aber die sind schwer zu finden, denn im christlichen Buchhandel werden solche nicht angeboten (siehe Buchempfehlungen). Auch Gläubige, die die Trinitätslehre ablehnen, sind in christlichen Kreisen dünn gesät, denn wenn sie sich entsprechend zu erkennen geben, sind ihre Tage in diesen Kreisen meist gezählt. Statt dem Handschlag der Gemeinschaft erhalten sie sehr bald den Fußtritt der Gemeinschaft.

Es gibt auch einige Internetseiten mit mehr oder weniger ausführlichen Erörterungen, die man natürlich ebenso anhand der Schrift prüfen sollte (siehe Links). Auch die Entstehungsgeschichte dieser Lehre wird auf unterschiedliche Weise und doch in etwa gleich lautend dort beschrieben, diese kann man allerdings nicht anhand der Bibel prüfen, da die Bibel eine solche Lehre überhaupt nicht kennt, wie nachfolgend noch aufgezeigt werden wird. Die christliche Trinitätslehre ist erst gegen Ende des 4. Jahrhunderts formuliert worden (s. Geschichtliches).

Niemand lasse sich davon abschrecken, dass er kritisch beobachtet wird, wenn er sich in diesem Thema auf die Suche nach der Wahrheit macht. Der Herr Jesus Christus hat Widerstand vorausgesagt und auch selbst erlebt, von den eigenen Leuten. Die Juden hatten damals schon beschlossen, jedermann aus der Synagoge auszuschließen, der Jesus als den Christus bekennen würde (Joh 9,22). Das tun heute ebenso die Theologen und Räte der christlichen Kirchen und Gemeinschaften, wenn jemand Jesus nicht als Gott, sondern als den Christus Gottes bekennt. Zudem scheuen sie sich auch nicht davor, solche als Irrlehre zu bezeichnen und vom Heil auszuschließen - als ob sie die Vollmacht dazu hätten.

Wer für die Wahrheit eintritt, muss mit Widerstand rechnen -
allerdings ist Widerstand nicht der Beweis, dass man die Wahrheit vertritt.

 
Zuerst Gottes Wort und Wille

Es ist der ausdrückliche Wille Gottes, dass alle Menschen errettet werden und zur Erkenntnis der Wahrheit kommen, denn einer ist Gott, und einer ist Mittler zwischen Gott und den Menschen, der Mensch Jesus, der Gesalbte (1Tim 2,4-5).

Die Errettung der Menschen steht also im Zusammenhang mit der Erkenntnis der Wahrheit, dass nur einer Gott ist, und dass der Mensch Jesus, der Gesalbte, der einzige Mittler zwischen Gott und den Menschen ist. Gott will, dass alle Menschen diese Wahrheit erkennen. Nun würden selbst Trinitarier diesem Vers sofort zustimmen, aber durch ihre Brille interpretieren.

Jesus wurde einmal von einem Schriftgelehrten gefragt, welches denn das erste (oder höchste) von allen Geboten sei. Manche Fragen hat er einfach nicht, manche nur indirekt beantwortet, andere nur unter gewissen Bedingungen. Diese Frage aber beantwortete Jesus sofort und ohne Umschweife:

Das erste von allen ist: Höre, Israel, der Herr, unser Gott, ist ein einziger Herr! worauf der Schriftgelehrte antwortete: Recht, Lehrer, du hast nach der Wahrheit geredet, denn ER ist einer... Nachzulesen in Mark. 12,28-34.

Es geht also nicht um eine persönliche Meinung: "Ich für mich sehe das so und so", es ist auch nicht eine Betrachtungsweise unter vielen, die alle irgendwie richtig wären. Nein, es ist ein Gebot, es ist sogar das höchste aller Gebote: Der Herr, unser Gott, ist ein einziger Herr. Also nicht ein dreieiniger, auch kein vereinigter, nicht ein dreipersonaler, ebensowenig ein Team von drei Göttern, nicht einer, der sich auf dreierlei Weisen zeigt, sondern ein einziger Herr. Einer. Und das ist der Vater allein.

Hier ein paar wenige Verse, die das belegen (mehr dazu unter Bibelstellen):

So erkenne denn heute und nimm dir zu Herzen, dass JHWH der alleinige Gott ist im Himmel oben und auf der Erde unten, keiner sonst! (5Mo 4,39)

Ich bin JHWH und sonst keiner. Außer mir gibt es keinen Gott. Ich gürte dich, ohne dass du mich erkannt hast,  damit man erkennt vom Aufgang der Sonne und von ihrem Untergang her, dass es außer mir gar keinen gibt. Ich bin JHWH - und sonst keiner (Jes 45,5-6)

(Jesus betete zum Vater: ... Dies aber ist das ewige Leben, dass sie dich, den allein wahren Gott, und den du gesandt hast, Jesus Christus, erkennen. (Joh 17,3)

Denn wenn es auch sogenannte Götter gibt im Himmel oder auf Erden - wie es ja viele Götter und viele Herren gibt -, so ist doch für uns ein Gott, der Vater, von dem alle Dinge sind und wir auf ihn hin... (1Kor 8,5-6a)

Sogleich war ich im Geist: Und siehe, ein Thron stand im Himmel, und auf dem Thron saß einer. (Off 4,2)


Es gibt in der gesamten Bibel nicht eine einzige Stelle, die Gott als ein "Mehr-Personen-Wesen" beschreiben würde, ebensowenig kommt die Zahl drei in Bezug auf Gott irgendwo in der Bibel vor. Vater, Sohn und heiliger Geist werden niemals zusammen als Gott bezeichnet, auch nicht im Taufbefehl in Mt 28,19 oder im Gruß in 2.Kor 13,13. Außerdem wird der Heilige Geist nirgendwo in der Bibel als Person, geschweige denn als göttliche Person beschrieben (siehe weiter unten: "Der Heilige Geist").

Gott hat sich in dieser Frage völlig eindeutig und für jeden verständlich geäußert, ebenso einhellig haben alle Propheten, Jesus und die Apostel geredet. Warum sind die Gläubigen so ungläubig? Warum glauben sie nicht das, was Jesus Christus als das höchste aller Gebote (siehe oben) bezeichnet hat? 

Höre Israel (und das gilt nicht nur Israel lt. Röm 3,29-30a) – lass es dir gesagt sein, nimm es dir zu Herzen, glaube es, halte daran fest: GOTT ist EINER !

 
Was hat Gott über sich selbst gesagt?

In der Bibel steht sehr viel über Gott geschrieben, wie er sich geoffenbart hat usw. Es steht darin aber auch geschrieben, was Gott persönlich gesagt hat, wie er zu Menschen geredet hat, was er von sich geoffenbart hat. So sind hier nun einige wenige Bibelstellen angeführt, die Gottes persönliches Reden wiedergeben, denn wenn jemand über ihn Bescheid weiß, dann er selbst. Eine umfangreichere Sammlung ist unter Bibelstellen zu finden. Zuallererst sollten wir auf das hören was Gott selbst zu diesem Thema gesagt hat und ihm glauben. Das, was die Schriftgelehrten damals und die Theologen heute gesagt haben, muss im Licht der Bibel kritisch geprüft werden - und nicht umgekehrt.

Die Theologen haben das, was Gott gesagt hat, leider ins Gegenteil verkehrt und allerhand Begriffe erfunden und Behauptungen aufgestellt, die sie selbst nicht hinreichend erklären können bzw. selbst nicht verstehen. Deshalb wird oft von einem Geheimnis geredet, aber auch das ist eine Erfindung von ihnen selbst und entspricht nicht den biblischen Tatsachen.

Wer aufmerksam und möglichst unvoreingenommen die Bibel liest, wird eine erfreuliche Einfachheit darin in der Frage "Wer ist Gott" entdecken. Es gibt nur wenige Stellen, die etwas schwieriger zu verstehen sind, aber auch dazu finden sich in der Bibel selbst die Antworten, wenn man lange genug und ernsthaft sucht. Gott lässt sich finden von denen, die ihn von ganzem Herzen suchen.

Hier nun ein paar Beispiele:

Da sprach Gott zu Mose: "Ich bin, der ich bin (o. ich werde sein)." Dann sprach er: So sollst du zu den Söhnen Israel sagen: Der "Ich bin (o. ich werde sein)" hat mich zu euch gesandt. (2Mo 3,14)

Ich bin JHWH, dein Gott … Du sollst keine andern Götter haben neben mir (2Mo 20,2-3)

Seht nun, dass ich, ich es bin und kein Gott neben mir ist! Ich, ich töte, und ich mache lebendig, ich zerschlage, und ich, ich heile; und es gibt keinen, der aus meiner Hand rettet! (5Mo 32,39)

Ihr seid meine Zeugen, spricht JHWH, und mein Knecht, den ich erwählt habe, damit ihr erkennt und mir glaubt und einseht, dass ich es bin. Vor mir wurde kein Gott gebildet, und nach mir wird keiner sein. (Jes 43,10)

Ich bin der Erste und bin der Letzte, und außer mir gibt es keinen Gott. (Jes 44,6b)

So spricht JHWH, dein Erlöser und der dich vom Mutterleib an gebildet hat: Ich, JHWH, bin es, der alles wirkt, der den Himmel ausspannte, ich allein, der die Erde ausbreitete - wer war da bei mir? (Jes 44,24)

Wendet euch zu mir und lasst euch retten, alle ihr Enden der Erde! Denn ich bin Gott und keiner sonst. (Jes 45,22)

In allen diesen Stellen redet Gott von sich in der Einzahl, er sagt unmissverständlich, dass er allein Gott ist, dass es außer ihm keinen Gott gibt. Kann man es noch klarer sagen? ich meine nicht. Und dass die meisten Christen Gott nicht glauben, was er über sich selbst gesagt hat, liegt offensichtlich nicht daran, dass Gott etwa unklar geredet hätte.

Gibt es auch Stellen, in denen Gott in der Mehrzahl von sich spricht?  Nein.

In 1.Mo 1,26 sprach Gott: lasst uns Menschen machen, in unserem Bild, uns ähnlich. Ist damit eine Mehrzahl Gottes gemeint, wie oft behauptet wird? Ein solches „uns“ erscheint übrigens auch in 1.Mo 3,22 (der Mensch ist geworden wie einer von uns); in 1Mo 11,7 (Auf, lasst uns herabfahren und dort ihre Sprache verwirren) und in Jes 6,8 (Wen soll ich senden, und wer wird für uns gehen). An keiner dieser Stellen erwähnt die Bibel ausdrücklich, wer mit diesem „uns“ gemeint ist, und so könnte man es schon als Mehrzahl für Gott verstehen, wenn da nicht die begleitenden Verben in der Einzahl wären: Gott sprach, Er redete usw. und nicht etwa: "Gott sprachen" oder ähnlicher Unfug.

Im Kontext der angegebenen Stellen wird sehr deutlich, dass Gott keineswegs allein im Himmel war und ist, wohl aber, dass er allein Gott ist. Wir erfahren nirgends, wann die Engel und die anderen Himmelswesen erschaffen wurden, sie sind schon im Garten Eden einfach da und tun, was ihnen befohlen wird. Der erste Bericht über himmlische Wesen findet sich in 1.Mo 3,24:

Und er trieb den Menschen aus und ließ östlich vom Garten Eden die Cherubim sich lagern und die Flamme des zuckenden Schwertes, den Weg zum Baum des Lebens zu bewachen. 1Mo 3,24

Und wir erfahren auch, dass bei der Grundlegung der Welt bereits alle Söhne Gottes anwesend waren:

…worauf sind ihre Sockel eingesenkt? Oder wer hat ihren Eckstein gelegt, als die Morgensterne miteinander jubelten und alle Söhne Gottes jauchzten? (Hiob 38,6-7, Gott selbst ist hier der Redende).

Legt man diese vorgenannten „uns“ im Sinne einer „Mehr-Personalität-Gottes“ aus, gerät man damit in Konflikt zu den klaren Aussagen Gottes über sich selbst und mit der Bibel insgesamt. Jede Auslegung sollte sich aber durch den Klartext der Schrift korrigieren lassen, nicht umgekehrt.

Gott ist EINER, und das ist der Vater allein, was so mehrfach in der Bibel steht. Auch der Herr Jesus Christus betonte dies mehrfach ausdrücklich, womit er sein "Gott sein" klar ausschließt.

Wenn Gott sagt: Ich bin Gott - und keiner sonst (Jes. 45,22), welchen Grund könnte es dann geben, ihm zu widersprechen? Wehe denen, die es tun.

Und das Heer derer, die durch die Lügen der Theologen in die Irre geführt wurden?
Gott will nicht den Tod des Sünders, sondern dass er sich bekehre und lebe (Hes. 18,23). Gott sei Dank für die Möglichkeit, die Wahrheit zu erkennen und sich vom falschen Weg abzukehren. Er gibt die Kraft dazu.

 
Was hat Gott über Jesus gesagt?

Auch in dieser Frage hat Gott wirklich einiges zu sagen, und er hat es auch persönlich getan:

Bei der Taufe Jesu:

Und siehe, eine Stimme kommt aus den Himmeln, welche spricht: Dieser ist mein geliebter Sohn, an dem ich Wohlgefallen gefunden habe. (Mt 3,17; Mk 1,11; Lk 3,22)

Auf dem Berg der Verklärung:

und siehe, eine Stimme kam aus der Wolke, welche sprach: Dieser ist mein geliebter Sohn, an dem ich Wohlgefallen gefunden habe. Ihn hört! (Mt 17,5; Mk 9,7)

… und es geschah eine Stimme aus der Wolke, die sagte: Dieser ist mein auserwählter Sohn, ihn hört! (Lk 9,35)

Petrus bezeugt: Denn er empfing von Gott, dem Vater, Ehre und Herrlichkeit, als von der erhabenen Herrlichkeit eine solche Stimme an ihn erging: "Dies ist mein geliebter Sohn, an dem ich Wohlgefallen gefunden habe." (2Pet 1,17)

In der Prophetie

Du bist mein Sohn, heute habe ich dich gezeugt. (Ps. 2,7; Apg 13,33; Heb 1,5; Heb 5,5)

Einen Propheten wie dich will ich ihnen aus der Mitte ihrer Brüder erstehen lassen. Ich will meine Worte in seinen Mund legen, und er wird zu ihnen alles reden, was ich ihm befehlen werde. Und es wird geschehen, der Mann, der nicht auf meine Worte hört, die er4 in meinem Namen reden wird, von dem werde ich Rechenschaft fordern. (5Mo 18,18-19)

Als persönliche Offenbarung

Simon Petrus aber antwortete und sprach: Du bist der Christus, der Sohn des lebendigen Gottes. Und Jesus antwortete und sprach zu ihm: Glückselig bist du, Simon, Sohn des Jona; denn Fleisch und Blut haben es dir nicht offenbart, sondern mein Vater, der in den Himmeln ist. (Mt 16,16-17)

Gott selbst hat sich also klar und für jedermann verständlich geäußert, wer er ist und wer Jesus ist. Und hierbei ist es ohne Schwierigkeiten möglich, Gott mit ganzem Verstand zu lieben, wie es u.a. in  Mk 12,30 verlangt wird.

Was ist nun, wenn jemand das, was Gott gesagt hat, nicht glaubt? Dazu schreibt Johannes in seinem ersten Brief: … wer Gott nicht glaubt, hat ihn zum Lügner gemacht, weil er nicht an das Zeugnis geglaubt hat, das Gott über seinen Sohn bezeugt hat (1.Joh. 5,10).

 
Vater und Sohn - gleich oder unterschiedlich?

Hier ist eine Gegenüberstellung von Eigenschaften Gottes, des Vaters (linke Spalte), und seines Sohnes Jesus Christus (rechte Spalte). An dieser Gegenüberstellung soll deutlich werden - und wird es m.E. auch - dass der Vater der allein wahre Gott ist und dass er über allen und allem erhaben ist, logischerweise auch über seinen Sohn (1.Kor 15,27).

Zuerst werden der Übersichtlichkeit wegen die einzelnen Punkte genannt, um im Anschluss diese zusammen mit den Belegstellen zu nennen. Natürlich gäbe es zu so gut wie jedem Punkt weitere Verse, dies ist nur eine Auswahl.

Der Vater


allmächtig

ewig seiend

allwissend

unsterblich

absolut unabhängig

absolut gut

unsichtbar

das Ziel

der Allerhöchste

heilig

der höchste Gott

allein wahrer Gott

Gott aller Götter

auf dem Thron

 

Der Sohn


bevollmächtigt

heute gezeugt

erhält Offenbarungen

sterblich

völlig abhängig vom Vater

nennt sich nicht gut

war sichtbar

der Weg, die Tür

erhöht worden

wurde vom Vater geheiligt

das Bild Gottes

der Gesalbte Gottes

der Knecht Gottes

zur Rechten Gottes

 

Der Vater


allmächtig

1.Tim 6,15 ... bis zur Erscheinung unseres Herrn Jesus Christus! Die wird zu seiner Zeit der selige und alleinige Machthaber zeigen, der König der Könige und Herr der Herren ...

Off 15,3 Und sie singen das Lied Moses, des Knechtes Gottes, und das Lied des Lammes und sagen: Groß und wunderbar sind deine Werke, Herr, Gott, Allmächtiger! Gerecht und wahrhaftig sind deine Wege, du König der Nationen!

 

ewig seiend

2.Mo 3,14 Da sprach Gott zu Mose: "Ich bin, der ich bin." Dann sprach er: So sollst du zu den Söhnen Israel sagen: Der "Ich bin" hat mich zu euch gesandt.

Ps 90,2 Ehe die Berge geboren waren und du die Erde und die Welt erschaffen hattest, von Ewigkeit zu Ewigkeit bist du, Gott.

Ps 102,25 Ich sprach: Mein Gott, nimm mich nicht hinweg in der Hälfte meiner Tage! Von Generation zu Generation sind deine Jahre.

Jud 25 dem alleinigen Gott, unserem Retter durch Jesus Christus, unseren Herrn, sei Herrlichkeit, Majestät, Gewalt und Macht vor aller Zeit und jetzt und in alle Ewigkeiten! Amen.

allwissend

Dan 2,20–22 Gepriesen sei der Name Gottes von Ewigkeit zu Ewigkeit! Denn Weisheit und Macht, sie sind seiner gibt den Weisen Weisheit und Erkenntnis den Einsichtigen; er offenbart das Tiefe und das Verborgene; er weiß, was in der Finsternis ist, und bei ihm wohnt das Licht.

Mt 24,36 Von jenem Tag aber und jener Stunde weiß niemand, auch nicht die Engel in den Himmeln, auch nicht der Sohn, sondern der Vater allein.

 

unsterblich

Ps 102,28 Du aber bist derselbe, und deine Jahre enden nicht.

1.Tim 6,16 der allein Unsterblichkeit hat und ein unzugängliches Licht bewohnt, den keiner der Menschen gesehen hat, auch nicht sehen kann. Dem sei Ehre und ewige Macht! Amen.

Jak 1,17 Jede gute Gabe und jedes vollkommene Geschenk kommt von oben herab, von dem Vater der Lichter, bei dem keine Veränderung ist noch eines Wechsels Schatten.

 

 

absolut unabhängig

Hiob 9,12 Siehe, er rafft dahin, und wer will ihm wehren? Wer kann zu ihm sagen: Was tust du?

Off 4,11 Du bist würdig, unser Herr und Gott, die Herrlichkeit und die Ehre und die Macht zu nehmen, denn du hast alle Dinge erschaffen, und deines Willens wegen waren sie und sind sie erschaffen worden.

absolut gut

Ps 19,10 Die Furcht des HERRN ist rein und besteht in Ewigkeit. Die Rechtsbe-stimmungen des HERRN sind Wahrheit, sie sind gerecht allesamt

Mk 18,10 Jesus aber sprach zu ihm: Was nennst du mich gut? Niemand ist gut als nur einer, Gott.

 unsichtbar

Joh 1,18 Niemand hat Gott jemals gesehen; der eingeborene Sohn, der in des Vaters Schoß ist, der hat ihn kundgemacht.

Kol 1,15 Er (Jesus) ist das Bild des unsichtbaren Gottes, der Erstgeborene aller Schöpfung.

1.Tim 1,17 Dem König der Zeitalter aber, dem unvergänglichen, unsichtbaren, alleinigen Gott, sei Ehre und Herrlichkeit von Ewigkeit zu Ewigkeit! Amen.

1.Tim 6,16 der allein Unsterblichkeit hat und ein unzugängliches Licht bewohnt, den keiner der Menschen gesehen hat, auch nicht sehen kann. Dem sei Ehre und ewige Macht! Amen.

 

 

das Ziel

Joh 14,6 Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater als nur durch mich.

1.Kor 15,27-28 "Denn alles hat er seinen Füßen unterworfen." Wenn es aber heißt, dass alles unterworfen sei, so ist klar, dass der ausgenommen ist, der ihm alles unterworfen hat. Wenn ihm aber alles unterworfen ist, dann wird auch der Sohn selbst dem unterworfen sein, der ihm alles unterworfen hat, damit Gott alles in allem sei.

der Allerhöchste

Lk 8,28 Als er aber Jesus sah, schrie er auf und fiel vor ihm nieder und sprach mit lauter Stimme: Was habe ich mit dir zu schaffen, Jesus, Sohn Gottes, des Höchsten? Ich bitte dich, quäle mich nicht.

Joh 6,27 Wirkt nicht für die Speise, die vergeht, sondern für die Speise, die da bleibt ins ewige Leben, die der Sohn des Menschen euch geben wird! Denn diesen hat der Vater, Gott, beglaubigt.

Joh 20,17 Jesus spricht zu ihr: Rühre mich nicht an! Denn ich bin noch nicht aufgefahren zum Vater. Geh aber hin zu meinen Brüdern und sprich zu ihnen: Ich fahre auf zu meinem Vater und eurem Vater und zu meinem Gott und eurem Gott!

 

heilig

3.Mo 11,44 Denn ich bin der HERR, euer Gott. So heiligt euch und seid heilig, denn ich bin heilig!

Off 4,8 und sie hören Tag und Nacht nicht auf zu sagen: Heilig, heilig, heilig, Herr, Gott, Allmächtiger, der war und der ist und der kommt!

Off 15,4 … das Lied des Lammes … Wer sollte nicht fürchten, Herr, und verherrlichen deinen Namen? Denn du allein bist heilig; denn alle Nationen werden kommen und vor dir anbeten, weil deine gerechten Taten offenbar geworden sind.

der höchste Gott

5.Mo 10,17 Denn der HERR, euer Gott, er ist der Gott der Götter und der Herr der Herren, der große, mächtige und furchtbare Gott, der niemanden bevorzugt und kein Bestechungs-geschenk annimmt,

Dan 3,32 Es schien mir gut, die Zeichen und Wunder kundzutun, die der höchste Gott an mir getan hat.

Röm 1,7 Gnade euch und Friede von Gott, unserem Vater, und dem Herrn Jesus Christus! (die meisten Briefanfänge im NT)


allein wahrer Gott

Joh 17,3 Jesus betete zum Vater: Dies aber ist das ewige Leben, dass sie dich, den allein wahren Gott, und den du gesandt hast, Jesus Christus, erkennen.

1.Kor 8,6a so ist doch für uns ein Gott, der Vater, von dem alle Dinge sind und wir auf ihn hin…

1Joh 5,20 (Auszugsweise) Wir wissen aber, dass der Sohn Gottes gekommen ist und uns Verständnis gegeben hat, damit wir den Wahrhaftigen erkennen ... Dieser ist der wahrhaftige Gott und das ewige Leben. (mehr)

Gott aller Götter

Dan 2,47 Der König antwortete Daniel und sprach: In Wahrheit, euer Gott, er ist Gott der Götter und Herr der Könige und offenbart Geheimnisse, da du dieses Geheimnis offenbaren konntest

Ps 82,1 Gott steht in der Gottesver-sammlung, inmitten der Götter richtet er

Ps 136,2 Preist den Gott der Götter, denn seine Gnade währt ewig!


auf dem Thron

Lk 1,32 Dieser wird groß sein und Sohn des Höchsten genannt werden; und der Herr, Gott, wird ihm den Thron seines Vaters David geben;

Dan 7,9 Ich schaute, bis Throne aufgestellt wurden und einer, der alt war an Tagen, sich setzte. Sein Gewand war weiß wie Schnee und das Haar seines Hauptes wie reine Wolle, sein Thron Feuerflammen, dessen Räder ein loderndes Feuer.

Off 4,2 Sogleich war ich im Geist: Und siehe, ein Thron stand im Himmel, und auf dem Thron saß einer.

 

Der Sohn


bevollmächtigt

Mt 28,18 Und Jesus trat zu ihnen und redete mit ihnen und sprach: Mir ist alle Macht gegeben im Himmel und auf Erden.

Joh 5,26 Denn wie der Vater Leben in sich selbst hat, so hat er auch dem Sohn gegeben, Leben zu haben in sich selbst;

Apg 2,36  Das ganze Haus Israel wisse nun zuverlässig, dass Gott ihn sowohl zum Herrn als auch zum Christus gemacht hat, diesen Jesus, den ihr gekreuzigt habt.

heute gezeugt

Lk 1,35 Und der Engel antwortete und sprach zu ihr: Der Heilige Geist wird über dich kommen, und Kraft des Höchsten wird dich überschatten; darum (präzise aus diesem Grund) wird auch das Heilige, das geboren werden wird, Sohn Gottes genannt werden.

Apg 13,13 ... dass Gott sie uns, ihren Kindern, erfüllt hat, indem er Jesus erweckte; wie auch im zweiten Psalm geschrieben steht: "Du bist mein Sohn, heute habe ich dich gezeugt."

Heb 5,5 So hat auch der Christus sich nicht selbst verherrlicht, um Hoherpriester zu werden, sondern der, welcher zu ihm gesagt hat: "Mein Sohn bist du, ich habe dich heute gezeugt."


erhält Offenbarungen

Mt 24,36 Von jenem Tag aber und jener Stunde weiß niemand, auch nicht die Engel in den Himmeln, auch nicht der Sohn, sondern der Vater allein.

1.Tim 6,15 ... bis zur Erscheinung unseres Herrn Jesus Christus! Die wird zu seiner Zeit der selige und alleinige Machthaber zeigen, der König der Könige und Herr der Herren ...

Off 1,1 Offenbarung Jesu Christi, die Gott ihm gab, um seinen Knechten zu zeigen, was bald geschehen muss

sterblich

Lk 23,46 Und Jesus rief mit lauter Stimme und sprach: Vater, in deine Hände übergebe ich meinen Geist! Und als er dies gesagt hatte, verschied er.

1.Kor 15,3-4 Denn ich habe euch vor allem überliefert, was ich auch empfangen habe: dass Christus für unsere Sünden gestorben ist nach den Schriften; und dass er begraben wurde und dass er auferweckt worden ist am dritten Tag nach den Schriften;

Off 1,18 ... und ich war tot, und siehe, ich bin lebendig von Ewigkeit zu Ewigkeit und habe die Schlüssel des Todes und des Hades

völlig abhängig vom Vater

Joh 5,19 Da antwortete Jesus und sprach zu ihnen: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Der Sohn kann nichts von sich selbst tun, außer was er den Vater tun sieht; denn was der tut, das tut ebenso auch der Sohn.

Joh 3,35  Der Vater liebt den Sohn und hat alles in seine Hand gegeben.

 

nennt sich nicht gut

Mk 18,10  Jesus aber sprach zu ihm: Was nennst du mich gut? Niemand ist gut als nur einer, Gott.

Off 15,4 ... das Lied des Lammes … Herr, Gott, Allmächtiger! Wer sollte nicht fürchten, Herr, und verherrlichen deinen Namen? Denn du allein bist heilig

war sichtbar

Lk 23,8 Als aber Herodes Jesus sah, freute er sich sehr; denn er wünschte schon seit langer Zeit, ihn zu sehen, weil er vieles über ihn gehört hatte, und er hoffte, irgendein Zeichen durch ihn geschehen zu sehen.

Apg 2,17-18a als ich nach Jerusalem zurückgekehrt war und im Tempel betete, geriet ich in Verzückung geriet und sah ihn (Jesus)

1.Kor 9,1 Bin ich nicht frei? Bin ich nicht Apostel? Habe ich nicht Jesus, unseren Herrn, gesehen? Seid nicht ihr mein Werk im Herrn?

2.Pet 1,17 Denn wir haben euch die Macht und Ankunft unseres Herrn Jesus Christus kundgetan, nicht indem wir ausgeklügelten Fabeln folgten, sondern weil wir Augenzeugen seiner herrlichen Größe gewesen sind.

der Weg, die Tür

Joh 14,6 Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater als nur durch mich.

Joh 10,9 Ich bin die Tür; wenn jemand durch mich hineingeht, so wird er gerettet werden und wird ein- und ausgehen und Weide finden.

Heb 7,25 Daher kann er die auch völlig retten, die sich durch ihn Gott nahen, weil er immer lebt, um sich für sie zu verwenden.

erhöht worden

Dan 7,13-14 Und siehe, mit den Wolken des Himmels kam einer wie der Sohn eines Menschen. Und er kam zu dem Alten an Tagen, und man brachte ihn vor ihn. Und ihm wurde Herrschaft6 und Ehre und Königtum gegeben, und alle Völker, Nationen und Sprachen dienten ihm.

Phil 2,9 Darum hat Gott ihn auch hoch erhoben und ihm den Namen verliehen, der über jeden Namen ist

1.Kor 15,27-28 "Denn alles hat er seinen Füßen unterworfen." Wenn es aber heißt, dass alles unterworfen sei, so ist klar, dass der ausgenommen ist, der ihm alles unterworfen hat.
Wenn ihm aber alles unterworfen ist, dann wird auch der Sohn selbst dem unter-worfen sein, der ihm alles unterworfen hat, damit Gott alles in allem sei.

wurde vom Vater geheiligt

Joh 10,36 Wie sagt ihr von dem, den der Vater geheiligt und in die Welt gesandt hat: Du lästerst, weil ich sagte: Ich bin Gottes Sohn?

1.Kor 1,30 Durch ihn aber seid ihr in Christus Jesus, der uns von Gott gemacht worden ist zur Weisheit, zur Gerechtigkeit, zur Heiligung und zur Erlösung

Heb 5,7b-8 und ist um seiner Gottesfurcht willen erhört worden, und lernte, obwohl er Sohn war, an dem, was er litt, den Gehorsam


das Bild Gottes

Joh 14,9b Wer mich gesehen hat, hat den Vater gesehen.

Joh 12,44-45 Jesus aber rief und sprach: Wer an mich glaubt, glaubt nicht an mich, sondern an den, der mich gesandt hat; und wer mich sieht, sieht den, der mich gesandt hat.

Kol 1,15 Er ist das Bild des unsichtbaren Gottes, der Erstgeborene aller Schöpfung.

Heb 1,3a er, der Ausstrahlung seiner Herrlichkeit und Abdruck seines Wesens ist...

der Gesalbte Gottes

Apg 4,26-27 "... Die Könige der Erde standen auf und die Fürsten versammelten sich gegen den Herrn und seinen Gesalbten." Denn in dieser Stadt versammelten sich in Wahrheit gegen deinen heiligen Knecht Jesus, den du gesalbt hast, sowohl Herodes als auch Pontius Pilatus mit den Nationen und den Völkern Israels ...

1.Joh 5,1  Jeder, der glaubt, dass Jesus der Christus (d.h. Gesalbter) ist, ist aus Gott geboren; und jeder, der den liebt, der geboren hat, liebt den, der aus ihm geboren ist.

der Knecht Gottes

Apg 3,13 Der Gott Abrahams und Isaaks und Jakobs, der Gott unserer Väter, hat seinen Knecht Jesus verherrlicht, den ihr überliefert und vor Pilatus verleugnet habt, als dieser entschieden hatte, ihn loszugeben.

Apg 4, 24-29 Herrscher ... Denn in dieser Stadt versammelten sich in Wahrheit gegen deinen heiligen Knecht Jesus, den du gesalbt hast ... dass Zeichen und Wunder geschehen durch den Namen deines heiligen Knechtes Jesus.

 zur Rechten Gottes

Apg 7,56  und Stephanus sprach: Siehe, ich sehe die Himmel geöffnet und den Sohn des Menschen zur Rechten Gottes stehen!

1.Pet 3,22 Der ist zur Rechten Gottes, nachdem er in den Himmel gegangen ist, und Engel und Mächte und Kräfte sind ihm unterworfen.

Heb 8,1 Die Hauptsache aber bei dem, was wir sagen, ist: Wir haben einen solchen Hohenpriester, der sich gesetzt hat zur Rechten des Thrones der Majestät in den Himmeln.


 

Die Auflistung ließe sich noch weiter fortsetzen mit noch mehr Bibelstellen zu den einzelnen Bereichen, auch mit weiteren Unterscheidungen zwischen Gott, dem Vater, und seinem Sohn Jesus Christus. Das Ergebnis bliebe dasselbe: Gott ist derjenige, der über allen ist, der Herr Jesus ist und bleibt seinem Gott und Vater untertan.

Die Eigenschaften Gottes sind allesamt weitaus höher, edler, umfassender, machtvoller und herrlicher als die seines Sohnes Jesus, welchen er gesalbt und damit sozusagen zum General-Bevollmächtigten gemacht hat. Alles, was Jesus Christus hat und ist, hat er von seinem Gott und Vater erhalten, zu all dem ist er von IHM gemacht worden.

 

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 16. Mai 2013 um 11:07 Uhr
 
Wie wichtig ist das Thema Trinität?

Fragt man die Vertreter der Trinitätslehre, so wird deren absolute Wichtigkeit förmlich beschworen und zugleich werden oft alle diejenigen verdammt, die ihr nicht folgen.

Hätte damals jemand den Herrn Jesus Christus gefragt, wie wichtig die Lehre von der Dreieinigkeit Gottes ist, so hätte er vielleicht ganz verwundert gefragt: Was ist das? Auch keiner der Apostel hätte wohl eine Antwort geben können, denn auch sie wussten nichts von einer solchen Lehre.

Allerdings wurde der Herr Jesus sehr wohl gefragt nach dem Wichtigsten. Was würde er sagen, was ist das Gebot der Stunde, was hat oberste Priorität? Seine Antwort war verblüffend einfach. "Das erste ist" so sagte er:

"Höre, Israel! Der Herr, unser Gott, ist ein einziger Herr" (Mk 12,29)

Das ist nach Jesu Worten das wichtigste von allem. Höre! Zuerst geht es ums Hören, nicht ums Tun. Höre! Und was hören? "Der Herr, unser Gott, ist ein einziger Herr." Gott ist also kein vereinigter Herr, kein dreieiniger Herr, auch nicht sonstwie zusammengesetzt aus mehreren Personen. Nein, er ist ein einziger Herr, eben einer.

Ich weiß nicht, wie man es noch klarer und einfacher hätte sagen können, als der Herr Jesus es tat. Das sind Worte, die jedermann versteht. Und glauben? Wer glaubt das? Wer glaubt, dass Gott nur ein einziger ist? Ja, mag vielleicht jemand einwenden, er ist einer, aber eben einer, der sich aus drei Personen zusammensetzt. Vielleicht wird ein anderer sagen: Natürlich, er ist einer, nämlich ein Dreieiniger. Und dann wird er vielleicht das hebräische Wort "echad"  nehmen um zu belegen, dass es sich hier um eine "zusammengesetzte Einheit" handelt, vielleicht nimmt er auch noch das hebräische Wort "elohim" hinzu, was genau übersetzt "Götter" bedeutet. Auf all diese theologischen Verrenkungen aber hat der Herr Jesus sich nicht eingelassen. Er hat einfach gesagt, dass der Vater allein der wahre Gott ist (Joh 17,3). Er hat auch gesagt, dass er zu seinem Gott auffahren werde (Joh 20,17), was ihn deutlich unter seinem Vater einordnet .

Nun gibt es mindestens zwei Möglichkeiten:

Entweder man hält es mit den meisten Theologen, die mit vielen unverständlichen Worten aus einer Eins eine Drei und aus einem ich ein wir machen,
oder aber man hält es mit dem Herrn Jesus, der sagte, dass der wahre Gott nur ein einziger Herr ist, und das ist der Vater allein.

Jeder hat selbst die Wahl, wem er glaubt. So oder so ist es Glauben. Entweder man glaubt den Theologen und ihren Helfern, oder man glaubt Gott und seinen Gesandten. Eines schließt das Andere aus. Aber als einen "Gläubigen" - in einem gewissen Sinn - kann man sich in beiden Fällen bezeichnen.


Die Theologen schärfen ihrer Gefolgschaft ein, dass nur derjenige errettet werden wird, der an den Dreieinigen Gott glaubt.
Dagegen hat Mose schon dem Volk Gottes eingeschärft: So erkenne denn heute und nimm dir zu Herzen, dass der JHWH der alleinige Gott ist im Himmel oben und auf der Erde unten, keiner sonst! (5.Mo 4,39) Wer hat Recht?

CH. H. Spurgeon sagte: Vater, Sohn und Heiliger Geist, den dreieinigen Gott zu erkennen, das ist das ewige Leben.
Dagegen sagte der Herr Jesus: Dies aber ist das ewige Leben, dass sie dich, den allein wahren Gott, und den du gesandt hast, Jesus Christus, erkennen (Joh 17,3). Das klingt sehr ähnlich wie das, was Spurgeon gesagt hat, ist aber doch etwas völlig anderes. Wer hat Recht?

Ein Prediger des Liebenzeller Gemeinschaftsverbandes und mit ihm viele andere sagen: Wer nicht glaubt, dass Jesus Christus Gott ist, ist ein Antichrist.
Dagegen schreibt Johannes über den Antichrist:  Wer ist der Lügner, wenn nicht der, der leugnet, dass Jesus der Christus (= der Gesalbte Gottes) ist? Der ist der Antichrist… (1.Jo 2,22). Wer hat Recht?

Recht oft kann man hören oder lesen: Wenn Jesus nicht Gott ist, gibt es keine Vergebung, denn nur Gott selbst kann ein vollgültiges Opfer für die Sünde sein.
Dagegen sagt die Bibel: Der Lohn der Sünde ist der Tod (Röm 6,23), Gott aber ist unsterblich (1.Tim 6,16), er kann also nicht sterben, auch nicht für unsere Sünde. Und weiter: … ohne Blutvergießen gibt es keine Vergebung (Heb 9,22), Gott aber ist Geist (Joh 4,24), er hat demnach kein Blut, das er zur Vergebung unserer Sünden vergießen könnte. Wer hat Recht?

Dieses könnte man nun noch weiter ausführen und die Frage sei erlaubt, woher Menschen schon im vierten Jahrhundert und bis heute die Autorität nahmen und nehmen, eine Lehre als heilsnotwendig zu bezeichnen, die der Bibel vollkommen fremd ist. Damit wurde zu allen Zeiten viel Verwirrung angerichtet und vor allen Dingen wurde Gott dadurch zum Lügner gemacht (1.Joh 5,10), der z.B. gesagt hat:

Wendet euch zu mir und lasst euch retten, alle ihr Enden der Erde! Denn ich bin Gott und keiner sonst (Jes 45,22).

 

Ist das Thema "Dreieinigkeit" denn so wichtig? Nein, keineswegs. Dieses Thema ist nicht nur unwichtig, es ist vielmehr ein sehr großer Betrug und Irrtum. Deshalb sollte sich niemand damit abgeben.


Kein Geringerer als der Herr Jesus Christus sagte, was das wichtigste von allem ist:

Höre … Der Herr, unser Gott, ist ein einziger Herr. (Mk 12,29)

 
Und Gott selbst hat geoffenbart, wer Jesus ist:

Der Christus, der Sohn des lebendigen Gottes. (Mt 16,16)

und

Dieser ist mein geliebter Sohn, an dem ich Wohlgefallen gefunden habe. Ihn hört!
(Mt 17,5)


 

 

 
Gott ist EINER

Neben den unzähligen Personalpronomen und Verben, die unterstreichen, dass der wahre Gott nur einer ist, gibt es auch eine große Anzahl von Bibelstellen, welche in Klartext und völlig eindeutig aussagen , dass Gott ein einziger Gott ist, er allein. Solche Verse, zunächst nur aus dem Neuen Testament, sind hier kommentarlos angegeben.

Demgegenüber sucht man vergeblich nach Stellen, die Gott als ein "Mehr-Personen-Wesen" beschreiben.

Er aber sprach zu ihm: Was fragst du mich über das Gute? Einer ist der Gute. Wenn du aber in das Leben eingehen willst, so halte die Gebote. (Matthäus 19,17)

Ihr sollt auch nicht jemanden auf Erden euren Vater nennen, denn einer ist euer Vater, der in den Himmeln ist. (Matthäus 23,9)

Jesus aber sprach zu ihm: Was nennst du mich gut? Niemand ist gut, als nur einer, Gott! (Markus 10,18)

Jesus antwortete ihm: Das erste ist: Höre Israel, der Herr, unser Gott, der Herr ist einer. (Markus 12,29)

Und der Schriftgelehrte sprach zu ihm: Recht Lehrer, du hast nach der Wahrheit geredet; denn er ist einer und es ist kein anderer außer ihm. (Markus 12,32)

Jesus aber sprach zu ihm: Was nennst du mich gut? Niemand ist gut, als nur einer, Gott! (Lukas 18,19)

Denn Gott ist einer, er wird die Beschnittenen aus Glauben und die Unbeschnittenen durch den Glauben rechtfertigen. (Römer 3,30)

Was nun das Essen von Götzenopferfleisch betrifft, so wissen wir, dass es keinen Götzen in der Welt gibt und dass kein Gott ist, als nur einer. (1.Korinther 8,4)

...so ist doch für uns einer Gott, der Vater, von dem alle Dinge sind und wir auf ihn hin und einer Herr, Jesus Christus, durch den alle Dinge sind und wir durch ihn. (1.Korinther 8,6)

Ein Mittler aber ist nicht Mittler von nur einem. Gott aber ist einer. (Galater 3,20)

ein Gott und Vater aller, der über allen und durch alle und in allen ist. (Epheser 4,6)

Denn einer ist Gott und einer ist Mittler zwischen Gott und Menschen, der Mensch Jesus Christus. (1.Timotheus 2,5)

Denn sowohl der welcher heiligt, als auch die welche geheiligt werden sind alle von einem, aus diesem Grund schämt er sich nicht, sie Brüder zu nennen. (Hebräer 2,11)

Du glaubst, dass nur einer Gott ist? Du tust recht, auch die Dämonen glauben und zittern. (Jakobus 2,19)

Einer ist Gesetzgeber und Richter, der zu retten und zu verderben vermag. (Jakobus 4,12)

Wie könnt ihr glauben, die ihr Ehre von einander nehmt und die Ehre, die von dem einzigen Gott ist, nicht sucht? (Johannes 5,44)

Dies aber ist das ewige Leben, dass sie dich, den einzig wahren Gott, und den du gesandt hast, Jesus Christus erkennen. (Johannes 17,3)

…dem einzig weisen Gott, durch Jesus Christus, ihm sei die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen. (Römer 16,27)

Dem König der Zeitalter aber, dem unvergänglichen, unsichtbaren, einzigen Gott, sei Ehre und Herrlichkeit von Ewigkeit zu Ewigkeit. (1.Timotheus 1,17)

Die wird zu Seiner Zeit der selige und einzige Machthaber zeigen, der König der Könige und Herr der Herren, der als einziger Unsterblichkeit hat und ein unzugängliches Licht bewohnt, den keiner der Menschen gesehen hat und auch nicht sehen kann. Dem sei Ehre und ewige Macht. Amen. (1.Timotheus 6,15-16)

Denn gewisse Menschen haben sich heimlich eingeschlichen, die längst zu diesem Gericht vorher aufgezeichnet sind, Gottlose, welche die Gnade unseres Gottes in Ausschweifung verkehren und den einzigen Gebieter und unseren Herrn Jesus Christus verleugnen. (Judas 1,4)

Dem einzigen Gott, unserem Retter durch Jesus Christus, unseren Herrn, sei Herrlichkeit, Majestät, Gewalt und Macht vor aller Zeit und jetzt und in alle Ewigkeiten. Amen. (Judas 1,25)

Und sie singen das Lied Moses des Knechtes Gottes und das Lied des Lammes und sagen: Groß und wunderbar sind Deine Werke, Herr, Gott, Allmächtiger, gerecht und wahrhaftig sind Deine Wege, o König der Nationen. Wer sollte nicht fürchten, Herr, und verherrlichen Deinen Namen? Denn einzig du bist heilig, denn alle Nationen werden kommen und vor dir anbeten, weil Deine gerechten Taten offenbar geworden sind. (Offenbarung 15,3-4)

 (Zusammengestellt von Markus Schumacher)

 
Die Trinitätslehre – was ist das überhaupt?

Die wesentlichsten Aussagen der Trinitätslehre sind – mit eigenen Worten ausgedrückt – folgende:
(auf das offizielle Dogma, das Athanasium (pdf), wird an anderer Stelle eingegangen)

1. Der eine Gott besteht aus (offenbart sich als) drei Personen, dem Vater, dem Sohn und dem Heiligen Geist.
2. Oft ist auch von "Gott, dem Vater" und "Gott, dem Sohn" und "Gott, dem Heiligen Geist" die Rede.
3. Alle drei sind gleich ewig,
4. - gleich mächtig,
5. - gleich im Rang,
6. - gleich in der Verehrung.
7. Keiner der drei ist einem anderen über- oder untergeordnet (sie unterscheiden sich nur in den Aufgaben).
8. Obwohl jeder für sich Gott ist, ist es doch nur ein Gott.
9. Jesus ist gleichzeitig wahrer Gott und wahrer Mensch.
10. Wer das nicht glaubt, kann nicht errettet werden.

Alle diese Aussagen sind falsch, wie ich nachfolgend anhand der Bibel aufzeige und dabei auch wiedergebe, was Gott selbst dazu gesagt hat. Er weiß ja am Besten, wer und wie er ist. Auch über Jesus und den Heiligen Geist kann niemand bessere Auskunft geben als Er selbst durch die Bibel.

1. Der eine Gott besteht aus (offenbart sich als) drei Personen, dem Vater, dem Sohn und dem Heiligen Geist.
Gott selbst hat gesagt: Außer mir gibt es keinen Gott (Jes 45,5). Nach Jesu Worten ist der Vater allein wahrer Gott (Joh. 17,3). Nach Paulus‘ Worten gibt es nur einen Gott, und das ist der Vater (1Kor 8,5-6). An vielen Stellen steht geschrieben, dass Gott EINER ist (Mk 12,29+32; Röm 3,29-30, Gal 3,20 u.a.). Es gibt schlichtweg keine Bibelstelle, die Gott in irgendeiner Weise als ein "Mehr-Personen-Wesen" oder z.B. Jesus als eine Offenbarungsweise Gottes beschreibt.

2. "Gott, der Vater", "Gott, der Sohn" und "Gott, der Heilige Geist"
Von "Gott, dem Vater" oder auch von "Gott, unserem Vater" ist in der Tat sehr oft in der Bibel die Rede, aber Begriffe wie "Gott, der Sohn" oder "Gott, der Heilige Geist" sucht man vergeblich in der gesamten Heiligen Schrift. Jesus ist der Sohn Gottes, er wird auch Sohn des Höchsten genannt, aber nie "Gott, der Sohn". Das ist eine irrige menschliche Erfindung.
Der Heilige Geist ist der Geist Gottes, er wird jedoch nie als Person oder gar als göttliche Person beschrieben. Somit ist auch der Begriff "Gott, der Geist" irreführend.

3. Alle drei sind gleich ewig.
Jesus ist der Sohn Gottes, weil Gott ihn nach seinen eigenen Worten gezeugt hat, und zwar nicht vor aller Zeit, wie es oft von den heutigen Schriftgelehrten behauptet wird, sondern im "Heute" (Ps 2,7; Heb 1,5 + 5,5 u.a.). Das einzige biblische Zeugnis über die Zeugung Jesu findet sich in Matthäus und Lukas.
Gott hat Jesus erweckt aus der Nachkommenschaft Davids (Apg 13,23). Jesus ist ein Prophet wie Mose, der aus seinen Brüdern aufstehen sollte (5Mo 18,18; Apg 7,37) - und es auch tat.

4. Alle drei sind gleich mächtig.
Der Herr Jesus sagte, dass er nichts tun könne ohne seinen Vater (Joh 5,19; 5,30; 8,28). Petrus sagte zu Pfingsten: Männer von Israel, hört diese Worte: Jesus, den Nazoräer, einen Mann, der von Gott euch gegenüber erwiesen worden ist durch Machttaten und Wunder und Zeichen, die Gott durch ihn in eurer Mitte tat, wie ihr selbst wisst… (Apg 2,22).
Auch wer zu seiner Rechten und Linken sitzen wird, kann Jesus nicht selbst bestimmen (Mt 20,23).
Jesus wurde von Gott mit heiligen Geist gesalbt (Apg 10,38).
Der Heilige Geist redet nicht aus sich selbst (Joh 16,13), so wie es der Herr Jesus auch nicht getan hat (Joh 12,49). Offensichtlich ist der Vater über allen - was Jesus so auch ausdrücklich gesagt hat (Joh 10,29 + 14,28).

5. Alle drei sind gleich im Rang.
Jesus sagte: Der Vater ist größer als ich (Joh 14,28). Paulus sagte: Ich will aber, dass ihr wisst (Wissen, nicht Geheimnis), dass der Christus das Haupt eines jeden Mannes ist, das Haupt der Frau aber der Mann, des Christus Haupt aber ist Gott (1Kor 11,3). Petrus redete vom Gott des Herrn Jesus (1Pet 1,3). An vielen weiteren Stellen in der Bibel ist vom Gott des Herrn Jesus die Rede, z.B. auch in Off 3,12. Außerdem ist Gott der Gott der Geister (Off 22,6).

6. Alle drei erhalten gleiche Verehrung.
Jesus zählte sich selbst zu denen, die Gott anbeten (Joh 4,22). Er sagte, dass er nicht Ehre von Menschen nimmt (Joh 5,41), sondern die Ehre dessen sucht, der ihn gesandt hat (Joh 7,18). Die Zungen aller werden Jesus als Herrn bekennen, zur Ehre Gottes, des Vaters (Phil 2,9-11). Hier wird nicht Jesus angebetet, sondern in Jesu Namen wird sich jedes Knie beugen ... zur Ehre Gottes, des Vaters.
Der Heilige Geist wird nirgendwo in der Bibel verehrt, geschweige denn angebetet. (ausführlicher)

7. Keiner der drei ist einem anderen über- oder untergeordnet.
Jesus sagte, der Vater ist größer als er (Joh 14,28), er sagte auch: Der Sohn kann nichts von sich selbst tun, außer was er den Vater tun sieht; denn was der tut, das tut ebenso auch der Sohn (Joh 5,19) und er sagte, dass "ich so tue, wie mir der Vater geboten hat" (Joh 14,31). Jesus nennt seinen Vater mehrfach seinen Gott (z.B. Off 3,2). Und folgerichtig wird Jesus von der Gemeinde nach Pfingsten auch als der Knecht Gottes bezeichnet (Apg 4,27 + 30) Die Reaktion Gottes auf dieses Gebet ist sehr beachtenswert!
In der Bibel gibt es klare Hirarchien, und der Höchste von allen ist Gott, der Vater. "Ich will, dass ihr das wisst!" steht in 1Kor 11,3.

8. Und obwohl jeder für sich Gott ist, ist es doch nur ein Gott.
Es gibt durchaus Bibelstellen, in welchen Jesus Gott genannt wird, allerdings zeigt meist bereits der nächste Kontext, dass er dem höchsten Gott untertan ist (Joh 20,17; 28 + 31; Heb 1,8+9) (ausführlicher).
Der Heilige Geist wird nirgends Gott genannt, ebenso wird er in der gesamten Bibel niemals als Person beschrieben, auch wenn ab und zu personenhafte Wesenszüge von ihm genannt werden. Er hat auch keinen Namen und keinen Thron.
Und die Gesetze der Mathematik werden nicht um der Theologen des 4. Jahrhunderts willen aufgehoben, 1+1+1 ergibt auch in der Bibel 3 (1Joh 5,8).

9. Jesus ist gleichzeitig wahrer Gott und wahrer Mensch.
Auch diese Aussage ist der Bibel völlig fremd. Jesus wird wohl auch Gott genannt, genauso wie Mose (2Mo 4,16 + 7,1) und die Richter Israels (Ps 82,6; Joh 10,34). Jedoch war Jesus sichtbar, sterblich, veränderlich, nicht allwissend, er war ohnmächtig in sich selbst usw. Sein Gott und Vater aber ist von all diesen Dingen das Gegenteil.
Im 5 Jahrhundert (451 n.Chr.) wurde die "Zwei-Naturen-Lehre" erfunden (s. auch Wikipedia), die Jesus eine menschliche und eine göttliche Natur zusprach. Die Bibel bezeugt aber nur einen Jesus, der tot war, von Gott auferweckt und zu seiner Rechten in der Himmelswelt erhöht wurde. Die Bibel warnt ausdrücklich vor einem anderen Jesus (2Kor 11,4).

10. Wer nicht an einen dreieinigen Gott glaubt, kann nicht errettet werden.
Johannes hat sein Evangelium mit einer einfachen Absicht geschrieben, nämlich damit ihr glaubt, dass Jesus der Christus ist, der Sohn Gottes, und damit ihr durch den Glauben Leben habt in seinem Namen (Joh 20,31).
Der Apostel Paulus schreibt: Wenn du mit deinem Mund Jesus als Herrn bekennst, und in deinem Herzen glaubst, dass Gott ihn von den Toten auferweckt hat, so wirst du errettet werden (Röm 9,5).
Gott ist es, der darüber entscheidet, wer errettet wird. Er hat uns nicht im Unklaren darüber gelassen, siehe Hauptartikel: Was ist Heilsnotwendig?

Fazit:
Die Trinitätslehre ist der Bibel völlig fremd, und somit ist sie niemals die Bedingung, um errettet zu werden.
Sie ist ein Menschenwerk, das Gott zum Lügner macht, der Bibel widerspricht und dem menschlichen Verstand ebenso. Vielleicht kommt daher der Vorwurf, dass man, um zu glauben, den Verstand an der Garderobe abgeben müsse.
Getreu dem höchsten aller Gebote sollen wir Gott mit ganzem Verstand lieben (Mk 12,30) und sehr oft ist von Wissen, Verstehen und Erkennen die Rede, wenn es um Gott und Jesus geht (z.B. 1Kor 15,34; 1Tim 2,4-5; 1Joh 5,20a; Jer 5,4; 2Thess 1,8).

Welche Lehre die Grundlage der Gemeinde ist, steht in Mat 16,16 geschrieben:

Jesus ist der Gesalbte, der Sohn des lebendigen Gottes.

 

 
Die Geschichte der Trinitätslehre

Dazu möchte ich nur wenig schreiben, denn es gibt ausreichend Internetseiten und Bücher, in denen der Ursprung der TL beschrieben wird.

Zusammengefasst ergibt sich etwa folgender Ablauf: Für die Juden im Allgemeinen war es völlig klar, dass ihr Gott ein einziger ist, EINER, und außer ihm gibt es keinen Gott. So lautete auch das höchste aller Gebote, das Sch'ma Israel: Höre, Israel, der HERR, unser Gott, ist ein einziger HERR! (5Mo 6,4) Diesem strengen Monotheismus sind auch Jesus und seine Apostel gefolgt. Jesus Christus hatte keine Scheu, seinen Zeitgenossen und im Besonderen der theologischen Führerschaft ihre Fehler aufzuzeigen und in scharfer Form zu verurteilen. In der Frage, wer Gott ist, waren sie sich aber sehr einig, wie aus der folgenden Begebenheit deutlich wird:

Und einer der Schriftgelehrten, der gehört hatte, wie sie miteinander stritten, trat hinzu, und da er wusste, dass er ihnen gut geantwortet hatte, fragte er ihn: Welches Gebot ist das erste von allen? Jesus antwortete ihm: Das erste ist: "Höre, Israel: Der Herr, unser Gott, ist ein Herr; und du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben aus deinem ganzen Herzen und aus deiner ganzen Seele und aus deinem ganzen Verstand und aus deiner ganzen Kraft!" Das zweite ist dies: "Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst!" Größer als diese ist kein anderes Gebot. Und der Schriftgelehrte sprach zu ihm: Recht, Lehrer, du hast nach der Wahrheit geredet; denn er ist einer, und es ist kein anderer außer ihm; und ihn zu lieben aus ganzem Herzen und aus ganzem Verständnis und aus ganzer Seele und aus ganzer Kraft und den Nächsten zu lieben wie sich selbst, ist viel mehr als alle Brandopfer und Schlachtopfer. Und als Jesus sah, dass er verständig geantwortet hatte, sprach er zu ihm: Du bist nicht fern vom Reich11 Gottes. Und es wagte niemand mehr, ihn zu befragen. (Mark. 12,28-34)

Das, was Jesus sagte: "Höre, Israel: Der Herr, unser Gott, ist ein Herr" und das, was der Schriftgelehrte darauf antwortete: "Recht, Lehrer, du hast nach der Wahrheit geredet; denn er ist einer, und es ist kein anderer außer ihm" beschreiben wohl sehr treffend den bei den Juden und bei Jesus selbst vorherrschenden Glauben zur damaligen Zeit.

in den Jahren nach Jesus und seinen Aposteln haben sich vielerlei Gedanken und Strömungen entwickelt um die Person und das Wesen Jesu. Ein Höhepunkt war der sog. arianische Streit zwischen Arius und Athanasius in Alexandrien Anfang des 4. Jahrhunderts. Es ging darum, ob Jesus eines Wesens mit dem Vater war, oder aber ähnlichen oder gleichen Wesens. Dieser Streit schlug solche Wellen, dass Kaiser Konstantin auch von daher den Frieden in seinem Reich bedroht sah. So berief er 325 n. Chr. eine Versammlung ein nach Nicäa, der er auch selbst vorstand. Es ging als das "Erste ökumenische Konzil von Nicäa" in die Geschichte ein. Dort wurde Jesus zu einem gleichen Gott neben seinem Vater ernannt, gleich ewig, gleich im Wesen, gleich an Macht usw. Zudem wurden alle verdammt oder verflucht (Anathema), die diesem Beschluss nicht zustimmten. Der Heilige Geist wurde auf diesem Konzil nur erwähnt, aber nicht weiter eingeordnet.

Im Jahr 381 berief Kaiser Theodosius ein weiteres Konzil ein, auf dem u.a. der Heilige Geist zur dritten Person Gottes erhoben wurde. Theodosius war es auch, der das Christentum zur Staatsreligion erhob, nachdem Konstantin es von der Illegalität befreit hatte.
Seit dem 2. ökumenischen Konzil von Konstantinopel gilt: "dass wir also an die eine Gottheit des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes bei gleicher Majestät und heiliger Dreifaltigkeit glauben." Alle anderen, die diesem Dogma nicht zustimmen wollten, sollten als Häretiker gelten. Das so genannte "Athanasische Glaubensbekenntnis", welches die Lehre der Trinität in prägnanter Form ausdrückt, ist noch heute in der römisch-katholischen und in vielen anderen Kirchen gültig. Darin wird u.a. erklärt: „Gottes Sohn ist wahrer Gott und wahrer Mensch.“ „Er ist leidensunfähig und unsterblich in der Gottheit, aber in der Menschheit ... ist er gestorben und wurde begraben." (die Zwei-Naturen-Lehre) "Wir glauben auch an den Heiligen Geist, der vollkommener und wahrer Gott ist.... Wer aber selig werden will, muss dies von der heiligsten Dreifaltigkeit glauben."
(„Der Glaube der Kirche in den Urkunden der Lehrverkündigung“, Neuner/Roos)
Quelle: Wikipedia

Das ganze hin und her schlug sich nicht nur in Worten, sondern auch in Gewalttätigkeiten nieder. Manche Geschichtsschreiber vermuten, dass durch die daraus entstandenen Kriege mehr Menschen umgebracht wurden als in der Zeit der Christenverfolgung bis zum Jahr 325.

Zu keiner Zeit war die Trinitätslehre unumstritten, selbst sofort nach dem nicäischen Konzil wollten einige Unterzeichner der Abschlusserklärung ihre Zustimmung rückgängig machen, leider erfolglos. Anfangs hatte mal die eine, mal die andere Seite die Oberhand, schließlich wurde aber die TL mit Staatsgewalt durchgesetzt und bis heute wird jegliche Kritik möglichst im Keim erstickt.

Ausführlichere Informationen sind unter Geschichtliches zu finden oder auch in dem Buch von K-H. Ohlig. Auch bei Wikipedia sind einige Artikel zur Trinitätslehre zu finden. Einer davon wurde bei uni-protokolle.de veröffentlicht.

 
Was ist heilsnotwendig?

Wie wichtig ist diese Lehre überhaupt?

Die Trinitätslehre (TL) wird von den meisten Christen als die Grundlage des christlichen Glaubens angesehen, und in der Tat ist es von fundamentaler Bedeutung, wer Gott ist und wer Jesus ist. Darüber sollte sich jeder Gläubige im Klaren sein. Leider begegnet einem hier aber sehr viel Unklarheit. Eine Mitarbeiterin in der Jugendarbeit sagte mir vor einiger Zeit sinngemäß: "Mit den drei da oben kenne ich mich nicht so aus..."

Wer eine Predigt zu diesem Thema hört, hört in der Regel, dass es sehr wichtig sei zu glauben, dass Gott ein dreieiniger Gott sei, oder dass man an der Trinitätslehre festhalten muss um errettet zu werden und ähnliche Dinge. Alternativ werden auch Verurteilungen gegen Andersgläubige ausgesprochen oder solche in die "Sektenecke" gestellt.

Wer aufmerksam zuhört, kann allerdings schnell feststellen, dass die gesamte Lehre auf menschlichen Annahmen und logischen Schlüssen aufgebaut ist, die dann doch zu einem unlogischen Ergebnis führen, dass aber keine einzige Bibelstelle angeführt werden kann, die Gott auch nur annähernd als ein Wesen aus drei Personen beschreiben würde. Dieser menschlich Unfug, der so zusammengebastelt wird, wird den Zuhörern als unabdingbare, heilsnotwendige und biblische Lehre dargestellt.

Hier einige Zitate dazu:

Wer daher selig werden will muss dies von der heiligsten Dreifaltigkeit glauben. [...] Dies ist der katholische Glaube! Wer ihn nicht treu und fest glaubt kann nicht selig werden.
Athanasische Glaubensbekenntnis, bis heute gültig.

Wer nicht an den dreieinigen Gott glaubt, kommt nicht in den Himmel.
Ein (Laien-)Prediger in meinem Heimatort am Sonntag „Trinitatis“

Wer nicht glaubt, dass Jesus Christus Gott ist, ist ein Antichrist.
Ein Prediger einer Liebenzeller Gemeinschaft

Vater, Sohn und Geist, den dreieinigen Gott zu erkennen, das ist das ewige Leben.
C.H. Spurgeon

Wir können also sagen: Die Trinitätslehre ist heilswichtig.
Herbert Jantzen

Nur wer die Trinitätslehre zu seinen Grundlagen zählt, kann im ACK (Arbeitskreis christlicher Kirchen) oder auch in der Ökumenischen Bewegung mitmachen.

Nichts von alledem steht in der Bibel, solche Aussagen taugen aber dazu, die Zuhörer zu belügen und in eine gewisse Furcht zu versetzen.

Was aber ist nun Heilsnotwendig?
Dazu hat die Bibel wirklich nicht nur ein bisschen was, sondern alles zu sagen, z.B.: (Hervorhebungen durch den Verfasser)

Diese aber sind geschrieben, damit ihr glaubt, dass Jesus der Christus ist, der Sohn Gottes, und damit ihr durch den Glauben das Leben habt in seinem Namen. (Joh 20,31)

Jeder, der glaubt, dass Jesus der Christus ist, ist aus Gott geboren; und jeder, der den liebt, der geboren hat, liebt den, der aus ihm geboren ist. (1.Joh 5,1)

Und er führte sie heraus und sprach: Ihr Herren, was muß ich tun, daß ich gerettet werde? Sie aber sprachen: Glaube an den Herrn Jesus Christus, so wirst du gerettet werden, du und dein Haus! (Apg 16,30-31)

Denn wenn du mit deinem Mund Jesus als den Herrn bekennst und in deinem Herzen glaubst, daß Gott ihn aus den Toten auferweckt hat, so wirst du gerettet. (Röm 10,9)

Das Evangelium … durch das ihr errettet werdet …: dass Christus für unsere Sünden gestorben ist nach den Schriften; und dass er begraben wurde und dass er auferweckt worden ist am dritten Tag nach den Schriften (1.Kor 15,1-4)

kurz zusammengefasst also:
- Jesus ist der Christus (der Gesalbte, der Bevollmächtigte Gottes)
- Jesus ist der Sohn Gottes
- Jesus ist der Herr (Gott hat ihn dazu gemacht, Apg 2,36; Phil 2,11)
- Jesus wurde von Gott auferweckt aus den Toten

Das zu glauben bzw. zu bekennen ist lt. Bibel heilsnotwendig, durch den Glauben wird man gerettet.

Es sollte sich also niemand irreführen lassen von Menschen, die erfundene Behauptungen aufstellen, auch wenn diese Menschen noch so hoch angesehen und geschätzt sind. Gott bestimmt darüber, wer und unter welchen Bedingungen jemand errettet wird. Und das steht für jedermann verständlich in der Bibel geschrieben.

 

 
Das Dogma

Ich möchte hier nicht das eigentliche Dogma beurteilen, das kann sich jeder bei Wikipedia und an vielen anderen Stellen herunterladen und mit den Aussagen der Bibel vergleichen. (Eine Kopie des Athanasium, mit Kommentaren (pdf), ist hier verfügbar.)
Der Wortlaut des Dogmas spielt erfahrungsgemäß im Glauben und in den Gesprächen der Christen so gut wie keine Rolle, vielmehr baut sich jeder so sein Bild zusammen aus Fragmenten, die man irgendwann und irgendwo hört. Allen gemeinsam ist die ungefähre Aussage, dass drei gleichzeitig nur einer ist (oder sind), und dass das eben ein Geheimnis (= Mysterium) sei. Auch die Begriffe Trinität, Dreieinigkeit, Dreieinheit, Dreifaltigkeit und weitere werden allermeist gleichbedeutend gebraucht, nur „Experten“ nehmen hier eine Unterscheidung vor.

Im Wesentlichen sind drei Vorstellungen der DE weit verbreitet, die sich im Grunde aber gegenseitig ausschließen:

1. Gott zeigt sich mal als Vater, mal als Sohn, mal als Heiliger Geist, aber es ist immer derselbe eine Gott. Gebräuchliches Bild: Wasser: fest, flüssig, gasförmig (Fremdwort: Modalismus/ Dreifaltigkeit)
Man redet in diesem Zusammenhang auch gern von verschiedenen Erscheinugsformen oder Offenbarungsweisen Gottes. Dabei gibt es allerdings keinen Sohn Gottes im wörtlichen Sinn von Sohn.

2. Der Vater ist Gott, der Sohn ist Gott, der Heilige Geist ist Gott, der Vater ist nicht der Sohn, der Sohn ist nicht der Heilige Geist, der heilige Geist ist nicht der Vater, und doch sind sie  zusammen nur ein Gott. Bild: gleichseitiges Dreieck und in der Mitte Gott (Fremdwort: Trinität, Dreieinigkeit)

3. Vater, Sohn und Heiliger Geist sind drei eigenständige Wesen, drei Gottheiten oder Heiligkeiten, die sich einig sind, aber unterschiedliche Aufgaben haben, Bild: Team (Fremdwort: Tri-Theismus), (in Gesprächen nur selten so deutlich anzutreffen).

Die Grenzen zwischen den einzelnen Vorstellungen sind oft nicht erkennbar, was aber die meisten nicht stört, schließlich handele es sich hierbei um ein Geheimnis. Und zudem sei es uns Menschen nicht möglich, Gott zu verstehen. So stört man sich auch nicht daran, dass die TL in sich selbst widersprüchlich ist.

 
Wer ist Jesus Christus?

Das ist wohl die entscheidende Frage in der gesamten Thematik, die Frage, über die am häufigsten gesprochen wird und zu der es die meisten Bücher und Artikel gibt. Es geht in diesen Aufsätzen und Veröffentlichungen meist darum, zu belegen, dass Jesus Christus Gott ist, und dabei ersetzt Jesus dann stillschweigend seinen Vater. Oder aber man gelangt ohne es zu bemerken zu dem Ergebnis, dass der Vater Gott ist und Jesus Christus auch Gott ist. Somit hat man zwei Götter. Da dies aber nach Ansicht der meisten und durch eindeutige Bibelstellen ausgeschlossen ist, flüchtet man sich in die Behauptung, das alles sei ein großes Geheimnis.

Die Frage: "Wer ist Jesus Christus?" ist so wichtig, dass Jesus sie einst selbst gestellt hat, und die Antwort darauf so bedeutungsvoll, dass Gott sie selbst geoffenbart hat: Jesus ist der Christus, der Sohn des lebendigen Gottes (Mt. 16,16).

Dass Jesus der Sohn Gottes ist, dem würden wohl alle Christen ohne zu zögern zustimmen, nur beim tieferen Nachfragen merkt man, dass das Verständnis von "Sohn" sehr unterschiedlich sein kann.

Dass Jesus der Christus Gottes ist, ist dagegen für sehr viele Christen nach meiner Erfahrung leider völlig unverständlich, auch dann, wenn sie schon viele Jahrzehnte in evangelikalen Gemeinden beheimatet sind. Die Worte "Jesus Christus" werden gebraucht wie etwa Simon Petrus, Johannes Markus, Maria Magdalena und andere Doppelnamen oder Namenszusätze. "Christus" wird von einigen mit dem Kreuz in Verbindung gebracht, für andere bedeutet es Retter, manche sehen darin einen göttlichen Titel und Ähnliches. Nur sehr wenige können auf Anhieb sagen, dass Christus "der Gesalbte" bedeutet, dasselbe wie Messias.

Johannes schreibt am Schluss seines Evangeliums, dass er alle Zeichen nur zu dem Zweck aufgeschrieben hat ... damit ihr glaubt, dass Jesus der Christus ist … (Joh 20,31). Dies war auch die Lehre der Apostel über den Herrn Jesus: Sie hörten trotz Schlägen nicht auf ... Jesus als den Christus zu verkündigen (Apg 5,42).

Es passt aber in weiten Teilen nicht mit der Trinitätslehre zusammen, dass Jesus der Gesalbte Gottes ist, ebenso wenig, dass er von Gott auferweckt wurde. Denn wenn Jesus Gott ist, wie kann er dann von Gott gesalbt worden sein? Und wenn Jesus Gott ist, wie kann er dann von Gott auferweckt worden sein? Vielleicht ist das der Grund, warum zwar von Jesus Christus gepredigt wird, nicht aber, dass Jesus der Christus ist.

Man kann auch in vielen Predigten hören, dass Jesus Christus auferstanden sei, leibhaftig auferstanden, was auch der Wahrheit entspricht. Allerdings ist so gut wie nie in diesen Predigten ausdrücklich zu hören, dass Jesus von Gott auferweckt wurde. Liegt auch dies daran, dass diese klare Aussage der Bibel sich nicht mit der Trinitätslehre vereinbaren lässt? Wenn Jesus Christus Gott ist, dann kann er schwerlich von Gott auferweckt worden sein, denn damit wäre von einem gestorbenen Gott die Rede, der von einem weiteren Gott auferweckt wurde. Die Vermutung liegt nahe, dass dies der Grund ist, warum nicht darüber gepredigt wird, dass Jesus von Gott auferweckt wurde. Allerdings gehört es nach den Worten der Bibel zu den heilsnotwendigen Inhalten des Glaubens, dass Jesus von Gott auferweckt wurde (siehe auch "Auferstanden oder Auferweckt"):

Röm 10,9 Wenn du mit deinem Mund Jesus als Herrn bekennen und in deinem Herzen glauben wirst, dass Gott ihn aus den Toten auferweckt hat, so wirst du gerettet werden.


Gott oder Herr?
Die Bibel unterscheidet im Neuen Testament sehr oft zwischen "Gott" und "Herr", doch leider folgen so viele Bibelleser und Ausleger dieser Unterscheidung nicht. Dadurch entstehen wiederum falsche Behauptungen. So kann man oft hören, das griechische Wort für "Herr", nämlich Kyrios, sei ein göttlicher Titel. Und in der Tat wird Kyrios im Neuen Testament oft für Gott gebraucht, ebenso für den Herrn Jesus Christus. Übersehen oder unterschlagen wird hingegen meist, dass Kyrios ebenso für andere Menschen verwendet wird.

  • So wird in dem Gleichnis Jesu vom untreuen Verwalter von dessen Herrn (Kyrios) geredet in Lk 16,5
  • Philippus wird Herr (Kyrios) genannt in Joh 12,21
  • Der Kerkermeister sagte zu Paulus und Silas: Ihr Herren (Kyrioi), was muss ich tun, dass ich errettet werde? Sie sprachen: Glaube an den Herrn (Kyrios) Jesus Christus, so wirst du gerettet werden, du und dein Haus (Apg 16,30-31)
  • Petrus schreibt, dass Sarah ihren Mann Abraham Herr (Kyrios) nannte (1.Pet 3,6)
  • Einer der Ältesten in Off 7,14 wird von Johannes mit Herr (Kyrios) angesprochen (und andere Stellen)

Somit dürfte klar sein, dass das Wort Kyrios nicht per se ein göttlicher Titel ist, gleichwohl aber auch treffend für Gott verwendet werden kann, da er der Herrscher ist, der Herr über alle diejenigen, die in irgend einer Weise herrschen. Sei es über Jesus Christus, über Könige, Fürsten, Obrigkeiten, Präsidenten, Regierungsbeamte, Bürgermeister, Vorgesetzte, Familienoberhäupter usw. Jeder der hier Genannten hat einen Bereich, über den er herrscht, den er verwaltet oder zu versorgen hat. Aber alle haben wiederum einen Herrn über sich, jemanden, dem sie verantwortlich sind. Paulus schreibt in 1.Kor 11,3:

Ich will aber, dass ihr wisst, dass der Christus das Haupt eines jeden Mannes ist, das Haupt der Frau aber der Mann, des Christus Haupt aber Gott.

Hier ist von eindeutigen Hierarchien die Rede. Und es steht dabei geschrieben: Ich will, dass ihr das wisst. Nicht eine vage Vermutung oder eine geheimnisvolle Beziehung. Nein, Wissen ist hier gefordert und ausgesagt: Gott ist das Haupt des Christus!

"Herr" wird im deutschsprachigen Raum natürlich auch ohne die Bedeutung des Herrschens gebraucht, etwa in der allgemeinen Anrede: Herr Meier, Herr Schmidt usw.

Eine weitere Unsicherheit kommt vermutlich daher, dass es im Neuen Testament keine Unterscheidung in der Schreibweise von "Herr" gibt, wie wir sie in guten Übersetzungen des Alten Testamentes finden. Als Beispiel sei Psalm 110,1 genannt. Dieser Vers wird im NT so oft wie kein anderer Vers des AT zitiert. Er lautete ursprünglich:

Ein Psalm von David: JHWH sprach zu meinen Herrn: Setze dich zu meiner Rechten, bis ich deine Feinde gemacht habe zum Schemel deiner Füße

Im Laufe der Zeit wurde der Name Gottes (JHWH) durch Umschreibungen ersetzt aus Furcht davor, ihn zu missbrauchen, wovor z.B. im zweiten der zehn Gebote gewarnt wird. Im Hebräischen wurde Adonai anstelle des Namens Gottes, JHWH, eingesetzt, was in vielen deutschen Übersetzungen mit HERR (Großbuchstaben) wiedergegeben wird. Daneben gibt es das ähnlich geschriebene Wort Adoni, welches in den Übersetzungen als Herr erscheint. Im Griechischen wird im AT und im NT durchweg Kyrios geschrieben. So veränderte sich der oben genannte Vers zwar nicht inhaltlich, aber in der Schreibweise ungefähr folgendermaßen (ich zitiere nur den ersten Teil):

  • JHWH sprach zu meinem Adoni…
  • Adonai sprach zu meinem Adoni… (natürlich alles hebräisch)
  • Der HERR sprach zu meinem Herrn…
  • Der Herr sprach zu meinem Herrn…

Die letzte Version (und ohne Hervorhebung) ist das, was uns im gesamten NT begegnet.

Daran wird deutlich, dass eine Unterscheidung der beiden hier genannten "Herren" kaum noch möglich ist, es sei denn, man kennt diese Entwicklung des hebräischen Sprachgebrauchs und der Übersetzungen. Dann allerdings passt das konfliktfrei zu den Versen im Neuen Testament, die davon reden, dass Gott seinem geliebten Sohn Jesus Christus alles unter die Füße legt und dieser nun zur Rechten Gottes sitzt, dabei aber weiterhin seinem Gott und Vater untergeordnet bleibt.

Dann wird auch schlüssig, dass geschrieben steht, woher der Herr Jesus das "Herr-sein" und das "Christus-sein" hatte, denn er hat es keineswegs aus sich selbst:

Apg 2,36 Das ganze Haus Israel wisse nun zuverlässig, dass Gott ihn sowohl zum Herrn als auch zum Christus gemacht hat, diesen Jesus, den ihr gekreuzigt habt.

Jesus Christus ersetzt nicht seinen Vater, es steht auch nirgends geschrieben, dass er nun zur Rechten des Vaters sitzt, sondern zur Rechten Gottes. Der Unterschied mag klein erscheinen, aber dass Jesus nach allen relevanten Bibelstellen zur Rechten Gottes sitzt, schließt unmissverständlich aus, dass er selbst dieser Gott ist, der auf dem Thron sitzt. Er ist "nur" sein Bevollmächtigter in allen Belangen im Himmel und auf der Erde.

Die Bibel sagt noch sehr viel mehr über Jesus, den Christus Gottes. Nicht nur im Neuen Testament findet Jesus, der Gesalbte Gottes, in Lehre und Verkündigung einen weiten Raum, sondern auch schon im Alten Testament, dem ersten Bund, wurde ausdrücklich auf den Gesalbten hingewiesen, der einmal kommen sollte. Angefangen nach dem Sündenfall, als Gott versprach, dass der Nachkomme der Frau der Schlange den Kopf zertreten würde. Er sollte ein Prophet wie Mose sein, den der HERR dem Volk Israel aus der Mitte ihrer Brüder erwecken werden würde. Gott sprach zu Mose:

5.Mo 18,18 Einen Propheten wie dich will ich ihnen aus der Mitte ihrer Brüder erstehen lassen. Ich will meine Worte in seinen Mund legen, und er wird zu ihnen alles reden, was ich ihm befehlen werde.

Genau das hat der Herr Jesus bestätigt, indem er sagte:

Joh 14,49-50 Denn ich habe nicht aus mir selbst geredet, sondern der Vater, der mich gesandt hat, er hat mir ein Gebot gegeben, was ich sagen und was ich reden soll; und ich weiß, dass sein Gebot ewiges Leben ist. Was ich nun rede, rede ich so, wie mir der Vater gesagt hat.

Das biblische Zeugnis ist leicht verständlich. Die Schwierigkeiten in der Frage nach der Beziehung zwischen Gott und Jesus rühren meines Erachtens hauptsächlich vom unbiblischen Dogma der Dreieinigkeit, der Trinitätslehre, her. Anstatt Fragen wirklich zu beantworten, wurden in sich widersprüchliche Behauptungen aufgestellt, die nur noch mehr Fragen aufwerfen.

Der Herr Jesus erhält in der Bibel noch weitaus mehr Bezeichnungen und Titel, auf die ich hier nun nicht ausführlich eingehen, sondern nur einige davon nennen will mit jeweils einem Bibelvers dazu:

Der Knecht Gottes

Apg 3,13 Der Gott Abrahams und Isaaks und Jakobs, der Gott unserer Väter, hat seinen Knecht Jesus verherrlicht, den ihr überliefert und vor Pilatus verleugnet habt, als dieser entschieden hatte, ihn loszugeben.

Das Lamm Gottes

Joh 1,29 Am folgenden Tag sieht er Jesus zu sich kommen und spricht: Siehe, das Lamm Gottes, das die Sünde der Welt wegnimmt!

Der Nachkomme Abrahams, dem die Verheißung galt

Gal 3,16 Dem Abraham aber wurden die Verheißungen zugesagt und seiner Nachkommenschaft. Er spricht nicht: "und seinen Nachkommen", wie bei vielen, sondern wie bei einem: "und deinem Nachkommen", und der ist Christus.

Hohepriester in Ewigkeit

Heb 7,24-25 dieser aber, weil er in Ewigkeit bleibt, hat ein unveränderliches Priestertum. Daher kann er die auch völlig retten, die sich durch ihn Gott nahen, weil er immer lebt, um sich für sie zu verwenden

Der einzige Weg zum Vater

Joh 14,6 Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater als nur durch mich.

Der Bürge des neuen Bundes

Heb 7,22 so ist Jesus auch eines besseren Bundes Bürge geworden.

Der Sohn Davids

Apg 13,23 Aus Davids Nachkommenschaft hat Gott nach Verheißung dem Israel als Retter Jesus gebracht,

Der Herr aller Herren

Dan 7,13-15 Und siehe, mit den Wolken des Himmels kam einer wie der Sohn eines Menschen. Und er kam zu dem Alten an Tagen, und man brachte ihn vor ihn. Und ihm wurde Herrschaft und Ehre und Königtum gegeben, und alle Völker, Nationen und Sprachen dienten ihm. Seine Herrschaft ist eine ewige Herrschaft, die nicht vergeht, und sein Königtum so, dass es nicht zerstört wird.

Der Richter

Apg 17,31 Gott hat einen Tag festgesetzt, an dem er den Erdkreis richten wird in Gerechtigkeit durch einen Mann, den er dazu bestimmt hat, und er hat allen dadurch den Beweis gegeben, dass er ihn auferweckt hat aus den Toten.

Der Erbe

Heb 1,2a Gott hat am Ende dieser Tage zu uns geredet im Sohn, den er zum Erben aller Dinge eingesetzt hat

Der Löwe aus dem Stamm Juda

Off 5,5 Und einer von den Ältesten spricht zu mir: Weine nicht! Siehe, es hat überwunden der Löwe aus dem Stamm Juda, die Wurzel Davids, um das Buch und seine sieben Siegel zu öffnen.

Der erstgeborene aus den Toten

Kol 1,18 Und er ist das Haupt des Leibes, der Gemeinde. Er ist der Anfang, der Erstgeborene aus den Toten, damit er in allem den Vorrang habe;

Der Heiland (=Retter) der Welt

1.Joh 4,14 Und wir haben gesehen und bezeugen, dass der Vater den Sohn gesandt hat als Retter (Heiland) der Welt.

Der Mittler des neuen Bundes

Heb 9,15 Und darum ist er Mittler eines neuen Bundes, damit, da der Tod geschehen ist zur Erlösung von den Übertretungen unter dem ersten Bund, die Berufenen die Verheißung des ewigen Erbes empfangen.

Der Mensch, durch den die Auferstehung kam

1.Kor 15,21 denn da ja durch einen Menschen der Tod kam, so auch durch einen Menschen die Auferstehung der Toten.

Die Sühnung für unsere Sünden

1.Joh 4,10 Hierin ist die Liebe: Nicht dass wir Gott geliebt haben, sondern dass er uns geliebt und seinen Sohn gesandt hat als eine Sühnung für unsere Sünden.

Alles, was Jesus Christus hat und ist, hat er von seinem Gott und Vater erhalten: Bevollmächtigung, Priestertum, Herrschaft, Sohnschaft, Erbe; auch den Namen, der über alle Namen ist (Phil 2,9)

 

Jesus Christus ist nicht Gott, obwohl er an einigen Stellen so genannt wurde, z.B. in Heb 1,8. Gleich der nächste Vers zeigt aber auf, dass Jesus niemals Gott im absoluten Sinn ist, denn da ist von seinem Gott die Rede:

Heb 1,8-9 von dem Sohn (sagt Gott) "Dein Thron, o Gott, ist von Ewigkeit zu Ewigkeit, und das Zepter der Aufrichtigkeit ist Zepter deines Reiches; du hast Gerechtigkeit geliebt und Gesetzlosigkeit gehasst; darum hat dich, o Gott, dein Gott gesalbt mit Freudenöl vor deinen Gefährten."

Auch Mose wurde Gott genannt in 2.Mo 4,16:

Aaron aber soll für dich (Mose) zum Volk reden. Und es wird geschehen, er wird für dich zum Mund sein, und du wirst für ihn zum Gott (Elohim) sein.

und noch einmal in 2.Mo 7,1:

Und der HERR sprach zu Mose: Siehe, ich habe dich für den Pharao zum Gott (Elohim) eingesetzt, und dein Bruder Aaron soll dein Prophet sein.

So steht geschrieben, dass eher Himmel und Erde vergehen, als das kleinste Strichlein vom Gesetz des Mose (Mt 5,18; Lk 16,17). Auch vergehen eher Himmel und Erde, als eines der Worte Jesu (Mt 24,35; Lk 21,33). Und das deshalb, weil beide im Auftrag und in der Autorität Gottes geredet und gehandelt haben. Gott hat ihren jeweiligen Dienst bestätigt, indem er durch Mose die Zeichen und Wunder an Ägypten tat, das Rote Meer teilte und vieles mehr. Gott hat den Dienst des Herrn Jesus ebenso bestätigt, indem er durch ihn viele Wunder und Zeichen wirkte. Diese Bestätigung wird beispielsweise in folgenden Bibelstellen deutlich:

Joh 3,2 Dieser (Nikodemus) kam zu ihm (Jesus) bei Nacht und sprach zu ihm: Rabbi, wir wissen, dass du ein Lehrer bist, von Gott gekommen, denn niemand kann diese Zeichen tun, die du tust, es sei denn Gott mit ihm.

Apg 10,38 Jesus von Nazareth, wie Gott ihn mit Heiligem Geist und mit Kraft gesalbt hat, der umherging und wohltat und alle heilte, die von dem Teufel überwältigt waren, denn Gott war mit ihm.

Oft wird behauptet, dass die Zeichen und Wunder, welche der Herr Jesus tat, ein Beweis dafür seien, dass er Gott ist, denn – so sagt man – nur Gott könne solche Zeichen und Wunder tun. Nun, es gibt keine Bibelstelle, die das bestätigt. Dies entspringt allenfalls menschlicher Logik bzw. einem Wunschdenken. Die beiden o.g. Verse zeigen auf, dass genau diese Zeichen und Wunder ein Beleg dafür sind, dass Gott mit dem Herrn Jesus war.

Auch die Apostel taten Zeichen und Wunder, und auch deren Wort und Lehre sollte dadurch bestätigt, beglaubigt werden, wie geschrieben steht:

Apg 14,3 Sie verweilten nun lange Zeit und sprachen freimütig in dem Herrn, der dem Wort seiner Gnade Zeugnis gab, indem er Zeichen und Wunder geschehen ließ durch ihre Hände.

Heb 2,3-4 Sie (die Botschaft der Rettung) ist ja, nachdem sie ihren Anfang damit genommen hatte, dass sie durch den Herrn verkündet wurde, uns gegenüber von denen bestätigt worden, die es gehört haben, wobei Gott zugleich Zeugnis gab durch Zeichen und Wunder und mancherlei Machttaten und Austeilungen des Heiligen Geistes nach seinem Willen.

 

An dieser Stelle möchte ich erneut daran erinnern, dass der Herr Jesus sagte, er könne nichts von sich selbst aus tun, sondern er war völlig abhängig von seinem Vater (Joh 5,30). Bei der Auferweckung des Lazarus wird diese Abhängigkeit deutlich wie sonst kaum. Dort sehen wir, wie der Herr Jesus den Vater bittet und ihm auch dankt, dass er ihn erhört habe. Das alles zu dem Zweck, dass die Volksmenge glauben sollte, dass Jesus vom Vater gesandt war.

Joh 11,42 Ich aber wusste, dass du mich allezeit erhörst; doch um der Volksmenge willen, die umhersteht, habe ich es gesagt, damit sie glauben, dass du mich gesandt hast.

Und als Ergänzung finden wir in Heb 5,7:

Der (Jesus Christus) hat in den Tagen seines Fleisches sowohl Bitten als auch Flehen mit starkem Geschrei und Tränen dem dargebracht, der ihn aus dem Tod retten kann, und ist um seiner Gottesfurcht willen erhört worden,

Wie kommen Gläubige nur darauf, dass die Zeichen und Wunder ein Beweis dafür seien, dass Jesus Gott ist? Ich weiß es nicht, aber ich weiß, dass die Heilige Schrift auch hierin für jedermann verständlich redet. Gott sei der Dank für sein klares Wort. Das Lebensbrot.

 

Wer ist Jesus Christus?
Das ist in der Tat die entscheidende Frage.

Jesus ist der Christus Gottes, der Gesalbte, der Bevollmächtigte. Diese Erkenntnis ist die Grundlage, der Fels, auf dem die Gemeinde stehen soll (Mt 16,16; Joh 20,30-31; 1.Kor 3,11). Doch wie erschreckend weit hat sie sich davon entfernt, indem Jesus Christus durch die Konzile des vierten Jahrhunderts und bis heute zu einem zweiten Gott neben seinem Vater oder sogar an die Stelle seines Vaters erhoben wurde und wird.

Als Nachfolger Jesu bezeichnet man solche, die dem Herrn Jesus nachfolgen, gerade auch in dem, was er glaubte.

Er sagte, dass der Vater allein der wahre Gott ist. (Joh 17,3)


Darf ich persönlich werden: Sind Sie in diesem Sinn ein Nachfolger des Herrn Jesus Christus?

 

 
Sollen die Gläubigen (auch) zu Jesus Christus beten?

Inhaltsverzeichnis

Einleitung

Was hat Jesus Christus gesagt und getan?

Gebet zu "Herr" oder auch "unbestimmt"

Gebet zu Gott, dem Vater

Gebet zu Jesus Christus

Niederfallen, anbeten, huldigen

Weitere Fragen und Überlegungen

Gebete in der Bibel (NT)

Mein Fazit

. 

Einleitung

Zu wem wird in der Bibel gebetet? – oder präziser: Zu wem sollen wir beten?
Gibt es Aufforderungen dazu in der Bibel?

 

Diesen Fragen gehe ich auf den folgenden Seiten nach. Als Grundlage der Erkenntnis sollen hauptsächlich Bibelstellen dienen. Darauf liegt hier der Schwerpunkt. Der interessierte Leser kann und wird daraus eigene Schlüsse ziehen.

Dass in der Bibel viel zu Gott bzw. im NT viel zu Gott, dem Vater, gebetet wurde, braucht wohl nicht besonders erwähnt zu werden, da es m.E. eine bekannte Tatsache ist

Und obwohl bereits in den ersten Sätzen der Bibel vom Geist Gottes die Rede ist - dem Heiligen Geist -, wird er in der gesamten Heiligen Schrift nirgends angebetet oder zu ihm gebetet. Solche Stellen habe ich deswegen hier auch nicht angeführt.

Die Frage dreht sich vielmehr um den Herrn Jesus Christus.
Sollen die Gläubigen zu ihm beten?

Da erst im NT deutlich von ihm die Rede ist, habe ich mit der Auflistung der Bibelstellen auch erst dort begonnen.

(Alle Hervorhebungen durch Fett- oder Kursivsetzung sind von mir. Als Übersetzung habe ich allermeist die „Revidierte Elberfelder“ verwendet.)

. 

Was hat Jesus Christus gesagt und getan?

Darum soll es zuerst gehen: Was hat der Herr Jesus gelehrt? Seine Jünger haben ihn gebeten, er möge sie beten lehren. Und das hat der Herr Jesus auch getan. Sowohl als Lehre und auch in der Praxis finden wir einige Beispiele in den Evangelien. Davon sind viele hier angegeben:

Mt 6,6 Wenn du aber betest, so geh in deine Kammer, und wenn du deine Tür geschlossen hast, bete zu deinem Vater, der im Verborgenen ist! Und dein Vater, der im Verborgenen sieht, wird dir vergelten.

Damit wäre die Frage beantwortet. Eine kurze und für jedermann verständliche Aussage des Herrn Jesus. Damit könnte man sich genügen lassen und danach handeln.

 

Wer jedoch tiefer einsteigen will, kann gerne weiterlesen:

Mt 6,9-13 Betet ihr nun so: Unser Vater, der du bist in den Himmeln, geheiligt werde dein Name; dein Reich komme; dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auch auf Erden! Unser tägliches Brot gib uns heute; und vergib uns unsere Schulden, wie auch wir unseren Schuldnern vergeben haben; und führe uns nicht in Versuchung, sondern rette uns von dem Bösen (*)!

Mt 7,11 Wenn nun ihr, die ihr böse seid, euren Kindern gute Gaben zu geben wisst, wie viel mehr wird euer Vater, der in den Himmeln ist, Gutes geben denen, die ihn bitten!

Mt 11,25-26 Zu jener Zeit begann Jesus und sprach: Ich preise dich, Vater, Herr des Himmels und der Erde, dass du dies vor Weisen und Verständigen verborgen und es Unmündigen offenbart hast. Ja, Vater, denn so war es wohlgefällig vor dir.

Mt 18,19-20 Wiederum sage ich euch: Wenn zwei von euch auf der Erde übereinkommen, irgendeine Sache zu erbitten, so wird sie ihnen werden von meinem Vater, der in den Himmeln ist. Denn wo zwei oder drei versammelt sind in meinem Namen, da bin ich in ihrer Mitte.

Mt 26,39 Und er ging ein wenig weiter und fiel auf sein Angesicht und betete und sprach: Mein Vater, wenn es möglich ist, so gehe dieser Kelch an mir vorüber! Doch nicht wie ich will, sondern wie du willst.

Mt 26,42 Wiederum, zum zweiten Mal, ging er hin und betete und sprach: Mein Vater, wenn dieser Kelch nicht vorübergehen kann, ohne dass ich ihn trinke, so geschehe dein Wille!

Mt 27,46 um die neunte Stunde aber schrie Jesus mit lauter Stimme auf und sagte: Elí, Elí, lemá sabachtháni? Das heißt: Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?

Lk 6,12 Und es geschah in diesen Tagen, dass er auf den Berg hinausging, um zu beten; und er verbrachte die Nacht im Gebet zu Gott.

Lk 11,1b-4 Herr, lehre uns beten, wie auch Johannes seine Jünger lehrte! Er sprach aber zu ihnen: Wenn ihr betet, so sprecht: Vater, geheiligt werde dein Name; dein Reich komme; unser nötiges Brot gib uns täglich; und vergib uns unsere Sünden, denn auch wir selbst vergeben jedem, der uns schuldig ist; und führe uns nicht in Versuchung.

Joh 4,21-24 Jesus spricht zu ihr: Frau, glaube mir, es kommt die Stunde, da ihr weder auf diesem Berg noch in Jerusalem den Vater anbeten werdet. Ihr betet an, was ihr nicht kennt; wir beten an, was wir kennen, denn das Heil ist aus den Juden. Es kommt aber die Stunde und ist jetzt, da die wahren Anbeter den Vater in Geist und Wahrheit anbeten werden; denn auch der Vater sucht solche als seine Anbeter. Gott ist Geist, und die ihn anbeten, müssen in Geist und Wahrheit anbeten.

Mit der Aussage: „Wir beten an, was wir kennen“ zählt Jesus sich selbst zu denen, die Gott anbeten – was er an anderer Stelle wiederholt getan hat (z.B. in Joh 17, ziemlich am Ende  eingefügt).

Joh 11,41-42 Jesus aber hob die Augen empor und sprach: Vater, ich danke dir, dass du mich erhört hast. Ich aber wusste, dass du mich allezeit erhörst; doch um der Volksmenge willen, die umhersteht, habe ich es gesagt, damit sie glauben, dass du mich gesandt hast.

Joh 14, 13-14 Und was ihr bitten werdet in meinem Namen, das werde ich tun, damit der Vater verherrlicht werde im Sohn. Wenn ihr etwas bitten werdet in meinem Namen, so werde ich es tun.

Joh 14,16 und ich werde den Vater bitten, und er wird euch einen anderen Beistand geben, dass er bei euch sei in Ewigkeit.

Joh 16,23b Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Was ihr den Vater bitten werdet in meinem Namen, wird er euch geben.

Joh 16,26-27 An jenem Tag werdet ihr bitten in meinem Namen, und ich sage euch nicht, dass ich den Vater für euch bitten werde; denn der Vater selbst hat euch lieb, weil ihr mich geliebt und geglaubt habt, dass ich von Gott ausgegangen bin.

Joh 17,1 Dies redete Jesus und hob seine Augen auf zum Himmel und sprach: Vater, die Stunde ist gekommen. Verherrliche deinen Sohn, damit der Sohn dich verherrliche.

. 

Gebet zu "Herr" oder auch zu "unbestimmt"

„Herr“ wird im NT sowohl für Gott, den Vater, als auch für den Herrn Jesus verwendet (auch für andere Menschen). Somit gibt manchmal erst der Kontext zu erkennen, um wen es geht, manchmal bleibt es aber auch verborgen. An manchen Stellen wird nur vom Gebet berichtet, ohne „Gott“, „Jesus Christus“ oder „Herr“.

Apg 1,14 Diese alle verharrten einmütig im Gebet mit einigen Frauen und Maria, der Mutter Jesu, und mit seinen Brüdern.

Apg 1,24 Und sie beteten und sprachen: Du, Herr, Herzenskenner aller, zeige von diesen beiden den einen an, den du auserwählt hast.

Apg 2,42 Sie verharrten aber in der Lehre der Apostel und in der Gemeinschaft, im Brechen des Brotes und in den Gebeten.

2.Tim 2,22 Die jugendlichen Begierden aber fliehe, strebe aber nach Gerech-tigkeit, Glauben, Liebe, Frieden mit denen, die den Herrn aus reinem Herzen anrufen!

. 

Gebet zu Gott, dem Vater

Dieser Bereich, diese Bibelstellensammlung nimmt den weitaus größten Raum ein. Dabei sind es nur solche, die im NT zu finden sind und es sind hier nur diejenigen angegeben, von der Apostelgeschichte und später geschrieben stehen, also nicht aus den Evangelien.

Dennoch sollte man sich m.E. nicht allein auf die Anzahl berufen.

Außerdem sind hier auch solche Stellen mit angegeben, in welchen Gott geehrt oder auch verherrlicht wird, was streng genommen nicht unbedingt „Gebet“ meinen muss.

Apg 2,47 sie lobten Gott und hatten Gunst beim ganzen Volk. Der Herr aber tat täglich hinzu, die gerettet werden sollten.

Apg 4,24-28 Sie aber, als sie es hörten, erhoben einmütig ihre Stimme zu Gott und sprachen: Herrscher, du, der du den Himmel und die Erde und das Meer gemacht hast und alles, was in ihnen ist; der du durch den Heiligen Geist durch den Mund unseres Vaters, deines Knechtes David, gesagt hast: "Warum tobten die Nationen und sannen Eitles die Völker? Die Könige der Erde standen auf und die Fürsten versammelten sich gegen den Herrn und seinen Gesalbten." Denn in dieser Stadt versammelten sich in Wahrheit gegen deinen heiligen Knecht Jesus, den du gesalbt hast, sowohl Herodes als auch Pontius Pilatus mit den Nationen und den Völkern Israels, alles zu tun, was deine Hand und dein Ratschluss vorherbestimmt hat, dass es geschehen sollte. Und nun, Herr, sieh an ihre Drohungen und gib deinen Knechten, dein Wort mit aller Freimütigkeit zu reden; indem du deine Hand ausstreckst zur Heilung, dass Zeichen und Wunder geschehen durch den Namen deines heiligen Knechtes Jesus.

Apg 10,2 (Kornelius war) fromm und gottesfürchtig mit seinem ganzen Haus, der dem Volk viele Almosen gab und allezeit zu Gott betete.

Apg 11,18 Als sie aber dies gehört hatten, beruhigten sie sich und verherrlichten Gott und sagten: Dann hat Gott also auch den Nationen die Buße gegeben zum Leben.

Apg 12,5 Petrus nun wurde im Gefängnis verwahrt; aber von der Gemeinde geschah ein anhaltendes Gebet für ihn zu Gott.

Apg 16,14 Und eine Frau mit Namen Lydia, eine Purpurkrämerin aus der Stadt Thyatira, die Gott anbetete, hörte zu; deren Herz öffnete der Herr, dass sie achtgab auf das, was von Paulus geredet wurde.

Apg 16,25 Um Mitternacht aber beteten Paulus und Silas und lobsangen Gott; und die Gefangenen hörten ihnen zu.

Apg 18,13 und sagten: Dieser überredet die Menschen, Gott entgegen dem Gesetz zu verehren.

Apg 27,35 Und als er dies gesagt und Brot genommen hatte, dankte er Gott vor allen, und als er es gebrochen hatte, begann er zu essen.

Apg 28,15b ... und als Paulus sie sah, dankte er Gott und fasste Mut.

Röm 1,8 Aufs Erste danke ich meinem Gott durch Jesus Christus euer aller wegen, dass euer Glaube verkündet wird in der ganzen Welt.

Röm 6,17 Gott aber sei Dank, dass ihr Sklaven der Sünde wart, aber von Herzen gehorsam geworden seid dem Bild der Lehre, dem ihr übergeben worden seid!

Röm 7,25 Ich danke Gott durch Jesus Christus, unseren Herrn! So diene ich selbst nun mit der Gesinnung dem Gesetz Gottes, mit dem Fleisch aber dem Gesetz der Sünde.

Röm 10,13 "denn jeder, der den Namen des Herrn anrufen wird, wird gerettet werden".

Röm 14,6 Wer den Tag beachtet, beachtet ihn dem Herrn. Und wer isst, isst dem Herrn, denn er sagt Gott Dank; und wer nicht isst, isst dem Herrn nicht und sagt Gott Dank.

Röm 15,6 damit ihr einmütig mit einem Munde den Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus verherrlicht.

Röm 15,30 Ich ermahne euch aber, ihr Brüder, um unseres Herrn Jesus Christus und der Liebe des Geistes willen, dass ihr mit mir zusammen kämpft in den Gebeten für mich zu Gott.

Röm 16.27 – ihm, dem allein weisen Gott, sei die Ehre durch Jesus Christus in Ewigkeit! Amen.

1.Kor 1,4 Ich danke meinem Gott allezeit euretwegen für die Gnade Gottes, die euch gegeben ist in Christus Jesus.

1.Kor 15,57 Gott aber sei Dank, der uns den Sieg gibt durch unseren Herrn Jesus Christus!

2.Kor 1,3 Gepriesen sei der Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus, der Vater der Erbarmungen und Gott allen Trostes.

2.Kor 2,14 Gott aber sei Dank, der uns allezeit im Triumphzug umherführt in Christus und den Geruch seiner Erkenntnis an jedem Ort durch uns offenbart!

2.Kor 9,11-15 und ihr werdet in allem reich gemacht zu aller Aufrichtigkeit im Geben, die durch uns Danksagung Gott gegenüber bewirkt. Denn die Besorgung dieses Dienstes füllt nicht nur den Mangel der Heiligen aus, sondern ist auch überreich durch viele Danksagungen zu Gott; denn infolge der Bewährung dieses Dienstes verherrlichen sie Gott wegen des Gehorsams eures Bekenntnisses zum Evangelium Christi und wegen der Lauterkeit der Gemeinschaft mit ihnen und mit allen; und im Gebet für euch sehnen sie sich nach euch wegen der überragenden Gnade Gottes an euch. Gott sei Dank für seine unaussprechliche Gabe!

2.Kor 13,7 Wir beten aber zu Gott, dass ihr nichts Böses tun möget.

Gal 1,24 Und sie priesen Gott um meinetwillen.

Eph 1,3 Gepriesen sei der Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus, der uns gesegnet hat mit jedem geistlichen Segen in den himmlischen Regionen in Christus.

Eph 1,16-23 …ich gedenke euer in meinen Gebeten, dass der Gott unseres Herrn Jesus Christus, der Vater der Herrlichkeit, euch gebe den Geist der Weisheit und Offenbarung in der Erkenntnis seiner selbst. Er erleuchte die Augen eures Herzens, damit ihr wisst, was die Hoffnung seiner Berufung, was der Reichtum der Herrlichkeit seines Erbes in den Heiligen und was die überragende Größe seiner Kraft an uns, den Glaubenden, ist, nach der Wirksamkeit der Macht seiner Stärke. Die hat er in Christus wirksam werden lassen, indem er ihn aus den Toten auferweckt und zu seiner Rechten in der Himmelswelt gesetzt hat, hoch über jede Gewalt und Macht und Kraft und Herrschaft und jeden Namen, der nicht nur in diesem Zeitalter, sondern auch in dem zukünftigen genannt werden wird. Und alles hat er seinen Füßen unterworfen und ihn als Haupt über alles der Gemeinde gegeben, die sein Leib ist, die Fülle dessen, der alles in allen erfüllt.

Eph 3,14 Deshalb beuge ich meine Knie vor dem Vater unseres Herrn Jesus Christus.

Eph 3,20-21 Dem aber, der über alles hinaus zu tun vermag, über die Maßen mehr, als wir erbitten oder erdenken, gemäß der Kraft, die in uns wirkt, ihm sei die Herrlichkeit in der Gemeinde und in Christus Jesus auf alle Geschlechter hin von Ewigkeit zu Ewigkeit! Amen.

Eph 5,20 Sagt allezeit für alles dem Gott und Vater Dank im Namen unseres Herrn Jesus Christus!

Philp 1,3 Ich danke meinem Gott, sooft ich an euch gedenke.

Philp 4,20 Unserem Gott und Vater aber sei die Herrlichkeit von Ewigkeit zu Ewigkeit! Amen.

Philp. 4,6 Seid um nichts besorgt, sondern in allem sollen durch Gebet und Flehen mit Danksagung eure Anliegen vor Gott kundwerden.

Kol 1,3 Wir danken dem Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus, indem wir allezeit für euch beten. (Schlachter 2000)

Kol 1,12 dem Vater danksagend, der euch fähig gemacht hat zum Anteil am Erbe der Heiligen im Licht.

Kol 3,17 Und was immer ihr tut in Wort oder Werk, das tut alles im Namen des Herrn Jesus und dankt Gott, dem Vater, durch ihn.

1.Thess 1,2 Wir danken Gott allezeit für euch alle, wenn wir euch erwähnen in unseren Gebeten.

1.Thess 2,13 Darum danken wir auch Gott unablässig, dass ihr, als ihr das von uns verkündigte Wort Gottes empfangen habt, es nicht als Menschenwort aufgenommen habt, sondern als das, was es in Wahrheit ist, als Gottes Wort, das auch wirksam ist in euch, die ihr gläubig seid.

1.Thess 3,9 Denn was für einen Dank können wir Gott euretwegen abstatten für all die Freude, die wir um euretwillen haben vor unserem Gott?

2.Thess 1,3 Wir müssen Gott allezeit für euch danken, Brüder, wie es angemessen ist, weil euer Glaube reichlich wächst und die Liebe zueinander bei jedem Einzelnen von euch allen zunimmt.

2.Thess 1,11-12 Deshalb beten wir auch allezeit für euch, dass unser Gott euch würdig erachte der Berufung und dass er alles Wohlgefallen an der Güte und das Werk des Glaubens in Kraft vollende, damit der Name unseres Herrn Jesus in euch verherrlicht werde und ihr in ihm nach der Gnade unseres Gottes und des Herrn Jesus Christus.

2.Thess 2,13 Wir aber müssen Gott allezeit für euch danken, vom Herrn geliebte Brüder, dass Gott euch von Anfang an erwählt hat zur Rettung in Heiligung des Geistes und im Glauben an die Wahrheit.

1.Tim 1,17 Dem König der Zeitalter (Ewigkeiten) aber, dem unvergänglichen, unsichtbaren, alleinigen Gott, sei Ehre und Herrlichkeit von Ewigkeit zu Ewigkeit! Amen.

1.Tim 6,15-16 Die (Erscheinung unseres Herrn Jesus Christus) wird zu seiner Zeit der selige und alleinige Machthaber zeigen, der König der Könige und Herr der Herren, der allein Unsterblichkeit hat und ein unzugängliches Licht bewohnt, den keiner der Menschen gesehen hat, auch nicht sehen kann. Dem sei Ehre und ewige Macht! Amen.

2.Tim 1,3 Ich danke Gott, dem ich von den Vorfahren her mit reinem Gewissen diene, wenn ich unablässig an dich gedenke in meinen Gebeten Tag und Nacht.

Phile 4 Ich danke meinem Gott, indem ich allezeit deiner in meinen Gebeten gedenke.

Jak 3,9 Mit ihr (der Zunge) preisen wir den Herrn und Vater, und mit ihr fluchen wir den Menschen, die nach dem Bild Gottes geschaffen worden sind.

1.Pet 4,11 Wenn jemand redet, so [rede er es] als Aussprüche Gottes; wenn jemand dient, so [tue er es] aus der Kraft, die Gott darreicht, damit in allem Gott verherrlicht wird durch Jesus Christus. Ihm sei die Herrlichkeit und die Macht von Ewigkeit zu Ewigkeit! Amen.

Off 19,10 Und ich fiel vor seinen Füßen nieder, um ihn anzubeten. Und er sprach zu mir: Sieh dich vor, tue es nicht! Ich bin dein Mitknecht und der deiner Brüder, die das Zeugnis Jesu haben. Bete Gott an! Denn das Zeugnis Jesu ist der Geist der Weissagung.

. 

Gebet zu Jesus Christus

Hier sind auch solche Bibelstellen mit angegeben, die davon reden, „den Namen des Herrn Jesus Christus anzurufen“.

Ob und inwiefern dies zu unterscheiden ist von „beten“ ist noch zu klären, ebenso ggf. der Unterschied zwischen „Gebet“ und „Anbetung“.

Außerdem sind hier auch solche Stellen mit angegeben, in welchen Jesus Christus geehrt oder auch verherrlicht wird, was streng genommen nicht unbedingt „Gebet“ meinen muss.

Apg 7,59 Und sie steinigten den Stephanus, der betete und sprach: Herr Jesus, nimm meinen Geist auf!

Apg 9,14 Und hier hat er (Paulus) Vollmacht von den obersten Priestern, alle, die deinen Namen (Jesus?) anrufen, gefangen zu nehmen!

Apg 9,21 Ist das nicht der, welcher in Jerusalem die verfolgte, die diesen Namen (Jesus?) anrufen, und der dazu hierhergekommen war, um sie gebunden zu den obersten Priestern zu führen?

Apg 22,10 Und nun, was zögerst du? Steh auf, lass dich taufen und deine Sünden abwaschen, indem du seinen (Jesu?) Namen anrufst!

Röm 10,12-13 Denn es ist kein Unterschied zwischen Jude und Grieche, denn er (Jesus) ist Herr über alle, und er ist reich für alle, die ihn anrufen; denn: »Jeder, der den Namen des Herrn anruft, wird gerettet werden«.

1.Kor 1,2 samt allen, die den Namen unseres Herrn Jesus Christus anrufen an jedem Ort, sowohl bei ihnen als auch bei uns.

1.Kor 12,3 Deshalb tue ich euch kund, dass niemand, der im Geist Gottes redet, sagt: Fluch über Jesus!, und niemand sagen kann: Herr Jesus!, außer im Heiligen Geist.

2.Kor 12,8-9 Um dessentwillen habe ich dreimal den Herrn angerufen, dass er von mir ablassen möge. Und er hat zu mir gesagt: Meine Gnade genügt dir, denn meine Kraft kommt in Schwachheit zur Vollendung. Sehr gerne will ich mich nun vielmehr meiner Schwachheiten rühmen, damit die Kraft Christi bei mir wohne.

1.Tim 1,12 Und darum danke ich (oder: bin ich dankbar) dem, der mir Kraft verliehen hat, Christus Jesus, unserem Herrn, dass er mich treu erachtet und in den Dienst eingesetzt hat.

Heb 1,6 Wenn er aber den Erstgeborenen wieder in den Erdkreis einführt, spricht er: "Und alle Engel Gottes sollen ihn anbeten!"

Off 1,5b-6 Dem, der uns liebt und uns von unseren Sünden erlöst hat durch sein Blutund uns gemacht hat zu einem Königtum, zu Priestern seinem Gott und Vater: Ihm sei die Herrlichkeit und die Macht von Ewigkeit zu Ewigkeit! Amen.

Off 5,8-14 Und als es das Buch nahm, fielen die vier lebendigen Wesen und die vierundzwanzig Ältesten nieder vor dem Lamm, und sie hatten ein jeder eine Harfe und goldene Schalen voller Räucherwerk; das sind die Gebete der Heiligen. Und sie singen ein neues Lied und sagen: Du bist würdig, das Buch zu nehmen und seine Siegel zu öffnen; denn du bist geschlachtet worden und hast durch dein Blut Menschen für Gott erkauft aus jedem Stamm und jeder Sprache und jedem Volk und jeder Nation und hast sie unserem Gott zu einem Königtum und zu Priestern gemacht, und sie werden über die Erde herrschen!

Und ich sah: Und ich hörte eine Stimme vieler Engel rings um den Thron her und um die lebendigen Wesen und um die Ältesten; und ihre Zahl war Zehntausende mal Zehntausende und Tausende mal Tausende, die mit lauter Stimme sprachen: Würdig ist das Lamm, das geschlachtet worden ist, zu empfangen die Macht und Reichtum und Weisheit und Stärke und Ehre und Herrlichkeit und Lobpreis.

Und jedes Geschöpf, das im Himmel und auf der Erde und unter der Erde und auf dem Meer ist, und alles, was in ihnen ist, hörte ich sagen: Dem, der auf dem Thron sitzt, und dem Lamm den Lobpreis und die Ehre und die Herrlichkeit und die Macht von Ewigkeit zu Ewigkeit! Und die vier lebendigen Wesen sprachen: Amen! Und die Ältesten fielen nieder und beteten an.

Off 22,20 Der diese Dinge bezeugt, spricht: Ja, ich komme bald. Amen; komm, Herr Jesus!

 

Hinweis

Eine besondere Stelle möchte ich noch extra anführen, da meist fälschlicherweise davon ausgegangen wird, dass hier der Herr Jesus Christus angebetet werde:

Phil 2,9-11 Darum hat Gott ihn auch hoch erhoben und ihm den Namen verliehen, der über jeden Namen ist, damit in dem Namen Jesu jedes Knie sich beuge, der Himmlischen und Irdischen und Unterirdischen, und jede Zunge bekenne, dass Jesus Christus Herr ist, zur Ehre Gottes, des Vaters.

Bei genauer Betrachtung ist leicht zu erkennen, dass sich die Knie aller in Jesu Namen beugen werden, nicht vor ihm.

Alle werden einst Jesus als Herrn bekennen. Dadurch wird aber nicht Jesus angebetet, sondern Gott, der Vater, geehrt. Vor Gott, dem Vater (sein Name ist JHWH), werden sich aller Knie beugen, im Namen Jesu, seines Gesalbten.

. 

Niederfallen, anbeten, huldigen

Das griechische Wort hierfür ist Proskyneo. In der „Elberfelder Studienbibel“ wir seine Bedeutung angegeben mit: sich niederwerfen; vor jemandem auf die Knie fallen; fußfällig verehren; kniefällig bitten; anbeten.

In den vier Evangelien wird mehrfach davon berichtet, dass sich verschiedene Menschen vor Jesus niedergeworfen haben. Daraus schließen viele Trinitarier, dass sie damit Jesus als Gott erkannten bzw. sie selbst sehen darin einen Beweis dafür, dass Jesus Gott ist. (Dabei bleibt - wie so oft - die Frage offen, ob Jesus damit seinen Vater ersetzt oder ob er ein zweiter Gott neben seinem Vater ist.)

Niederfallen, sich niederwerfen und ähnliche Formulierungen kommen auch im AT oft vor. Zum einen als ein sich Niederwerfen vor dem HERRN, aber auch vor Königen und anderen Menschen, wie aus der nachfolgenden Liste leicht erkennbar ist. Sie ist sehr umfangreich, obwohl ich diejenigen Stellen nicht mit angegeben habe, in welchen Menschen vor Gott niederfallen. Aufgrund der Länge empfiehlt es sich, die Stellen gleich selbst zu markieren, welche einem am markantesten erscheinen.

U.a. auf der Internetseite „Wahrheit oder Tradition“ gibt es einen interessanten Artikel zu dem Begriff Proskyneo unter der Frage: „Können wir Jesus Christus anbeten?“

1.Mo 33,3 Er selbst aber ging vor ihnen her und warf sich siebenmal zur Erde nieder, bis er nahe an seinen Bruder herangekommen war.

1.Mo 41,43 Und er ließ ihn auf dem zweiten Wagen fahren, den er hatte, und man rief vor ihm her: Werft euch nieder! So setzte er ihn über das ganze Land Ägypten.

1.Mo 42,6 Und Josef, er war der Machthaber über das Land, er war es, der allem Volk des Landes Getreide verkaufte. Als nun die Brüder Josefs kamen, beugten sie sich vor ihm nieder, mit dem Gesicht zur Erde.

1.Mo 43,26 Als Josef nach Hause kam, da brachten sie ihm das Geschenk, das in ihrer Hand war, ins Haus und warfen sich vor ihm zur Erde nieder.

1.Mo 43,28 Sie sagten: Es geht deinem Knecht, unserem Vater, wohl; er lebt noch. Und sie verneigten sich und warfen sich nieder.

1.Mo 44,14 Und Juda und seine Brüder kamen in das Haus Josefs; und er war noch dort. Und sie fielen vor ihm nieder zur Erde.

1.Mo 48,12 Und Josef nahm sie von seinen Knien weg und beugte sich auf sein Gesicht zur Erde nieder.

1.Mo 50,18 Und auch seine Brüder gingen und fielen vor ihm nieder und sagten: Siehe, da hast du uns als Knechte.

Rut 2,10 Da fiel sie auf ihr Angesicht und warf sich zur Erde nieder und sagte zu ihm: Warum habe ich Gunst gefunden in deinen Augen, dass du mich beachtest, wo ich doch eine Fremde bin?

1.Sam 24,9 Danach machte David sich auf, ging aus der Höhle hinaus und rief hinter Saul her: Mein Herr und König! Und Saul sah sich um, und David neigte sein Gesicht zur Erde und warf sich nieder.

1.Sam 25,23 Als Abigajil David sah, stieg sie eilends vom Esel herab, fiel vor David auf ihr Angesicht und beugte sich zur Erde nieder.

1.Sam 25,24 Sie fiel ihm zu Füßen und sagte: Auf mich allein, mein Herr, falle die Schuld! Lass doch deine Magd reden vor deinen Ohren und höre die Worte deiner Magd!

2.Sam 9,6 Da kam Mefi-Boschet, der Sohn Jonatans, des Sohnes Sauls, zu David und fiel auf sein Angesicht und warf sich nieder. Und David sagte: Mefi-Boschet! Er sagte: Siehe, dein Knecht.

2.Sam 9,8 Da warf er sich nieder und sagte: Was ist dein Knecht, dass du dich einem toten Hund zugewandt hast, wie ich einer bin?

2.Sam 14,4 Und die Frau aus Tekoa kam zum König. Und sie fiel auf ihr Gesicht zur Erde und warf sich nieder und sagte: Hilf, König!

2.Sam 14,22 Da fiel Joab auf sein Angesicht zur Erde und warf sich nieder und segnete den König. Und Joab sagte: Heute erkennt dein Knecht, dass ich Gunst gefunden habe in deinen Augen, mein Herr und König, da der König das Wort seines Knechtes getan hat.

2.Sam 14,33 Da begab sich Joab zum König und berichtete es ihm. Und er rief Absalom. Der kam zum König und warf sich vor ihm nieder und fiel auf sein Angesicht zur Erde nieder vor dem König, und der König küsste Absalom.

2.Sam 18,21 Und Joab sagte zu dem Kuschiten: Geh hin, melde dem König, was du gesehen hast! Da warf sich der Kuschit vor Joab nieder und lief hin.

2.Sam 24,20 Und Arauna blickte hinaus und sah den König und seine Knechte zu sich herüberkommen. Da ging Arauna hinaus und warf sich vor dem König nieder, mit seinem Gesicht zur Erde.

1.Kön 1,16 Und Batseba verneigte sich und fiel vor dem König nieder. Da sagte der König: Was hast du?

1.Kön 1,23 Und man meldete dem König: Der Prophet Nathan ist da! Und er kam herein vor den König und warf sich vor dem König auf sein Angesicht zur Erde nieder.

1.Kön 1,31 Da verneigte sich Batseba mit dem Gesicht zur Erde und warf sich vor dem König nieder und sprach: Es lebe mein Herr, der König David, ewig!

1.Kön 1,53 Und der König Salomo sandte hin, und man holte ihn vom Altar herunter; und er kam und warf sich vor dem König Salomo nieder. Und Salomo sagte zu ihm: Geh in dein Haus!

1.Kön 2,19 So ging Batseba zum König Salomo hinein, um mit ihm wegen Adonija zu reden. Und der König erhob sich, kam ihr entgegen und beugte sich vor ihr nieder. Dann setzte er sich auf seinen Thron und ließ einen Thron für die Königinmutter aufstellen; und sie setzte sich zu seiner Rechten.

2.Kön 4,37 Da kam sie und fiel ihm zu Füßen und warf sich zur Erde nieder. Und sie nahm ihren Sohn und ging hinaus.

1.Chr 21,21 Und David kam zu Ornan heran; und Ornan blickte auf und sah David, und er ging aus der Tenne hinaus und warf sich vor David nieder, mit dem Gesicht zur Erde.

1.Chr 29,20 Und David sagte zu der ganzen Versammlung: Preist doch den HERRN, euren Gott! Und die ganze Versammlung pries den HERRN, den Gott ihrer Väter; und sie verneigten sich und warfen sich nieder vor dem HERRN und vor dem König.

2.Chr 24,17 Und nach dem Tod Jojadas kamen die Obersten von Juda und beugten sich vor dem König nieder; und der König hörte auf sie.

Est 3,2 Und alle Knechte des Königs, die im Tor des Königs waren, beugten die Knie und warfen sich nieder vor Haman, denn so hatte der König es in Bezug auf ihn befohlen. Aber Mordechai beugte seine Knie nicht und warf sich nicht nieder.

Est 8,3 Und noch einmal redete Ester vor dem König und fiel vor seinen Füßen nieder. Und sie weinte und flehte ihn an, das von Haman, dem Agagiter, vorbereitete Unheil abzuwenden und seinen Anschlag, den er gegen die Juden geplant hatte.

Jes 49,23 Und Könige werden deine Betreuer sein und ihre Fürstinnen deine Ammen. Sie werden sich vor dir niederwerfen mit dem Gesicht zur Erde und den Staub deiner Füße lecken. Da wirst du erkennen, dass ich der HERR bin; die auf mich hoffen, werden nicht beschämt werden.

Dan 2,46 Da fiel der König Nebukadnezar auf sein Angesicht und warf sich vor Daniel nieder. Und er befahl, ihm Opfer und Räucherwerk darzubringen.

Dan 3,18 oder ob nicht: Es sei dir jedenfalls kund, König, dass wir deinen Göttern nicht dienen und uns vor dem goldenen Bild, das du aufgestellt hast, nicht niederwerfen werden.

Mt 2,2 Wo ist der König der Juden, der geboren worden ist? Denn wir haben seinen Stern im Morgenland gesehen und sind gekommen, ihm zu huldigen.

Mt 2,8 und er sandte sie nach Bethlehem und sprach: Zieht hin und forscht genau nach dem Kind! Wenn ihr es aber gefunden habt, so berichtet es mir, damit auch ich komme und ihm huldige.

Mt 2,11 Und als sie in das Haus gekommen waren, sahen sie das Kind mit Maria, seiner Mutter, und sie fielen nieder und huldigten ihm, und sie öffneten ihre Schätze und opferten ihm Gaben: Gold und Weihrauch und Myrrhe.

Mt 8,2 Und siehe, ein Aussätziger kam heran und warf sich vor ihm nieder und sprach: Herr, wenn du willst, kannst du mich reinigen.

Mt 9,18 Während er dies zu ihnen redete, siehe, da kam ein Vorsteher herein und warf sich vor ihm nieder und sprach: Meine Tochter ist eben jetzt verschieden; aber komm und lege deine Hand auf sie, so wird sie leben.

Mt 14,33 Die aber in dem Boot waren, warfen sich vor ihm nieder und sprachen: Wahrhaftig, du bist Gottes Sohn!

Mt 15,25 Sie aber kam und warf sich vor ihm nieder und sprach: Herr, hilf mir!

Mt 18,26 Der Knecht nun fiel nieder, bat ihn kniefällig und sprach: Herr, habe Geduld mit mir, und ich will dir alles bezahlen.

Mt 20,20 Dann trat die Mutter der Söhne des Zebedäus mit ihren Söhnen zu ihm und warf sich nieder und wollte etwas von ihm erbitten.

Mt 28,9 Und siehe, Jesus kam ihnen entgegen und sprach: Seid gegrüßt! Sie aber traten zu ihm, umfassten seine Füße und warfen sich vor ihm nieder.

Mt 28,17 Und als sie ihn sahen, warfen sie sich vor ihm nieder; einige aber zweifelten.

Mk 3,11 Und wenn die unreinen Geister ihn sahen, fielen sie vor ihm nieder und schrien und sprachen: Du bist der Sohn Gottes.

Mk 5,6 Und als er Jesus von weitem sah, lief er und warf sich vor ihm nieder.

Mk 7,25 Aber sogleich hörte eine Frau von ihm, deren Töchterchen einen unreinen Geist hatte, kam und fiel nieder zu seinen Füßen

Mk 15,19 (im Spott) Und sie schlugen ihn mit einem Rohr auf das Haupt und spien ihn an, und sie beugten die Knie und huldigten ihm.

Lk 8,41 Und siehe, es kam ein Mann mit Namen Jaïrus - und er war Vorsteher der Synagoge - und fiel Jesus zu Füßen und bat ihn, in sein Haus zu kommen.

Lk 17,16 und er fiel aufs Angesicht zu seinen Füßen und dankte ihm; und das war ein Samariter.

Lk 24,52 Und sie warfen sich vor ihm nieder und kehrten nach Jerusalem zurück mit großer Freude.

Joh 9,38 Er aber sprach: Ich glaube, Herr. Und er warf sich vor ihm nieder.

Joh 11,32 Als nun Maria dahin kam, wo Jesus war, und ihn sah, fiel sie ihm zu Füßen und sprach zu ihm: Herr, wenn du hier gewesen wärest, so wäre mein Bruder nicht gestorben.

Apg 5,10 Sie fiel aber sofort zu seinen Füßen nieder und verschied. Und als die jungen Männer hereinkamen, fanden sie sie tot; und sie trugen sie hinaus und begruben sie bei ihrem Mann.

Apg 10,25 Als es aber geschah, dass Petrus hereinkam, ging Kornelius ihm entgegen, fiel ihm zu Füßen und huldigte ihm.

Heb 1,6 Wenn er aber den Erstgeborenen wieder in den Erdkreis einführt, spricht er: "Und alle Engel Gottes sollen ihn anbeten!"

Offb 1,17 Und als ich ihn sah, fiel ich zu seinen Füßen wie tot. Und er legte seine Rechte auf mich und sprach: Fürchte dich nicht! Ich bin der Erste und der Letzte.

Offb 5,8 Und als es das Buch nahm, fielen die vier lebendigen Wesen und die vierundzwanzig Ältesten nieder vor dem Lamm, und sie hatten ein jeder eine Harfe und goldene Schalen voller Räucherwerk; das sind die Gebete der Heiligen.

Offb 5,14 Und die vier lebendigen Wesen sprachen: Amen! Und die Ältesten fielen nieder und beteten an.

Offb 19,4 Und die vierundzwanzig Ältesten und die vier lebendigen Wesen fielen nieder und beteten Gott an, der auf dem Thron sitzt, und sagten: Amen, Halleluja!

Offb 19,10 Und ich fiel zu seinen Füßen nieder, ihn anzubeten. Und er spricht zu mir: Siehe zu, tu es nicht! Ich bin dein Mitknecht und der deiner Brüder, die das Zeugnis Jesu haben. Bete Gott an! Denn das Zeugnis Jesu ist der Geist der Weissagung.

Offb 22,8-9 Und ich, Johannes, bin der, welcher diese Dinge hörte und sah; und als ich sie hörte und sah, fiel ich nieder, um anzubeten vor den Füßen des Engels, der mir diese Dinge zeigte. Und er spricht zu mir: Siehe zu, tu es nicht! Ich bin dein Mitknecht und der deiner Brüder, der Propheten, und derer, welche die Worte dieses Buches bewahren. Bete Gott an!

Es mag noch weitere Stellen geben, welche vom Niederfallen sprechen, aber an dieser umfangreichen Sammlung hier wird m.E. sehr deutlich, dass keineswegs jemand als „Gott“ angesehen werden muss, nur weil sich ein anderer vor ihm beugt oder niederwirft. Auch der Herr Jesus wird dadurch nicht zum Gott.

Zum Beispiel wird in Mt 14,33 von den Jüngern und in Mk 3,11 Jesus von den Dämonen ausdrücklich als der Sohn Gottes benannt. Der Sohn Gottes ist aber ebenso wenig Gott wie der Sohn des Königs der König oder der Sohn des Präsidenten der Präsident ist.

Auch im Buch der Offenbarung verschwimmen nicht die Grenzen zwischen dem, der auf dem Thron sitzt: Gott, und dem Lamm Gottes: Jesus Christus. Er, Jesus, der Gesalbte Gottes, hat von seinem Gott und Vater alle Macht erhalten, bleibt ihm aber weiterhin untertan und handelt in alle Ewigkeit im Namen und Auftrag Gottes.

. 

Weitere Fragen und Überlegungen

  • Jesus Christus hat nie gesagt, dass seine Nachfolger zu ihm beten sollen, auch nicht nach seiner Himmelfahrt. Er hat ausschließlich gelehrt, zum Vater zu beten (in seinem Namen).
  • Wenn jemand den auferstandenen Herrn Jesus gesehen hat, ist es völlig normal, dass er auch mit oder zu ihm geredet hat, wie z.B. Stephanus in der Apostelgeschichte und Johannes in der Offenbarung.
  • Wenn Jesus das Bild des unsichtbaren Gottes ist (Kol 1,15), dann wird ein „Bild“ angebetet, wenn Jesus Christus angebetet wird. Kann man das so sagen?
  • In Röm 1,25 steht tadelnd geschrieben, dass sie dem Geschöpf statt dem Schöpfer Verehrung und Dienst darbringen. Geht man zu weit, wenn man mit diesem Vers die Verehrung Jesu kritisiert? Siehe auch Heb. 2,11 und Joh 17,14+16; demnach ist Jesus ebenso ein Geschöpf wie die Gläubigen.
  • Wenn Jesus verehrt wird für das, wofür Gott die Ehre zusteht, dann raubt man Gott seine Ehre.
  • Jesus hat gesagt, er ist der Weg und der Vater ist das Ziel (Joh 14,6) Das passt haargenau damit zusammen, dass wir Gott, dem Vater, danken sollen durch Jesus Christus bzw. in seinem Namen (Joh 16,26-27; Kol 3,17; Eph 5,20, weiter vorne zu finden)
  • Jesus selbst war ein Anbeter (Joh 4 … wir beten an, was wir kennen) und sprach von seinem Gott. So wird der Herr Jesus auch mehrfach der Knecht Gottes genannt. Sollte Gottes Knecht angebetet werden?
  • Da Jesus über alles erhöht worden ist, was im Himmel und auf der Erde ist (außer über Gott selbst), wäre es schon naheliegend, ihn zu ehren. Er sagte auch: „damit alle den Sohn ehren gleichwie sie den Vater ehren“ (Joh 5,39). Zwei Verse weiter aber sagte er: „Ich nehme nicht Ehre von Menschen“ (Joh 5,41).
  • Da Jesus Christus der „General-Bevollmächtigte“ Gottes ist, wäre es durchaus logisch, sich in allen Anliegen an ihn zu wenden. So hat auch der Pharao alle Ägypter zu Joseph geschickt (1.Mo 41,55)
  • Es erscheint mir vernünftig, dem Erlöser für die Erlösung zu danken. Der erste Gedanke ist: Das ist Jesus Christus (1.Tim 2,6).
  • Nach Jud 25 aber ist Gott unser Retter (Er tat es durch Jesus Christus).
  • Ist Abraham zu danken, dass er bereit war, Isaak zu opfern? Oder ist Isaak zu danken, dass er bereit war, geopfert zu werden?

. 

Gebete in der Bibel (NT)

Es ist wunderbar, dass uns in der Bibel hin und wieder Einblick gewährt wird, wie der Herr Jesus Christus selbst, aber auch die Gemeinde gebetet hat, ja sogar wie Gott und das Lamm im Himmel verherrlicht werden. Ein paar von diesen Beispielen habe ich hier zusammengestellt.

 

Das „Vater unser“

Mt 6,9-13 Betet ihr nun so: Unser Vater, der du bist in den Himmeln, geheiligt werde dein Name; dein Reich komme; dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auch auf Erden! Unser tägliches Brot gib uns heute; und vergib uns unsere Schulden, wie auch wir unseren Schuldnern vergeben haben; und führe uns nicht in Versuchung, sondern rette uns von dem Bösen! Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.* (Der letzte Satz ist in etlichen Handschriften nicht enthalten)

Lk 11,2-4 Er sprach aber zu ihnen: Wenn ihr betet, so sprecht: Vater, geheiligt werde dein Name; dein Reich komme; unser nötiges Brot gib uns täglich; und vergib uns unsere Sünden, denn auch wir selbst vergeben jedem, der uns schuldig ist; und führe uns nicht in Versuchung.

 

Das „Hohepriesterliche Gebet“

Joh 17 Dies redete Jesus und hob seine Augen auf zum Himmel und sprach: Vater, die Stunde ist gekommen. Verherrliche deinen Sohn, damit der Sohn dich verherrliche, wie du ihm Vollmacht gegeben hast über alles Fleisch, dass er allen, die du ihm gegeben hast, ewiges Leben gebe! Dies aber ist das ewige Leben, dass sie dich, den allein wahren Gott, und den du gesandt hast, Jesus Christus, erkennen. Ich habe dich verherrlicht auf der Erde; das Werk habe ich vollbracht, das du mir gegeben hast, dass ich es tun sollte. Und nun verherrliche du, Vater, mich bei dir selbst mit der Herrlichkeit, die ich bei dir hatte, ehe die Welt war! Ich habe deinen Namen den Menschen offenbart, die du mir aus der Welt gegeben hast. Dein waren sie, und mir hast du sie gegeben, und sie haben dein Wort bewahrt. Jetzt haben sie erkannt, dass alles, was du mir gegeben hast, von dir ist; denn die Worte, die du mir gegeben hast, habe ich ihnen gegeben, und sie haben sie angenommen und wahrhaftig erkannt, dass ich von dir ausgegangen bin, und haben geglaubt, dass du mich gesandt hast. Ich bitte für sie; nicht für die Welt bitte ich, sondern für die, welche du mir gegeben hast, denn sie sind dein - und alles, was mein ist, ist dein, und was dein ist, mein -, und ich bin in ihnen verherrlicht. Und ich bin nicht mehr in der Welt, und diese sind in der Welt, und ich komme zu dir. Heiliger Vater! Bewahre sie in deinem Namen, den du mir gegeben hast, dass sie eins seien wie wir! Als ich bei ihnen war, bewahrte ich sie in deinem Namen, den du mir gegeben hast; und ich habe sie behütet, und keiner von ihnen ist verloren, als nur der Sohn des Verderbens, damit die Schrift erfüllt werde. Jetzt aber komme ich zu dir; und dieses rede ich in der Welt, damit sie meine Freude völlig in sich haben. Ich habe ihnen dein Wort gegeben, und die Welt hat sie gehasst, weil sie nicht von der Welt sind, wie ich nicht von der Welt bin. Ich bitte nicht, dass du sie aus der Welt wegnimmst, sondern dass du sie bewahrst vor dem Bösen. Sie sind nicht von der Welt, wie ich nicht von der Welt bin. Heilige sie durch die Wahrheit! Dein Wort ist Wahrheit. Wie du mich in die Welt gesandt hast, habe auch ich sie in die Welt gesandt; und ich heilige mich selbst für sie, damit auch sie Geheiligte seien durch Wahrheit. Aber nicht für diese allein bitte ich, sondern auch für die, welche durch ihr Wort an mich glauben, damit sie alle eins seien, wie du, Vater, in mir und ich in dir, dass auch sie in uns eins seien, damit die Welt glaube, dass du mich gesandt hast. Und die Herrlichkeit, die du mir gegeben hast, habe ich ihnen gegeben, dass sie eins seien, wie wir eins sind - ich in ihnen und du in mir -, dass sie in eins vollendet seien, damit die Welt erkenne, dass du mich gesandt und sie geliebt hast, wie du mich geliebt hast. Vater, ich will, dass die, welche du mir gegeben hast, auch bei mir seien, wo ich bin, damit sie meine Herrlichkeit schauen, die du mir gegeben hast, denn du hast mich geliebt vor Grundlegung der Welt. Gerechter Vater! Und die Welt hat dich nicht erkannt; ich aber habe dich erkannt, und diese haben erkannt, dass du mich gesandt hast. Und ich habe ihnen deinen Namen kundgetan und werde ihn kundtun, damit die Liebe, womit du mich geliebt hast, in ihnen sei und ich in ihnen.

 

Gebet der Gemeinde

Apg 4,24-31 Sie aber, als sie es hörten, erhoben einmütig ihre Stimme zu Gott und sprachen: Herrscher, du, der du den Himmel und die Erde und das Meer gemacht hast und alles, was in ihnen ist; der du durch den Heiligen Geist durch den Mund unseres Vaters, deines Knechtes David, gesagt hast: "Warum tobten die Nationen und sannen Eitles die Völker? Die Könige der Erde standen auf und die Fürsten versammelten sich gegen den Herrn und seinen Gesalbten." Denn in dieser Stadt versammelten sich in Wahrheit gegen deinen heiligen Knecht Jesus, den du gesalbt hast, sowohl Herodes als auch Pontius Pilatus mit den Nationen und den Völkern Israels, alles zu tun, was deine Hand und dein Ratschluss vorherbestimmt hat, dass es geschehen sollte. Und nun, Herr, sieh an ihre Drohungen und gib deinen Knechten, dein Wort mit aller Freimütigkeit zu reden; indem du deine Hand ausstreckst zur Heilung, dass Zeichen und Wunder geschehen durch den Namen deines heiligen Knechtes Jesus. Und als sie gebetet hatten, bewegte sich die Stätte, wo sie versammelt waren; und sie wurden alle mit dem Heiligen Geist erfüllt und redeten das Wort Gottes mit Freimütigkeit.

Anbetung Gottes

Off 15,3-4 Und sie singen das Lied Moses, des Knechtes Gottes, und das Lied des Lammes und sagen: Groß und wunderbar sind deine Werke, Herr, Gott, Allmächtiger! Gerecht und wahrhaftig sind deine Wege, du König der Nationen! Wer sollte nicht fürchten, Herr, und verherrlichen deinen Namen? Denn du allein bist heilig; denn alle Nationen werden kommen und vor dir anbeten, weil deine gerechten Taten offenbar geworden sind.

. 

Mein Fazit

Ich war es von Kindheit an gewohnt, hauptsächlich zu Jesus zu beten. Zeitweise fand ich es sogar seltsam, wenn jemand zum Vater gebetet hat. Irgendwann beschäftigte ich mich aber selbst über einen längeren Zeitraum hinweg mit der Frage, zu wem wir beten sollen. Dass zum Heiligen Geist nirgends in der Bibel gebetet wurde, war mir zu dem Zeitpunkt längst klar. Aber sollen wir nun zum Vater oder zu Jesus Christus beten, oder zu beiden? Von manchen Geschwistern wurde mir gesagt, das sei egal, es kommt so oder so an.

Da ich gerne eine Antwort wollte, die auf der Heiligen Schrift gegründet ist, machte ich mich selbst auf die Suche. Zunächst schrieb ich einfach nur die entsprechenden Bibelstellen bei mir selbst auf. Das Ergebnis war überraschend. Die allergrößte Mehrzahl der Stellen hatte Gott,den Vater, als Ansprechperson der Gebete, sowohl in der Lehre als auch in der Praxis. Da waren zunächst die Aufforderungen Jesu, zum Vater zu beten. Nun ja, damals war der Herr Jesus ja noch nicht im Himmel – so dachte ich erst. Aber auch im weiteren Verlauf des NT war nur ausnahmsweise vom Gebet zu Jesus die Rede bzw. davon, seinen Namen anzurufen. Was nun, so fragte ich mich? Die klaren Aufforderungen lauten: Bete Gott, den Vater, an, lasst Eure Anliegen vor Gott kund werden usw.

Ein klassisches Beispiel für eine solche Aufforderung war (und ist es bis heute) Kol. 3,17:

Und alles, was ihr tut, im Wort oder im Werk, alles tut im Namen des Herrn Jesus, und sagt Gott, dem Vater, Dank durch ihn!

 

So habe ich mich vom Gebet zum Herrn Jesus abgewandt und ich bete zu Gott im Namen des Herrn Jesus, durch ihn bzw. im Bewusstsein, dass ich nur durch ihn zu Gott kommen kann. Anfangs (und teilweise bis heute) habe ich das Gebet zu Jesus Christus vermisst. Aber um der Worte unseres Herrn Jesu selbst willen, die er im Namen und Auftrag seines Vaters geredet hat, und um dessen willen, was auch seine Apostel gelehrt haben, will ich weiterhin im Namen des Herrn Jesus Christus zum Vater beten.

Sagt allezeit für alles dem Gott und Vater Dank im Namen unseres Herrn Jesus Christus! (Eph 5,20)

 

 

 

 

 
Jesus Christus ist auferstanden

Darüber ist an Ostern in vielen Predigten viel erfreuliches zu hören. Jesus ist auferstanden! Das ist wirklich wunderbar und der Grund, warum wir von einer "lebendigen Hoffnung" reden können. Er lebt, und er hat sich vielen Menschen gezeigt, ehe er in den Himmel aufgefahren ist. Davon berichten viele Stellen der Heiligen Schrift, besonders auch das 15. Kapitel im ersten Korintherbrief. Der Herr Jesus ist auferstanden. Wenn das nicht wäre, so wäre sowohl unser Glaube als auch unsere Predigt inhaltslos (Vers 14).

Paulus fährt dann fort, dass die Apostel falsche Apostel wären, wenn Jesus nicht auferweckt worden wäre, da sie gegen Gott bezeugt hätten, dass er Christus auferweckt habe, den er nicht auferweckt hat, wenn Tote nicht auferweckt werden. Denn wenn Tote nicht auferweckt werden, so ist auch Christus nicht auferweckt (1.Kor 15,15-16).

Das ist der Punkt, den ich hervorheben will: Jesus Christus wurde von Gott auferweckt. In vielen Osterpredigten ist zu hören, dass Jesus auferstanden sei. Das ist auch vollkommen richtig. Die Frage ist hierbei aber: Wie kam es dazu?

Wenn gepredigt wird, dass Jesus von den Toten auferstanden ist, so ist das ein erstaunliches Geschehen und man staunt über ihn. Wie mag das zugegangen sein? Hat Jesus sich selbst auferweckt? Es gibt nicht wenige Zeitgenossen unter uns Christen, die wirklich glauben, dass er sich selbst auferweckt habe. Sie können aber die Frage nicht beantworten, wie ein Toter sich selbst auferwecken kann, sie können auch keine entsprechende Bibelstelle nennen. Manche sagen in Anlehnung an die Zwei-Naturen-Lehre", dass der "göttliche Jesus" den "menschlichen Jesus" auferweckt habe. Bibelstellen dazu? Fehlanzeige.

Die Bibel lehrt uns aber an vielen Stellen, dass der Herrn Jesus Christus von Gott auferweckt wurde. Nicht nur 1.Kor. 15 redet ausführlich davon, sondern z.B. auch Ap 2,24; Röm 4,24; 1.Thess 1,9-10; 1.Pet 1,21 (und weitere).

Was ist der Unterschied? Ich will ein einfaches Beispiel gebrauchen: Der Wecker weckt uns und wir stehen auf. Der Wecker "steht uns nicht auf" und wir können uns nicht selbst wecken. So konnte ein toter Jesus sich nicht selbst auferwecken, sondern musste auferweckt werden. Gott hat ihn auferweckt.

Das passt natürlich nicht mit der "Jesus ist Gott-Lehre" der Trinitarier zusammen und ich vermute schon länger, dass deswegen auch nie ausdrücklich darüber gepredigt wird. Kürzlich hatte ich Besuch von einem jungen Mann, der gerade in der letzten Phase seines Theologie-Studiums ist. Er ist Trinitarier (wie üblich mit seiner individuellen Sichtweise) und bestätigte ohne Zögern meine Vermutung.

"Heilsnotwendig ist dieser Punkt aber nicht" höre ich recht oft als Einwand. Dagegen sagt aber die Bibel in Röm 10,9:

wenn du mit deinem Mund Jesus als Herrn bekennst und in deinem Herzen glaubst, dass Gott ihn aus den Toten auferweckt hat, so wirst du gerettet werden.

Es handelt sich hier also keineswegs um eine Nebensächlichkeit.


Ehrensache:
Wenn man glaubt, dass Gott den Herrn Jesus auferweckt hat, so wird Gott bewundert, geehrt und verherrlicht für seine Macht, die er an Jesus Christus wirksam werden ließ. Wenn Gottes Handeln in dieser Sache aber unterschlagen wird - was leider in so gut wie allen Predigten geschieht - erhält er nicht die Ehre, die Ihm als dem allmächtigen und alleinigen Gott gebührt. Es ist Gott nicht egal, wen oder was wir anbeten:

Jes 42,8 Ich bin Jahwe, das ist mein Name. Und meine Ehre gebe ich keinem anderen noch meinen Ruhm den Götterbildern.

Joh 4,24 Gott ist Geist, und die ihn anbeten, müssen in Geist und Wahrheit anbeten.

Röm 1,25  sie, welche die Wahrheit Gottes in die Lüge verwandelt und dem Geschöpf Verehrung und Dienst dargebracht haben statt dem Schöpfer, der gepriesen ist in Ewigkeit. Amen.

 

Jesus Christus ist auferstanden aus den Toten, denn Gott hat ihn auferweckt. Davon bin ich überzeugt und das will ich gerne und zur Ehre Gottes freudig bezeugen.

 

 
Wird Jesus auch Gott genannt?

Es gibt in der Tat Bibelstellen, in denen Jesus mehr oder weniger eindeutig Gott genannt wird. Damit ist Jesus übrigens nicht allein, denn auch Mose wurde Gott (Elohim) genannt, ebenso die, an die das Wort Gottes erging. (An anderer Stelle werde ich näher auf einzelne Stellen eingehen.)

Am Bekanntesten dürfte die Stelle sein, in welcher Thomas sagt: Mein Herr und mein Gott! (Joh 20,28) Verschiedene Ausleger sind verschiedener Meinung zu dieser Stelle. Ich möchte zunächst nur dies sagen: Jesus kommentiert diese Aussage nicht, weder so noch so. Zweitens redet Jesus im selben Kapitel von seinem Gott (V17). Und drittens geht es im Johannesevangelium darum, Jesus als den Sohn und Christus Gottes zu beschreiben (V31).

Sehr oft wird als Beleg auch der "Johannesprolog" genannt, also der Anfang des Johannesevangeliums:

Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott. Dieses war im Anfang bei Gott. (Joh 1,1-2)

Hier dreht sich die Argumentation um das Wort "Wort", (griech. Logos), das allgemein nicht als Wort im Sinn von Wort, Rede, Zusage, Verheißung usw., sondern als Person angesehen wird, konkret als Jesus, der irgendwie ein himmlisches Wesen war (als Gott bei Gott war) und lt. Vers 14 in einen Menschen "verwandelt" wurde, daher die Formulierung: "Gott wurde Mensch" anstelle von "das Wort wurde Fleisch".
Wenn man in Vers 1 + 2 das Wort als Person und nicht als Sache ansieht, kommt man, wenn man konsequent bleibt, nicht umhin, von zwei Göttern zu reden, also sinngemäß: der, der Wort heißt und Gott ist, war bei dem, der Gott ist... (Es steht nun mal nicht da, dass sie zusammen nur ein Gott sind.)
Bleibt man dagegen bei Wort im Sinn von Wort, Rede, Verheißung, Plan usw., dann ist Gott der Höchste und das Wort das Höchste, was in der Bibel bestätigt wird, denn Jesus sagte, dass eher Himmel und Erde vergehen als ein Strichlein von Moses Gesetz oder auch eines seiner Worte. Mose und Jesus haben im Auftrag Gottes geredet, Gottes Wort steht über allem Geschaffenen, das Wort des Höchsten ist eben das Höchste. (mehr)

Als dritte Stelle sei Heb 1,8 angeführt, in der der Sohn Gottes sehr eindeutig Gott genannt wird:

von dem Sohn aber: Dein Thron, o Gott, ist von Ewigkeit zu Ewigkeit, und das Zepter der Aufrichtigkeit ist Zepter deines Reiches.

Wenn man Vers 9 ausblendet, hat man ein eindeutiges Zeugnis, dass Jesus Gott ist. Somit zwar einen Widerspruch zu Jesu eigener Aussage, dass der Vater allein wahrer Gott ist (Joh 17,3), aber das könnte man ja als Geheimnis darstellen (das ist etwas spitz geschrieben, ich will damit aber niemanden verletzen).
Im gleich darauf folgenden Vers steht geschrieben:

du hast Gerechtigkeit geliebt und Gesetzlosigkeit gehasst; darum hat dich, o Gott, dein Gott gesalbt mit Freudenöl vor deinen Gefährten (Heb 1,9).

Wieder wird Jesus Gott genannt, zugleich aber ist von seinem Gott die Rede, ähnlich wie in Joh 20 Vers 17 und 28.

Jesus wird also Gott genannt (zur Erinnerung: Mose auch), gleichzeitig ist aber auch von seinem Gott die Rede. Ist das ein Widerspruch? Als Antwort kann 1.Kor 8,5-6 dienen:

Denn wenn es auch so genannte Götter gibt im Himmel oder auf Erden - wie es ja viele Götter und viele Herren gibt -, so ist doch für uns ein Gott, der Vater, von dem alle Dinge sind und wir auf ihn hin, und ein Herr, Jesus Christus, durch den alle Dinge sind und wir durch ihn

Demnach gibt es im Himmel und auf der Erde viele, die Gott genannt werden, aber im absoluten Sinn ist der Vater allein Gott.

Anmerkung: "Götter" sollten nicht mit "Götzen" verwechselt werden. Götzen sind Nichtse, tot, bedeutungslos, Götter hingegen ist die Mehrzahl von Gott. Jesus zitiert Ps. 82, in dem Gott jene Götter nennt, an die sein Wort erging (Joh 10,34). Außerdem ist Gott der Gott aller Götter (5.Mo 10,17), aber er ist nicht der Gott von Toten (Lk 20,38).
Götter sind also lebendige, höhergestellte Persönlichkeiten, die wiederum dem Gott aller Götter zur Rechenschaft verpflichtet sind.

Der Vater des Herrn Jesus ist auch der Gott des Herrn Jesus. Und das nicht nur in der Zeit, als Jesus hier gelebt hat, sondern auch jetzt als der erhöhte Herr, der für immer zur Rechten Gottes sitzt: s. z.B. Off 3,12. Viele weitere Bibelstellen dazu sind in der Bibelstellenliste als Unterthema zu finden.

 
Wenn Jesus Christus GOTT ist, …

(zusammengestellt von Jürgen Laub)

• dann hat es sich mit dem Ursprung GOTTES aber so verhalten: Maria, seine (Gottes) Mutter, wurde schwanger befunden von GOTT. (Matth 1,18)
• dann hat Matthäus bestätigt, dass GOTT ‘Nazoräer’ genannt werden soll. (Matth 2,23)
• dann musste GOTT getauft werden, um alle Gerechtigkeit zu erfüllen. (Matth 3,15)
• dann ist GOTT der ‘geliebte Sohn’ einer Stimme aus dem Himmel gewesen, die Wohlgefallen an GOTT gefunden hat. (Matth 3,17)
• dann stellt GOTT die Menschen auf dem Berg der Seligpreisungen vor ein Rätsel, die IHN doch vor Augen haben, wenn ER sagt: ‘Glückselig, die reinen Herzens sind, denn sie werden GOTT schauen.’ (Matth 5,8)
• dann hat GOTT sehr oft davon gesprochen, dass ER und wir einen Vater haben, der in den Himmeln ist. (Matth 7,21 u.v.a.)
• dann hat GOTT sehr häufig davon gesprochen, dass wir den Willen Seines Vaters tun sollen. (Matth 7,21)
• dann ist GOTT von einem anderen gesandt worden. (Matth 10,40 u.v.a.)
• dann hat GOTT einen anderen gepriesen, den ER ‘Vater’ und ‘Herr des Himmels und der Erde’ genannt hat. (Matth 11,25)
•  dann spricht GOTT davon, dass ER ein Knecht ist, den ein anderer erwählt hat, und ein Geliebter, an dem die Seele eines anderen Wohlgefallen gefunden hat, der Seinen Geist auf IHN (GOTT) legen wird. (Matth 12,18)
• dann hatte GOTT auch nach dem Zeugnis von Matthäus Brüder und Schwestern. (Matth 12,50)
• dann ist GOTT von Beruf Zimmermann gewesen. (Mark 6,3)
• dann ist GOTT nach dem Bericht von Markus der Sohn der Maria und ein Bruder des Jakobus und Joses und Judas und Simon gewesen. Und Schwestern hatte ER auch noch. (Mark 6,3)
• dann hat GOTT vor der Speisung seiner hungrigen Zuhörer zum Himmel hinauf geblickt und gedankt! Wem muss GOTT danken? (Matth 14,19; s.a. 15,36)
• dann stellt sich die Frage, wie GOTT denn ‘wahrhaftig GOTTES Sohn’ sein kann? (Matth 14,33)
• dann hat GOTT Simon Petrus glückselig gepriesen, dem von GOTTES Vater offenbart worden ist, dass GOTT ‘der Christus, der Sohn des lebendigen GOTTES’ ist. (Matth 16,16)
• dann hat GOTT nach seiner ersten Leidensankündigung den Petrus wohl zu Recht getadelt, als der zu IHM sagte: ‘GOTT behüte dich, HERR!’ (Matth 16,22)
• dann stellt sich die Frage, was GOTT damit meint, wenn ER sagt, dass ‘ER kommen wird in der Herrlichkeit Seines Vaters’? (Matth 16,27)
• dann steht es GOTT offensichtlich nicht zu, zu entscheiden, wer in Seinem kommenden Reich einmal zu Seiner Linken und Rechten sitzen wird. Denn diese Entscheidungsbefugnis ist laut der Aussage GOTTES einem anderen vorbehalten, - Seinem Vater. (Matth 20,23)
• dann ist GOTT der Prophet aus Nazareth in Galiläa gewesen. (Matth 21,11)
• dann ist zu klären, was es heißt, dass GOTT ‘im Namen des HERRN’ kommen wird. (Matth 23,39)
• dann besteht in den letzten Tagen die Gefahr, dass andere Menschen wohl mit dem wiederkommenden GOTT verwechselt werden können. (Matth 24,23 ff.)
• dann ist GOTT nicht allwissend, denn ER hat bekannt: ‘Von jenem Tag aber und jener Stunde weiß niemand, auch nicht die Engel in den Himmeln, auch nicht GOTT, sondern der Vater allein.’ (Matth 24,36)
• dann wird GOTT am Tag des Gerichts zu den zu seiner Rechten Stehenden sagen: ‘Kommt her, Gesegnete eines anderen’ (Matth 25,34)
• dann hat GOTT in Gethsemane zu GOTT gebetet: ‘Nicht wie ICH will, sondern wie DU willst.’ (Matth 26,39)
• dann ist GOTT ausgezogen, verspottet, angespuckt, geschlagen und ans Kreuz genagelt worden. (Matth 27,27 ff.)
• dann ist GOTT kurz vor seinem Tod am Kreuz von einem anderen GOTT verlassen worden, denn ER hat mit lauter Stimme geschrien: ‘Elí, Elí, lemá sabachtháni? Das heißt: Mein GOTT, mein GOTT, warum hast DU mich verlassen?’ (Matth 27,46)
• dann stellt sich die Frage, wer den verstorbenen GOTT am dritten Tag von den Toten auferweckt hat? (Matth 28,7)
• dann ist GOTT alle Macht im Himmel und auf Erden von GOTT gegeben worden. (Matth 28,18)

• dann ist GOTT der Heilige GOTTES gewesen. (Mark 1,24)
• dann ist GOTT aber nicht der GOTT Abrahams und der GOTT Isaaks und der GOTT Jakobs und der GOTT Israels, denn in Bezug auf diesen GOTT spricht GOTT von einem ‘ER’ und ER sagt über IHN: ‘Der HERR, unser GOTT, ist ein HERR’. (Mark 12,27+29)
• dann hat GOTT bestätigt, dass ER der Sohn des ‘Hochgelobten’ ist. (Mark 14,61+62)
• dann ist GOTT kurze Zeit nach seiner Auferweckung in den Himmel aufgenommen worden und hat sich zur Rechten GOTTES gesetzt. (Mark 16,19)

• dann sollte Maria nach der Verheißung des Engels Gabriel schwanger werden und GOTT gebären und IHM den Namen Jesus geben. (Luk 1,31)
• dann sollte GOTT nach der Verheißung Gabriels groß sein und Sohn des Höchsten genannt werden. (Luk 1,32)
• dann ist David der Vater GOTTES gewesen; sein Thron sollte GOTT von GOTT gegeben werden. (Luk 1,32)
• dann ist GOTT die gesegnete Frucht von Marias Leib gewesen. (Luk 1,42; ‘der Same der Frau’ 1.Mo 3,15)
• dann hat Maria GOTT geboren, ihren erstgeborener Sohn, und IHN in Windeln gewickelt und in eine Krippe gelegt. (Luk 2,7)
• dann sollten die Hirten nach Mitteilung eines Engels GOTT finden, in Windeln gewickelt und in einer Krippe liegend, obwohl die himmlischen Heerscharen GOTT lobten und sprachen: ‘Ehre sei GOTT in der Höhe.’ (Luk 2,12-14)
• dann ist GOTT an seinem achten Lebenstag beschnitten worden und man hat IHM an diesem Tag den Namen ‘Jesus’ gegeben. (Luk 2,21)
• dann haben die Eltern GOTTES GOTT nach Jerusalem hinaufgebracht, um IHN dem Herrn darzustellen. (Luk 2,22)
• dann war Simeon von GOTT eine göttliche Zusage zuteilgeworden, dass er den Tod nicht sehen solle, ehe er GOTT gesehen habe. (Luk 2,26)
• dann haben die Eltern GOTT in den Tempel gebracht, um mit IHM nach der Gewohnheit des Gesetzes zu tun und Simeon hat GOTT in seine Arme genommen und IHN gelobt. (Luk 2,27-28)
• dann ist GOTT gewachsen und erstarkt; ER ist mit Weisheit erfüllt worden und die Gnade GOTTES war auf GOTT. (Luk 2,40)
• dann ist GOTT, als er 12 Jahre alt war, mit seinen Eltern zum Passahfest hinauf nach Jerusalem gegangen und hat Seinen Eltern während der Rückreise einige Sorgen und Schmerzen bereitet. (Luk 2,42ff.)
• dann ist GOTT mit ihnen hinabgegangen und nach Nazareth gekommen und war ihnen untertan. (Luk 2,51)
• dann hat GOTT an Weisheit und Alter und Gunst bei GOTT und Menschen zugenommen. (Luk 2,52)
• dann ist GOTT getauft worden und als ER betete, ist GOTT in leiblicher Gestalt einer Taube auf GOTT herabgestiegen und trotzdem ist noch eine Stimme aus dem Himmel gekommen. (Luk 3,21f.)
• dann ist GOTT, als ER ungefähr dreißig Jahre alt war, öffentlich aufgetreten. (Luk 3,23)
• dann ist GOTT, voll Heiligen Geistes, durch den Geist in der Wüste vierzig Tage umher geführt und von dem Teufel versucht worden. (Luk 4,1+2)
• dann hat der Teufel bei seinen Versuchungen GOTT nicht gekannt oder erkannt, denn er hat seinen Gegenüber zweimal mit ‘Sohn GOTTES’ angesprochen. (Luk 4,3+9)
• dann haben die Dämonen GOTT nicht gekannt, weil sie gemeint haben, in ihrem Gegenüber ‘den Heiligen GOTTES’, ‘den Sohn GOTTES’, ‘den Sohn des Höchsten’ oder ‘den Christus’ erkannt zu haben. (Luk 4,34,41 u.a.)
• dann hat GOTT Nächte im Gebet zu GOTT verbracht. (Luk 6,12 u.a.)
• dann hat GOTT gesagt: ‘Meine Mutter und meine Brüder sind die, welche das Wort GOTTES hören und tun.’ (Luk 8,21)
• dann hat GOTT einen anderen ‘Herr des Himmels und der Erde’ genannt. (Luk 10,21)
• dann hat GOTT seine Jünger irregeleitet, als sie IHN um das rechte Beten gefragt haben; GOTT hat sie angewiesen, zu einem anderen beten: zu einem ‘Vater!’ (Luk 11,2)
• dann hat GOTT mit einem ‘Gewiss!’ bestätigt, dass Marias Leib IHN getragen und ER an ihren Brüsten gesogen hat. (Luk 11,27-28)
• dann hat GOTT einen reichen Obersten wohl etwas irre gemacht, als ER zu ihm sagte, nachdem dieser IHN ‘Guter Lehrer’ genannt hatte: ‘Was nennst du Mich gut? Niemand ist gut als nur einer, GOTT.’ (Luk 18,19)
• dann ist GOTT der ‘Sohn des Menschen’! Denn so hat GOTT sich im NT zig Mal genannt. (Luk 19,10 u.v.a.)
• dann ist GOTT der König, der da kommt ‘im Namen des HERRN’!?! (Luk 19,38)
• dann hat GOTT seinen Jüngern ein Reich übergeben, genauso wie GOTT es IHM übergeben hat. (Luk 22,29)
• dann hat GOTT in Gethsemane gebetet: ‘Nicht mein Wille, sondern der deine geschehe!’ (Luk 22,42)
• dann hat GOTT bestätigt, dass ER der ‘Christus’ [der von GOTT auserwählte, gesandte Gesalbte], der ‘Sohn GOTTES’ ist. (Luk 22,67+70)
• dann hat GOTT gesagt, dass er zur Rechten der Macht GOTTES sitzen wird. (Luk 22,69 u.v.a.)
• dann hat GOTT am Kreuz einen anderen gebeten: ‘Vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun.’ (Luk 23,34)

• dann ist GOTT nicht von Ewigkeit her, denn Johannes der Täufer hat von IHM gesagt: ‘ER ist vor mir geworden’. (Joh 1,15)
• dann hat GOTT, der in GOTTES Schoß ist, den unsichtbaren GOTT kundgemacht. (Joh 1,18)
• dann ist GOTT nach der Aussage des Täufers Johannes ‘das Lamm’ und ‘ein Mann’ (Joh 1,29+30)
• dann ist der Geist erst dann auf GOTT geblieben, als ER getauft worden ist. (Joh 1,33)
• dann ist GOTT nach dem Zeugnis des Nikodemus von GOTT gekommen und außerdem sei GOTT mit GOTT gewesen. (Joh 3,2)
• dann ist GOTT von GOTT gegeben und in die Welt gesandt worden und hat die Worte GOTTES geredet. (Joh 3,16+17+34)
• dann hat Johannes der Täufer unterstellt, dass auch er hätte GOTT sein können. (Joh 3,28)
• dann hat GOTT die Worte GOTTES geredet, der IHM den Geist nicht nach Maß gegeben hat. (Joh 3,34)
• dann hat GOTT zusammen mit seinen jüdischen Brüdern und Schwestern einen anderen angebetet (‘wir beten an’). (Joh 4,22)
• dann ist GOTT, der in Fleisch und Blut vor der Frau am Jakobsbrunnen steht, widersprüchlich gewesen, als ER gesagt hat, dass GOTT Geist ist? (Joh 4,24)
• dann hat GOTT bezeugt, dass ER den Willen eines anderen tut und dessen Werk vollbringt. (Joh 4,34)
• dann hat GOTT gesagt, dass ER nichts von sich selbst tun kann. (Joh 5,19 u.v.a.)
• dann hat GOTT von dem ‘alleinigen GOTT’ gesprochen und nicht sich selbst damit gemeint. (Joh 5,44)
• dann hat GOTT gesagt, dass er von GOTT beglaubigt/bestätigt/versiegelt worden ist. (Joh 6,27)
• dann hat GOTT gesagt, dass er von GOTT ist und diesen gesehen hat. (Joh 6,46)
• dann hat Simon Petrus sich geirrt, als er zu GOTT gesagt hat: ‘DU bist der Heilige GOTTES’ (Joh 6,69)
• dann muss man auch glauben, dass GOTT Brüder hatte, die von der gleichen Mutter geboren worden sind. (Joh 7,3+5+10)
• dann muss man auch zur Kenntnis nehmen, dass GOTT die Lehre eines anderen lehrt. (Joh 7,16)
• dann ist es ein Rätsel, warum GOTT immer wieder zwischen sich und GOTT unterscheidet. (Joh 7,17 u.a.)
• dann stellt sich die Frage, warum GOTT im Tempel zu seinen Zuhörern sagen konnte, dass sie IHN kennen, aber den Wahrhaftigen nicht? (Joh 7,28)
• dann wundert man sich, dass GOTT nicht sagt, dass ER der Wahrhaftige ist, sondern nur, dass ER IHN kennt und von IHM gesandt worden ist. (Joh 7,29)
• dann hat es Zeiten gegeben, in denen GOTT noch nicht verherrlicht worden war. (Joh 7,39)
• dann muss man sich die Frage beantworten, warum GOTT dann fast ununterbrochen von einem anderen spricht, der IHN gesandt hat, der IHN nicht allein lässt, der von IHM zeugt, der wahrhaftig ist, der IHM mitteilt, was ER der Welt zu sagen hat, dem ER allzeit das IHM Wohlgefällige tut, usw. (Joh 8)
• dann hat GOTT gesagt, dass ER ein Mensch ist, ‘der ich euch die Wahrheit gesagt habe, die ich von GOTT gehört habe.’ (Joh 8,40)
• dann hat GOTT gesagt, dass ER ‘von GOTT ausgegangen und gekommen ist; denn ICH bin auch nicht von mir selbst gekommen, sondern ER [der Andere, den GOTT ‘GOTT’ nennt] hat mich gesandt.’ (Joh 8,42)
• dann hat GOTT gesagt, dass ER den GOTT der Juden kennt (‘mein Vater’). ‘Wenn ICH sagte: ICH kenne IHN nicht, so würde ICH euch gleich sein: ein Lügner.’ (Joh 8,55)
• dann hat GOTT gesagt, dass ER zusammen mit seinen Jüngern die Werke des anderen GOTTES wirken muss, der IHN gesandt hat. (Joh 9,4)
• dann hat GOTT sich seinen Zeitgenossen aber nicht als solcher zu erkennen gegeben, und hat sie auch als nicht richtig zu durchschauender Mensch über sein Gottsein nicht offen informiert. (Joh 9,16 ff.)
• dann ist GOTT ein Gott, der Gebote von einem anderen empfängt und hält. (Joh 10,18; 15,10)
• dann ist GOTT ein Gott, der die Werke im Namen eines anderen tut. (Joh 10,25)
• dann ist GOTT ein Gott, den ein anderer geheiligt hat. (Joh 10,36)
• dann ist GOTT ein Gott, der seine opponierenden Zeitgenossen, die IHN fast schon als GOTT erkannt haben, mit dem Zitat einer alttestamentlichen Bibelstelle irritiert, die zum Inhalt hat, dass auch Menschen ‘Götter’ genannt werden können. (Joh 10,36)
• dann ist GOTT ein Gott, dem (ein anderer) GOTT geben wird, was ER von GOTT bitten mag. (Joh 11,22)
• dann hat GOTT zum Himmel geblickt und einem anderen gedankt, dass ER IHN erhört hat. (Joh 11,41)
• dann ist GOTT ein Gott, der trotz der Unsterblichkeit GOTTES oft von seinem bevorstehenden Tod gesprochen hat. (Joh 12,33 u.v.a.)
• dann ist GOTT ein Gott, der im Bewusstsein lebt, dass IHM von einem anderen alles in die Hände gegeben ist und dass ER von GOTT ausgegangen war und zu GOTT hingehe. (Joh 13,3 u.a.)
• dann ist GOTT ein Gott, in dem GOTT verherrlicht ist. (Joh 13,31+32)
• dann ist GOTT ein Gott, der von denen, die bereits an GOTT glauben, fordert, dass sie auch an IHN glauben sollen. (Joh 14,1)
• dann ist GOTT ein Gott, der nur der Weg, aber nicht das Ziel ist. (Joh 14,6)
• dann ist GOTT ein Gott, der einen anderen kennt, der größer ist als ER. (Joh 14,28)
• dann ist GOTT ein Gott, der gesagt hat, dass ER nur der Weinstock, aber nicht der Weingärtner ist. (Joh 15,1)
• dann hat GOTT zu GOTT gesagt: ‘DU bist der allein wahre GOTT!’ (Joh 17,3)
• dann ist GOTT ein Gott, der Herrlichkeit von einem anderen erhalten hat und diese Herrlichkeit dann an Menschen weitergibt. (Joh 17,22)
• dann heißt GOTT ‘Jesus, der Nazoräer’. (Joh 18,5+7)
• dann ist GOTT ein Gott, der selbst bezeugt hat, dass ER geboren worden ist. (Joh 18,37)
• dann hat GOTT am Kreuz zu seiner Mutter gesprochen. (Joh 19,26)
• dann ist GOTT ein Gott, der den gleichen GOTT über sich hat, wie Maria und seine Brüder auch: ‘Ich fahre auf zu meinem GOTT und eurem GOTT!’ (Joh 20,17)
• dann hat der Apostel Johannes sich gewaltig geirrt, denn er hat geglaubt, ‘dass Jesus der Christus ist, der Sohn GOTTES.’ (Joh 20,31)

• dann hat Petrus am Pfingstfest trotz der Erfüllung mit heiligem Geist katastrophal Falsches gepredigt: ‘Jesus, den Nazoräer, einen Mann, der von GOTT euch gegenüber erwiesen worden ist durch Machttaten und Wunder und Zeichen, die GOTT durch ihn in eurer Mitte tat, wie ihr selbst wisst - diesen Mann, der nach dem bestimmten Ratschluss und nach Vorkenntnis GOTTES hingegeben worden ist, habt ihr durch die Hand von Gesetzlosen an das Kreuz geschlagen und umgebracht. Den hat GOTT auferweckt.’ (Apg 2,22-24)
• dann ist GOTT ein Nachkomme Davids, denn ein anderer GOTT hatte David ‘mit einem Eid geschworen, einen seiner Nachkommen auf seinen Thron zu setzen’. (Apg 2,30)
• dann ist GOTT von GOTT auferweckt worden. (Apg 2,32 u.a.)
• dann ist GOTT durch die Rechte GOTTES erhöht worden und hat die Verheißung des heiligen Geistes von diesem anderen GOTT empfangen. (Apg 2,33)
• dann ist GOTT von GOTT ‘sowohl zum Herrn als auch zum Christus gemacht worden.’ (Apg 2,36)
• dann ist GOTT der Knecht des GOTTES Abrahams, Isaaks und Josephs, des GOTTES der Väter. (Apg 3,13)
• dann hat GOTT leiden müssen, weil sein GOTT damit erfüllt hat, ‘was ER durch den Mund aller Propheten vorher verkündigt hat.’ (Apg 3,18)
• dann ist GOTT der Prophet gewesen, von dem Mose schon gesagt hat: ‘Einen Propheten wird euch der HERR, euer GOTT, aus euren Brüdern erwecken, gleich mir.’ (Apg 3,22)
• dann ist GOTT ein Knecht eines GOTTES, der IHN erweckt und gesandt hat, um uns Menschen zu segnen. (Apg 3,26)
• dann ist GOTT der Gesalbte und heilige Knecht des GOTTES, zu dem die Gemeinde in Jerusalem gebetet hat. (Apg 4,26 ff.)
• dann ist GOTT von dem GOTT, an den Petrus und die Apostel geglaubt haben, dem GOTT der Väter, auferweckt und erhöht worden. (Apg 5,30+31)
•  dann hat Stephanus GOTT zur Rechten GOTTES und neben der Herrlichkeit GOTTES stehen gesehen. (Apg 7,55)
•dann hat Paulus wohl sogleich in den Synagogen gepredigt, dass GOTT der Sohn GOTTES ist!?? (Apg 9,20)
• dann stimmt es wohl, dass Paulus die in Damaskus wohnenden Juden in Verwirrung gebracht hat, indem er bewies, dass dieser GOTT der Christus (der Gesalbte GOTTES) ist. (Apg 9,22)
• dann ist GOTT ein Gott, den GOTT mit Heiligem Geist und mit Kraft gesalbt hat und mit dem GOTT war. (Apg 10,38)
• dann ist GOTT ein Gott, den GOTT am dritten Tag auferweckt hat und hat sichtbar werden lassen. (Apg 10,40)
• dann ist GOTT der von GOTT verordnete Richter der Lebenden und der Toten. (Apg 10,42)
• dann ist GOTT der Retter aus der Nachkommenschaft Davids, den GOTT der Verheißung nach Israel gebracht hat. (Apg 13,22+23)
• dann ist GOTT der Sohn eines GOTTES, der IHN in der Zeit (‘heute’) gezeugt hat. (Apg 13,33)
• dann ist GOTT der Fromme eines GOTTES, der nicht zugelassen hat, dass Ersterer die Verwesung gesehen hat. (Apg 13,35)
• dann ist GOTT ein Mann, den der GOTT, der die Welt gemacht hat, dazu bestimmt hat, den Erdkreis zu richten. (Apg 17,31)
• dann ist GOTT der eigene Sohn des GOTTES, der sich die Gemeinde durch dessen Blut erworben hat. (Apg 20,28)
• dann ist GOTT der Gesalbte GOTTES (‘Christus’), der GOTT, der als Erster durch Totenauferstehung Licht verkündigen sollte.’ (Apg 26,23)

• dann ist GOTT ein Sohn GOTTES, ‘der aus der Nachkommenschaft Davids gekommen ist dem Fleische nach, und als Sohn GOTTES in Kraft eingesetzt dem Geist der Heiligkeit nach aufgrund der Totenauferstehung.’ (Röm 1,3)
• dann ist dieser GOTT nicht der Gott des Paulus, denn der dankt seinem GOTT durch Jesus Christus. (Röm 1,8)
• dann ist GOTT ein Gott, durch den der GOTT, von dem Paulus spricht, das Verborgene der Menschen richten wird. (Röm 2,16)
• dann ist GOTT ein Gott, den der GOTT, von dem Paulus spricht, als einen Sühneort durch den Glauben an sein Blut hingestellt hat. (Röm 3,25)
• dann ist GOTT ein Mensch. (Röm 5,15)
• dann ist er ein GOTT, durch den Paulus GOTT dankt. (Röm 7,25)
• dann sind wir Miterben GOTTES (Röm 8,17)
• dann ist GOTT der Erstgeborene unter vielen Brüdern. (Röm 8,29)
• dann ist er ein GOTT, den GOTT nicht verschont, sondern für uns alle hingegeben hat. (Röm 8,32)
• dann hat GOTT einen GOTT und Vater (Röm 15,6 u.v.a.)
• dann ist dieser GOTT doch nicht der ewige, allein weise GOTT. (Röm 16,26+27)

• dann war Paulus durch GOTTES Willen berufener Apostel GOTTES. (1.Kor 1,1)
• dann hat Paulus die Gemeinde doppelt von GOTT gegrüßt: ‘Gnade euch und Friede von GOTT und von GOTT!’ (1.Kor 1,3 und alle Briefanfänge)
• dann sind die Korinther durch den GOTT, der treu ist, in die Gemeinschaft seines GOTTES berufen worden, der unser Herr ist. (1.Kor,1,9)
• dann ist GOTT GOTTES Kraft und GOTTES Weisheit. (1.Kor 1,24)
• dann ist GOTT uns Weisheit von GOTT und Gerechtigkeit und Heiligkeit und Erlösung geworden. (1.Kor 1,30)
• dann sind wir GOTTES. GOTT aber ist GOTTES! (1.Kor 3,23)
• dann ist GOTT unser Passahlamm, das für uns geschlachtet ist. (1.Kor 5,7)
• dann ist GOTT aber durch GOTT auferweckt worden. (1.Kor 6,14)
• dann sind unsere Leiber Glieder GOTTES. (1.Kor 6,15)
• dann haben Christen auf geheimnisvolle Weise zwei GÖTTER, denn es heißt: ‘So ist doch für uns ein GOTT, der Vater, und ein GOTT, Jesus Christus. Denn wir wissen, dass kein GOTT ist, als nur EINER! (1.Kor 8,4+6)
• dann hat Paulus GOTT gesehen. (1.Kor 9,1)
• dann ist der Kelch des Segens die Gemeinschaft des Blutes GOTTES und das Brot, das wir brechen die Gemeinschaft des Leibes GOTTES! (1.Kor 10,16)
• dann ist Paulus in Nachahmer GOTTES. (1.Kor 11,1)
• dann sollen wir wissen, dass GOTT das Haupt eines jeden Mannes ist; das Haupt GOTTES aber ist GOTT. (1.Kor 11,3)
• dann hat GOTT in der Nacht, in der ER überliefert wurde, das Brot genommen und gedankt [Wem?], ebenso auch den Kelch nach dem Mahl und gesprochen: ‘Dies ist mein Leib, der für euch ist; dies tut zu meinem Gedächtnis!’ Und: ‘Dieser Kelch ist der neue Bund in meinem [GOTTES ] Blut, dies tut, sooft ihr trinkt, zu meinem Gedächtnis! (1.Kor 11,24+25)
• dann verkündigen wir, sooft wir dieses Brot essen und den Kelch trinken, den Tod GOTTES, bis ER kommt. (1.Kor 11,26)
• dann wird ein Mensch am Leib und am Blut GOTTES schuldig sein, wenn er unwürdig das Brot isst oder den Kelch GOTTES trinkt. (1.Kor 11,27)
• dann isst und trinkt sich der selbst zum Gericht, der den Leib GOTTES nicht richtig beachtet. (1.Kor 11,29)
• dann ist GOTT für unsere Sünden gestorben nach den Schriften und begraben und auferweckt worden am dritten Tag nach den Schriften, dann Kephas erschienen, dann den Zwölfen … und dann auch Paulus. (1.Kor 15,4-8)
• dann werden wir als falsche Zeugen GOTTES befunden, wenn wir nicht bezeugen, dass GOTT GOTT auferweckt hat. (1.Kor 15,15)
• dann ist GOTT der Erstling der Entschlafenen. (1.Kor 15,20)
• dann müssen wir verkündigen, dass, so wie durch GOTT der Tod gekommen ist, so auch durch GOTT die Auferstehung der Toten. Denn wie in Adam alle sterben, so werden auch in GOTT alle lebendig gemacht werden. Als Erstling GOTT, dann die, die GOTT angehören bei seiner Wiederkunft. (1.Kor 15,21-23)
• dann übergibt GOTT am Ende das Reich GOTT und GOTT wird GOTT unterworfen sein, wobei GOTT, der GOTT alles unterworfen hat, ja selbstverständlich von jeder Unterwerfung ausgenommen ist, damit GOTT alles in allem sei. (1.Kor 15,24-28)
• dann war der erste Adam auch GOTT, denn es steht geschrieben: ‘Der erste Mensch [also GOTT – ein Geheimnis, das wir im Glauben annehmen müssen], Adam, wurde zu einer lebendigen Seele, der letzte Adam [ein eindeutiger Bezug auf GOTT] zu einem lebendig machenden Geist.’ Der erste GOTT ist von der Erde, irdisch; der zweite GOTT vom Himmel. Und wie wir das Bild des Irdischen getragen haben, so werden wir auch das Bild des Himmlischen tragen. (1.Kor 15,45-49)
• dann müssen wir GOTT danken, der uns den Sieg gibt durch unseren GOTT! (1.Kor 15,57)

• dann sei der GOTT unseres GOTTES gepriesen. (2.Kor 1,3)
• dann haben Paulus, Silvanus und Timotheus den Sohn GOTTES, also GOTT, unter den Korinthern gepredigt. (2.Kor 1,19)
• dann werden wir in GOTT gefestigt durch GOTT. (2.Kor 1,21)
• dann sind wir ein Wohlgeruch GOTTES für GOTT. (2.Kor 2,15)
• dann reden wir in GOTT vor GOTT. (2.Kor 2,17; 12,19)
• dann haben wir Vertrauen durch GOTT zu GOTT. (2.Kor 3,4)
• dann ist GOTT GOTTES Bild. (2.Kor 4,4)
• dann ist uns im Angesicht GOTTES die Herrlichkeit GOTTES aufgeleuchtet. (2.Kor,4,6)
• dann hat GOTT uns mit sich selbst versöhnt durch GOTT, denn GOTT war in GOTT (2.Kor 5,18+19)
• dann wurde GOTT für uns zur Sünde gemacht, damit wir in diesem sündigen GOTT GOTTES Gerechtigkeit würden. (2.Kor 5,21)
• dann ist GOTT ein Mann, denn Paulus hat die Korinther einem Mann verlobt, vor den er sie als eine keusche Jungfrau hingestellt hat. (2.Kor 11,2)
• dann hat Paulus immer wieder den GOTT und Vater GOTTES gepriesen. (2.Kor 11,31; Eph 1,3 u.a.)
• dann lebt GOTT aus der Kraft GOTTES. (2.Kor 13,4)

• dann ist Jakobus der Bruder GOTTES gewesen. (Gal 1,19)
• dann ist GOTT ein Fluch für uns geworden. (Gal 3,13)
• dann sind Verheißungen Abraham und seinem Nachkommen zugesagt worden ‘und der ist GOTT.’ (Gal 3,16)
• dann haben alle, die auf GOTT getauft worden sind, GOTT angezogen. (Gal 3,27)
• dann ist GOTT von einer Frau und unter dem Gesetz geboren worden. (Gal 4,4)

• dann hat GOTT uns in GOTT gesegnet; dann hat GOTT uns in GOTT vor Grundlegung der Welt auserwählt; dann hat GOTT uns durch GOTT zur Sohnschaft vorherbestimmt; dann hat GOTT uns in GOTT begnadigt. (Eph 1,3-6)
• dann hat der GOTT GOTTES die Macht seiner Stärke in GOTT wirksam werden lassen. (Eph 1,19)
• dann ist GOTT von GOTT aus den Toten auferweckt und zu Seiner Rechten in der Himmelswelt gesetzt worden. (Eph 1,20)
• dann sind wir zusammen mit GOTT von GOTT lebendig gemacht worden. (Eph 2,5)
• dann ist in GOTT durch GOTT ein ewiger Vorsatz verwirklicht worden. (Eph 3,11)
• dann sollen wir zum Maß der vollen Reife GOTTES hingelangen. (Eph 4,13)
• dann ist GOTT unser Haupt. (Eph 4,15)
• dann hat GOTT uns in GOTT vergeben. (Eph 4,32)
• dann hat GOTT sich selbst für uns GOTT hingegeben, als Opfergabe und Schlachtopfer! (Eph 5,2)
• dann sollen wir im Namen GOTTES GOTT Dank sagen. (Eph 5,20)

• dann muss geklärt werden, warum Paulus GOTT immer ‘Herr Jesus Christus’ genannt und IHN ‘GOTT, unserem Vater’ gegenüber gestellt hat? (Phil 1,2 u.v.a.)
• dann ist GOTT in der Gestalt GOTTES gewesen. (Phil 2,6a)
• dann hat GOTT es nicht für einen Raub gehalten, GOTT gleich zu sein!?? (Phil 2,6b)
• dann hat GOTT sich selbst zu nichts gemacht. (Phil 2,7)
• dann ist GOTT in Knechtsgestalt den Menschen gleich geworden und der Gestalt nach wie ein Mensch befunden worden. (Phil 2,7)
• dann hat GOTT sich selbst erniedrigt (Phil 2,8)
• dann ist GOTT gehorsam geworden [Wem?]. (Phil 2,8)
• dann ist GOTT am Kreuz gestorben (Phil 2,8b)
• dann ist GOTT von GOTT hoch erhoben worden [2 Götter?!!] (Phil 2,9)
• dann ist GOTT von GOTT ein Name verliehen worden. (Phil 2,9)
• dann ist GOTT ‘Herr’ zur Ehre GOTTES. (Phil 2,11)
• dann wird GOTT unseren Leib der Niedrigkeit umgestalten und Seinem Leib der Herrlichkeit gleichförmig machen. (Phil 3,21)
• dann wird GOTT in GOTT alles erfüllen, wessen wir bedürfen. (Phil 4,19)
• dann ist GOTT aber nicht unser GOTT und Vater. (Phil 4,20 u.v.a.)

• dann hat GOTT GOTT zum Vater. (Kol 1,3)
• dann ist GOTT, der Erstgeborene aller Schöpfung, das Bild des unsichtbaren GOTTES. (Kol 1,15)
• dann ist GOTT der Erstgeborene aus den Toten. (Kol 1,18)
• dann ist unser Leben verborgen mit dem GOTT in GOTT. (Kol 3,3)
• dann sollen wir GOTT durch GOTT Dank sagen. (Kol 3,17)

• dann ist der aus den Toten auferweckte GOTT, den wir aus den Himmeln erwarten, der Sohn des lebendigen und wahren GOTTES. (1.Thess 1,9+10)
• dann ist unser GOTT, der für uns gestorben ist, durch die Bestimmung GOTTES die Grundlage der Erlangung des Heils. (1.Thess 5,9+10)
• dann ist in GOTT der Wille GOTTES. (1.Thess 5,18)

• dann ist GOTT ein anderer Gott, den Paulus immer zusätzlich zu seinem/unserem GOTT, unserem Vater, erwähnt hat. (2.Thess 1,1 u.v.a.)
• dann werden wir die Herrlichkeit GOTTES erlangen. (2.Thess 2,14)

• dann ist GOTT ein Mensch und Mittler zwischen dem GOTT, der kein Mensch ist, und den Menschen. Dann ist GOTT aber NICHT einer, sondern ZWEI. (1.Tim 2,5)

• dann hat Paulus ein Evangelium gepredigt, dass GOTT aus den Toten auferweckt und aus dem Samen Davids ist. (2.Tim 2,8)

• dann hat GOTT durch GOTT GOTT reichlich über uns ausgegossen. (Tit 3,6)

• dann hat GOTT am Ende dieser Tage in GOTT zu uns geredet. (Hebr 1,2)
• dann ist GOTT von GOTT zum Erben eingesetzt worden. (Hebr 1,2)
• dann ist GOTT die Ausstrahlung der Herrlichkeit GOTTES und Abdruck des Wesens GOTTES. (Hebr 1,3)
• dann ist GOTT von GOTT in Existenz gebracht worden: ‘Mein Sohn bist DU, heute habe ICH Dich gezeugt.’ (Hebr 1,5)
• dann ist GOTT ein Gott, den GOTT, Sein GOTT, mit Freudenöl gesalbt hat vor Seinen Gefährten. (Hebr 1,9)
• dann ist GOTT ein wenig unter die Engel erniedrigt gewesen. (Hebr 2,9)
• dann hat GOTT durch GOTTES Gnade den Tod geschmeckt (Hebr 2,9b)
• dann ist GOTT von GOTT durch Leiden vollkommen gemacht worden. (Hebr 2,10)
• dann hat GOTT den Namen Seines GOTTES seinen Brüdern kund getan. (Hebr 2,12)
• dann lobsingt GOTT inmitten der Gemeinde GOTT. (Hebr 2,12)
• dann hat GOTT in gleicher Weise Anteil am Fleisch und Blut der Kinder gehabt, obwohl GOTT Geist ist. (Hebr 2,14 – Joh 4,24)
• dann hat GOTT in allem den Brüdern gleich werden müssen. (Hebr 2,17)
• dann hat GOTT barmherzig werden müssen, um ein treuer Hoherpriester vor GOTT werden zu können. (Hebr 2,17)
• dann ist GOTT, der nicht versucht werden kann (Jak 1,13), doch versucht worden. (Hebr 2,18; 4,15)
• dann ist GOTT ein treuer Apostel und Hoherpriester GOTTES, der IHN dazu gemacht hat. (Hebr 3,1+2)
• dann ist GOTT größerer Herrlichkeit gewürdigt worden als Mose [Von wem?] (Hebr 3,3)
• dann sind wir Teilhaber GOTTES geworden. (Hebr 3,14)
• dann ist GOTT von GOTT verherrlicht worden. (Hebr 5,5)
• dann ist GOTT Priester nach der Ordnung Melchisedeks. (Hebr 5,6)
• dann hat GOTT Bitten und Flehen mit starkem Geschrei und Tränen GOTT dargebracht. (Hebr 5,7)
• dann ist GOTT um Seiner Gottesfurcht willen erhört worden. (Hebr 5,7)
• dann hat GOTT den Gehorsam gelernt. (Hebr 5,8)
• dann ist ER ein unvollkommener GOTT gewesen, der vollendet gemacht worden ist. (Hebr 5,9)
• dann ist GOTT von GOTT als Hoherpriester nach der Ordnung Melchisedeks begrüßt worden. (Hebr 5,10)
• dann gleicht GOTT Melchisedek, dem König von Salem. (Hebr 7,1+3)
• dann ist GOTT Juda entsprossen. (Hebr 7,14)
• dann ist GOTT von GOTT ein Eid geschworen worden, dass ER Priester in Ewigkeit ist. (Hebr 7,21)
• dann nahen sich die Geretteten durch GOTT zu GOTT. (Hebr 7,25)
• dann hat GOTT sich selbst als Schlachtopfer GOTT dargebracht. (Hebr 7,27)
• dann ist GOTT ein Diener des Heiligtums und des wahrhaftigen Zeltes. (Hebr 8,2)
• dann hat sich GOTT selbst durch GOTT (den ewigen Geist) als Opfer ohne Fehler GOTT dargebracht. (Hebr 9,14)
• dann erscheint GOTT jetzt vor dem Angesicht GOTTES für uns. (Hebr 9,24)
• dann spricht GOTT, dem GOTT einen Leib bereitet hat, zu GOTT: ‘Siehe, ICH komme, um Deinen Willen, GOTT, zu tun.’ (Hebr 10,5+7)
• dann sind wir geheiligt durch das ein für alle Mal geschehene Opfer des Leibes GOTTES. (Hebr 10,10)
• dann haben wir durch das Blut GOTTES Freimütigkeit zum Eintritt in das Heiligtum. (Hebr 10,19)
• dann hat GOTT sich zur Rechten des Thrones GOTTES gesetzt. (Hebr 12,2)
• dann hat GOTT Schmach tragen müssen. (Hebr 13,13)
• dann ist GOTT der große Hirte der Schafe, den der GOTT des Friedens aus den Toten heraufgeführt hat. (Hebr 13,20)

• dann ist Jakobus Knecht GOTTES und des GOTTES. (Jak 1,1)

• dann ist trotzdem der GOTT und Vater GOTTES zu preisen. (1.Petr 1,3)
• dann ist GOTT einem Lamm ohne Fehler und Flecken zu vergleichen. (1.Petr 1,19)
• dann ist GOTT im Voraus vor Grundlegung der Welt erkannt, aber am Ende der Zeiten offenbart worden und (der andere) GOTT hat IHN aus den Toten auferweckt und IHM Herrlichkeit gegeben. (1.Petr 1,20+21)
• dann sind wir GOTT hoch willkommen durch GOTT. (1.Petr 2,5)
• dann hat auch GOTT einmal für die Sünden gelitten, damit ER uns zu GOTT führe. (1.Petr 3,18)
• dann soll in allem GOTT verherrlicht werde durch GOTT. (1.Petr 4,11)
• dann hat Petrus sich als Zeuge der Leiden GOTTES bekannt. (1.Petr 5,1)

• dann soll uns Gnade und Friede in der Erkenntnis GOTTES und GOTTES immer reichlicher zuteilwerden. (2.Petr. 1,2)
• dann hat GOTT von GOTT Ehre und Herrlichkeit empfangen, als von der erhabenen Herrlichkeit eine solche Stimme an IHN erging: ‘Dies ist mein geliebter Sohn, an dem ICH Wohlgefallen gefunden habe.’ (2.Petr 1,17)

• dann ist unsere Gemeinschaft mit GOTT und mit Seinem GOTT. (1.Joh 1,3)
• dann reinigt das Blut GOTTES, Seines Sohnes, uns von jeder Sünde. (1.Joh 1,7)
• dann ist GOTT unser Beistand bei GOTT. (1.Joh 2,1)
• dann ist GOTT der Christus [der von GOTT Gesalbte]. (1.Joh 2,22; 5,1 u.a.)
• dann ist jeder, der GOTT im Fleisch gekommen bekennt, aus GOTT. (1.Joh 4,2)
• dann ist die Liebe GOTTES zu uns darin offenbart worden, dass GOTT sich selbst (oder Seinen eingeborenen GOTT???) in die Welt gesandt hat. (1.Joh 4,9)
• dann hat Johannes gelogen, als er gesagt hat: ‘Niemand hat GOTT jemals gesehen.’ (1.Joh 4,12)
• dann bleibt GOTT in jedem, der bekennt, dass GOTT der Sohn GOTTES ist. (1.Joh 4,15; 5,5 u.v.a.)

• dann hat jeder, der in der Lehre bleibt, sowohl den GOTT als auch den GOTT. (2.Joh 1,9)

• dann ist das Buch der Offenbarung die Offenbarung GOTTES, die GOTT IHM gab. (Off 1,1)
• dann ist GOTT der Erstgeborene der Toten. (Off 1,5)
• dann hat GOTT uns zu Priestern seinem GOTT gemacht. (Off 1,6)
• dann sagt GOTT, dass ER der Sohn GOTTES ist. (Off 2,18)
• dann sagt GOTT, dass ER die Werke Sardes‘ vor Seinem GOTT nicht als völlig befunden hat. (Off 3,2)
• dann sagt GOTT, dass ER die Überwinder zu Säulen im Tempel Seines GOTTES machen wird. (Off 3,12)
• dann sagt GOTT, dass ER den Namen Seines GOTTES und den Namen der Stadt Seines GOTTES auf sie schreiben wird. (Off 3,12)
• dann sagt GOTT, dass die Stadt Seines GOTTES, das neue Jerusalem, aus dem Himmel von Seinem GOTT herabkommen wird. (Off 3,12)
• dann sagt GOTT, dass ER der Anfang der Schöpfung GOTTES ist. (Off 3,14)
• dann ist GOTT der Löwe aus dem Stamm Juda, die Wurzel Davids. (Off 5,5)
• dann ist GOTT ein Lamm, das inmitten der Ältesten steht und zu GOTT [dem Allmächtigen – 4,8] kommt und das Buch aus dessen Rechten nimmt. (Off 5,6)
• dann ist GOTT geschlachtet worden und hat mit seinem Blut Menschen für GOTT erkauft. (Off 5,9)
• dann ist das Lamm GOTT, aber nicht der GOTT, der auf dem Thron sitzt. (Off 7,10)
• dann ist GOTT ein Gott unseres und seines GOTTES (Off 12,10)
• dann ist GOTT ein Gott, der einen Vater hat. (Off 14,1)
• dann gibt es (im Himmel) einen Thron, der sowohl GOTTES als auch GOTTES ist, der aber dennoch der Thron des Vaters GOTTES ist. (Off 22,1+3 und 3,21)

 
Der Heilige Geist

Über den Heiligen Geist herrscht unter Christen viel Unklarheit. Oft wird behauptet, der Heilige Geist sei eine Person, eine göttliche Person oder noch konkreter, er sei die dritte Person Gottes. Häufig hört man auch den Ausdruck: "Gott, der Geist". Konsequenterweise behaupten daher auch viele, dass er ebenso angebetet werden müsse wie der Vater oder Jesus Christus. So wurde es im Athanasium (pdf), der offiziellen Dreieinigkeitslehre, festgelegt. Manche sagen, dass die Anbetung Gottes erst dann vollkommen sei, wenn alle drei göttlichen Personen gleichermaßen angebetet werden. (Im nicänischen Glaubensbekenntnis wurde folgendes dazu formuliert: "... Wir glauben an den Heiligen Geist, der Herr ist und lebendig macht, der aus dem Vater und dem Sohn hervorgeht, der mit dem Vater und dem Sohn angebetet und verherrlicht wird...")
Vereinzelt wird auch behauptet, der Heilige Geist sitze zur Linken des Vaters, während Jesus zur Rechten des Vaters sitzt.
Fragt man nach, erhält man recht schnell ausweichende oder fadenscheinige Antworten und es begegnet einem eine allgemeine Unsicherheit über den Heiligen Geist. Vater und Sohn sind eben „greifbarer“ als ein Geist.

Ich möchte der Reihe nach auf diese Behauptungen anhand der Bibel eingehen und auch weitergehende biblische Aussagen als Ergänzung anfügen.

 

Zunächst aber zum eigentlichen Begriff: Heiliger Geist
Das Wort „Geist“ ist im Hebräischen (der Ursprache der Bibel) „Ruach“ und hat den weiblichen Artikel „die“. Ruach bedeutet Geist, aber auch z.B. Atem, Hauch und Wind.
Im Griechischen, der Ursprache des Neuen Testaments ist es das Wort „Pneuma“ und wird ebenso gebraucht für Geist, Atem, Hauch und Wind und im Deutschen durchweg mit einem männlichen Artikel versehen - der Geist.
Geist im Sinn von Atem, Hauch und Wind ist zwar unsichtbar, aber durchaus wirkungsvoll und das liegt auch im Erfahrungsbereich eines jeden Menschen. Deshalb muss es hier wohl nicht weiter erklärt werden.

Geist als eigenständiger Begriff ist schon deutlich schwerer zu beschreiben, dennoch wird wohl kaum jemand anzweifeln, dass es ihn gibt und dass z.B. dem Geist des Menschen viel Gutes entspringt, aber auch viel Böses. Der Geist Gottes und der Geist des Menschen werden in der Bibel zuweilen gleichbedeutend verwendet:

Denn wer von den Menschen weiß, was im Menschen ist, als nur der Geist des Menschen, der in ihm ist? So hat auch niemand erkannt, was in Gott ist, als nur der Geist Gottes (1.Kor 2,11).

…wenn ihr und mein Geist mit der Kraft unseres Herrn Jesus versammelt seid… (1.Kor 5,4)

Gott hat den Menschen den Geist gegeben, dadurch wurden sie lebendig; wenn Gott den Geist wieder wegnimmt, sterben sie. Ein Mensch ohne Geist ist tot. So betete Jesus: „Vater, in deine Hände befehle ich meinen Geist“ und Stephanus betete: „Herr Jesus, nimm meinen Geist auf.“ Auch im profanen Sprachgebrauch sagt man: der (oder das, z.B. ein Gerät) hat den Geist aufgegeben – und meint damit dessen Ende.

Wiederholt ist in der Bibel davon die Rede, dass Gott von seinem Geist bzw. seinen Geist ausgegossen hat auf einzelne Menschen oder auch auf Gruppen. Besonders thematisiert wird das in der Apostelgeschichte an Pfingsten und auch danach, aber auch in fast jedem Brief im Neuen Testament ist vom Heiligen Geist die Rede.

 

Was heißt heilig?
Das Wort „heilig“ bedeutet: besonders, abgesondert, erhaben, rein, edel, gut o.ä. Heilig ist eine Eigenschaft und wird normalerweise klein geschrieben. Gott ist heilig, sein Geist ist heilig, seine Engel sind heilig, sein Tempel ist heilig, sein Volk ist heilig. Die Gläubigen im NT werden als „die Heiligen“ bezeichnet usw.

Interessant ist in dem Zusammenhang auch eine Stelle in Off. 15, dem Lied des Mose und des Lammes. Dort wird ausgesagt, dass Gott allein heilig ist und das sagt kein Geringerer als Jesus (das Lamm). Demnach ist das Heilig sein der Gläubigen eine empfangen Heiligkeit, gegeben, geschenkt. Dementsprechend betete Jesus in Joh. 17,9 …und ich heilige mich selbst für sie, damit auch sie Geheiligte seien durch Wahrheit. In 1.Kor 1,31 steht geschrieben: Christus Jesus ist uns von Gott gemacht worden zur Weisheit, zur Gerechtigkeit, zur Heiligung und zur Erlösung.

Die Urschriften des Neuen Testaments kennen allerdings keine Unterscheidung zwischen Groß- und Kleinschreibung. Es gibt Texte mit lauter Großbuchstaben und ebenso mit lauter Kleinbuchstaben. Zudem waren keine Satzzeichen wie Punkt und Komma vorhanden. Im Laufe der Zeit wurden diese Unterscheidungen eingeführt und nachdem der heilige Geist im Jahr 381 n.Chr. beim Konzil von Konstantinopel zur „göttlichen Person“ erklärt wurde, wurden diese Worte zu einem feststehenden Begriff und somit beide Worte groß geschrieben: der „Heilige Geist“, ähnlich wie „Römisches Reich“ oder „Katholische Kirche“ oder „Rotes Kreuz“. Dieser Schreibweise folge ich hier auch, nicht unbedingt aus Überzeugung, sondern um der besseren Lesbarkeit willen.
Der „Heilige Geist“, „der Geist Gottes“ und „der Geist des HERRN“ werden in der Bibel allgemein als Synonym (ähnlich oder sogar gleichbedeutend) verwendet, und bereits in den ersten Versen der Heiligen Schrift ist vom Geist Gottes die Rede, der über den Wassern schwebte.


Zu den Fragen:

Ist der Heilige Geist eine Person?
In der Bibel wird nirgends gesagt, dass er eine Person sei, es wird aber auch nirgends gesagt, dass er keine Person sei. Was ist er also? Was spricht für die eine, was für die andere Seite?

Es gibt Bibelstellen, aus denen man ableiten könnte, dass er eine Person sei, da sie dem Heiligen Geist personenhafte Wesenszüge zuschreiben. Diese Stellen sagen aber nicht wirklich aus, dass er eine Person ist.
Hier sind einige Beispiele, in denen ich diese personenhaften Wesenszüge hervorgehoben habe (eine sehr viel umfangreichere Sammlung von Bibelstellen zu diesem Thema ist unter der Rubrik Bibelstellen zu finden).

Hes. 11,5: Und der Geist des HERRN fiel auf mich und sprach zu mir

Mk. 13,11: Denn nicht ihr seid es, die reden, sondern der Heilige Geist.

Jo. 14,26: der Beistand aber, der Heilige Geist, den der Vater senden wird in meinem Namen, der wird euch alles lehren und euch an alles erinnern, was ich euch gesagt habe.

Des Weiteren ist von trösten, leiten, überführen und anderen Verben die Rede.

Betrachtet man nun allein diese Stellen, könnte man schon auf die Idee kommen, dass der Heilige Geist eine Person sei.

Es gibt allerdings eine ganze Menge Bibelstellen und Argumente, die dagegen sprechen, dass er eine Person ist:

Hes. 11,5: Und der Geist des HERRN fiel auf mich und sprach zu mir

Mt. 3,11b: ...der wird euch mit Heiligem Geist und Feuer taufen.

Apg. 2,17-18: Und es wird geschehen in den letzten Tagen, spricht Gott, dass ich von meinem Geist ausgießen werde auf alles Fleisch […] sogar auf meine Knechte und auf meine Mägde werde ich in jenen Tagen von meinem Geist ausgießen, und sie werden weissagen.

Apg. 8,16: denn er (der Heilige Geist) war noch auf keinen von ihnen gefallen, sondern sie waren nur getauft auf den Namen des Herrn Jesus.

Apg. 10,8: …wie Gott Jesus von Nazareth mit Heiligem Geist und Kraft gesalbt hat, und wie dieser umherzog und Gutes tat und alle heilte, die vom Teufel überwältigt waren; denn Gott war mit ihm.

Alle diese Eigenschaften passen recht eindeutig nicht zu einer Person.

Als weitere biblische Argumente seien erwähnt:
Er hat keinen Namen. Er ist heilig und er ist Geist, aber Heiliger Geist ist so wenig ein Name wie „Gott, der Vater“ oder „der Sohn Gottes“. Wir wissen den Namen Gottes: JHWH, wir wissen den Namen seines Sohnes: Jesus, aber es gibt keinen Namen für den Heiligen Geist.
Er hat keinen Thron. Gott wird oft als derjenige beschrieben, der auf dem Thron sitzt, besonders in der Offenbarung. Da sehen wir auch Jesus als das Lamm inmitten des Thrones. Ebenso sitzen die 24 Ältesten auf Thronen um den Thron Gottes her. Auch die Jünger Jesu werden einst auf zwölf Thronen sitzen – nur für den Heiligen Geist wird nirgendwo in der Bibel ein Thron erwähnt. In der Offenbarung werden sieben Feuerfackeln vor dem Thron Gottes als die sieben Geister Gottes beschrieben. An anderer Stelle sind es sieben Augen mit derselben Bedeutung. Viele Ausleger sind der Ansicht, dass mit den sieben Geistern die Fülle oder die Vollkommenheit des Heiligen Geistes gemeint sei. Da die Bibel das nicht weiter erklärt, halte ich es für gut, wenn wir auch nicht mehr hineininterpretieren als geschrieben steht.
Er wird nicht angebetet. Siehe dazu den übernächsten Abschnitt.


Ist der Heilige Geist eine göttliche Person?
Der Begriff „Person“ wird in der gesamten Bibel nirgends auf Gott angewandt und somit gibt es in der Bibel auch nicht „mehrere Personen Gottes“. Das betrifft auch die Begriffe „die dritte Person Gottes“ oder: "die dritte Person der Gottheit". Dies alles sind Erfindungen von Menschen.
Der wahre Gott ist einer allein und das ist nicht etwa diffus, sondern ganz konkret der Vater allein. So hat es jedenfalls Jesus selbst gesagt in Joh. 17,3:

Dies aber ist das ewige Leben, dass sie dich, den allein wahren Gott, und den du gesandt hast, Jesus Christus, erkennen.

und Paulus in 1.Kor. 8,5-6:

Denn wenn es auch sogenannte Götter gibt im Himmel oder auf Erden - wie es ja viele Götter und viele Herren gibt -, so ist doch für uns ein Gott, der Vater

und ebenso in Eph. 4,6:

Befleißigt euch, die Einheit des Geistes zu bewahren durch das Band des Friedens […] ein Gott und Vater aller, der über allen und durch alle und in allen ist.

Es gibt niemanden auf dieser Welt, der es besser weiß als Jesus oder die Apostel. Ich halte es für äußerst wichtig, das zu glauben, was Jesus gesagt hat, denn er hat im Auftrag seines Vaters das geredet, was der Vater ihm geboten hat:

Jesus sgte: Denn ich habe nicht aus mir selbst geredet, sondern der Vater, der mich gesandt hat, er hat mir ein Gebot gegeben, was ich sagen und was ich reden soll; und ich weiß, dass sein Gebot ewiges Leben ist. Was ich nun rede, rede ich so, wie mir der Vater gesagt hat. (Joh. 12,49-50).

Gott, der Geist?
Um innerhalb der Dreieinigkeitslehre die von Menschen erfundenen „göttlichen Personen“ unterscheiden zu können, gebraucht man gerne die Begriffe „Gott, der Vater“, „Gott, der Sohn“ und „Gott, der Geist“ oder auch „Gott, der Heilige Geist“. Während Gott, der Vater, sehr oft in der Bibel zu finden ist, sucht man die anderen beiden Begriffe vergeblich. Natürlich legen diese drei Begriffe zusammen genommen die Annahme eines Drei-Götter-Gottes nahe, was wiederum vehement von Trinitariern abgelehnt wird. Besser wäre es auf den Begriff „Gott, der Geist“ ganz zu verzichten, da er in die Irre führt.


Wird der Heilige Geist angebetet?
Die Anbetung Gottes ist ein wichtiges Thema in der Bibel. Jesus selbst zählte sich zu denen, die Gott kennen und ihn anbeten (Joh. 4). Die Ältesten in der Offenbarung fallen nieder und beten Gott an. Sie ehren und preisen auch Gott und das Lamm. Johannes wird in der Offenbarung wiederholt dazu aufgefordert, Gott anzubeten, jedoch nicht das Lamm und auch nicht den Heiligen Geist.

Nun wird auch argumentiert, dass es in der Bibel nicht verboten werde, zum Heiligen Geist zu beten. Ja, das stimmt, aber das scheint mir eher ein schwaches Argument zu sein. Nur weil so viele Christen auf der ganzen Welt in Liedern und Gebeten zum Heiligen Geist reden, ist das noch längst kein Verhalten, das Gott gefällt und seinem Willen entspricht, wie er es in der Bibel für uns vollständig geoffenbart hat.
Die Beschlüsse der Konzile von Nicäa (325 n. Chr.) oder Konstantinopel (381 n.Chr.) oder Chalcedon (451 n.Chr.) und andere haben uns sicher nicht mehr zu sagen als Gott uns durch die Bibel mitgeteilt hat. Im Gegenteil: Alle menschlichen Aussagen über Gott müssen anhand der Bibel geprüft werden.


Sitzt der Heilige Geist zur Linken des Vaters?
Das habe ich selbst erst zweimal gehört und war zunächst völlig überrascht von diesem Gedanken. Beim Nachfragen kam als Begründung, dass eben nicht alles in der Bibel offenbart sei. Nun, auf diese Weise kann man alles irgendwie in die Bibel hinein interpretieren. Offensichtlich sind der menschlichen Fantasie kaum Grenzen gesetzt. Ich halte eine solche Annahme für unhaltbar und falsch.
Ein weiterer Aspekt: Sucht man in der Bibel, so sucht man vergeblich danach, dass Jesus zur Rechten des Vaters sitzt. Jesus sitzt laut Bibel zur Rechten Gottes. Der Unterschied ist im Grunde klein, aber doch sehr bedeutungsvoll:
Wenn Jesus zur Rechten des Vaters sitzt, dann kann er (nach trinitarischer Lesart) wie sein Vater Gott sein und mit ihm und dem Heiligen Geist zusammen dennoch zugleich nur ein Gott sein. Das entspringt allerdings nicht der Bibel, sondern der menschlichen Erfindung und ist eindeutig falsch.
Sitzt Jesus hingegen zur Rechten Gottes – und das ist das, was die Bibel sagt – so ist er sinngemäß „die rechte Hand“ Gottes, so wie Joseph es für den Pharao war. Dann ist Jesus aber nicht selbst dieser Gott, zu dessen Rechten er sitzt, er ist auch kein zweiter Gott neben seinem Vater, sondern Jesus Christus ist und bleibt der bevollmächtigte Sohn des einzig wahren Gottes, der auch in dieser erhöhten Position von seinem Gott spricht (Off. 3,12).
Dieser einzige Gott, der Vater des Herrn Jesus, er ist auch der Vater der Geister (Heb 12,9) und ebenso der Gott der Geister (Off. 22,6). Dieser Gott und Vater des Herrn Jesus hat seinen Knecht und einziggeborenen Sohn Jesus mit heiligem Geist gesalbt und ihn somit mit Kraft und Vollmacht ausgestattet (Apg. 10,38).


Was ist der Heilige Geist?
Manche sagen, der Heilige Geist sei Gott selbst, da Gott Geist ist. Das halte ich für nicht ganz zutreffend, denn sehr viele Verse in der Bibel reden in einer Weise von Gott und seinem Geist, dass das nicht sein kann:

Apg. 10,38: …Jesus von Nazareth, wie Gott ihn mit Heiligem Geist und mit Kraft gesalbt hat…

Luk. 4,18: Jesus sagte: …Der Geist des Herrn ist auf mir, weil er mich gesalbt hat…

Apg 2,17: Und es wird geschehen in den letzten Tagen, spricht Gott, da werde ich ausgießen von meinem Geist auf alles Fleisch…

und andere

Recht oft kann man auch hören, der Heilige Geist sei „die Kraft Gottes“ oder „die wirksame Kraft Gottes“ oder „Gott in Aktion“. Alle diese Beschreibungen sind gut gemeint, treffen aber den Sachverhalt nicht ausreichend.


Mein Fazit:
Als Ergebnis meiner Nachforschungen, vieler Gespräche und Überlegungen rede ich vom Heiligen Geist gern als vom „heiligen Geist“, nicht mehr und nicht weniger. Manchmal auch vom Geist Gottes oder Geist des HERRN. Es ist Gottes Geist, um welchen es hier geht, er ist heilig und deshalb redet die Bibel vom Heiligen Geist. Dem will ich mich anschließen.

Ich halte es nicht für klug, über das hinauszugehen oder dem etwas hinzuzufügen, was die Bibel dazu sagt. Der Heilige Geist ist eben der Heilige Geist.

 

 
Nächstenliebe

Was ist wichtiger – die Erkenntnis Gottes oder die Nächstenliebe? Eigentlich ist das eine komische Frage und das eine sollte auf keinen Fall das andere ausschließen. Mehr noch, die Erkenntnis Gottes und die Liebe zum Nächsten sollten Hand in Hand gehen, denn Glaube ohne Werke ist tot.

Aber wie ist das nun in der Praxis?

Spricht man mit Christen über Nächstenliebe, so hat zwar jeder seine Sichtweise und Schwerpunkte, die er ganz individuell setzt, doch im Grunde ist man sich einig, dass die Nächstenliebe von allen auf irgend eine Art und Weise praktiziert werden soll.

Spricht man hingegen über die Erkenntnis Gottes, dauert es oft nicht sehr lange, bis der Einwand kommt, dass das nicht so wichtig sei und das könne man eh nicht so genau wissen, sondern eben besagte Nächstenliebe über allem stehe. Unbemerkt erachtet man doch die Nächstenliebe höher als die Erkenntnis Gottes.  Aber Ist das Gottes Wille?

Eine provozierende Frage:

Wodurch wird ein Mensch gerettet – durch Glauben oder durch Nächstenliebe? Letztere hilft wohl dem Empfänger ein bisschen für begrenzte Zeit und tut dem Geber gut, aber ewiges Leben, ewige Errettung erhält dadurch niemand. Das wäre nur ein vergeblicher Versuch, sich das ewige Leben durch gute Werke zu verdienen. Das nennt man gewöhnlich „Werksgerechtigkeit“.

In Röm 3,28 steht geschrieben: Denn wir urteilen, dass der Mensch durch Glauben gerechtfertigt wird, ohne Gesetzeswerke.

Die Rechtfertigung, die Rechtfertigung vor Gott – und allein darauf kommt es an – geschieht also durch den Glauben, nicht durch Werke. Das hat Gott so festgelegt. Er ist der Schöpfer aller Dinge und auch aller Menschen. So legt auch er allein die Bedingungen fest, unter denen jemand ewiges Leben erhält. Und darüber hat er die Menschen nicht im Unklaren gelassen.

Gott hat zuerst Abraham bzw. Israel erwählt und ihnen durch Mose ein Gesetz gegeben. Dabei hat er schon angekündigt, dass er einen Propheten wie Mose aus ihren Brüdern aufstehen lassen werde, dem er befehlen werde, was er reden soll. Auf diesen sollten alle hören – und wer es nicht tun würde, von dem wird er entsprechend Rechenschaft fordern (5.Mo 18,18f). Dieser verheißene Prophet ist Jesus Christus, was an etlichen Stellen im NT bestätigt wird.

Jesus wurde einmal gefragt, was das höchste aller Gebote sei. In seiner Antwort werden die Nächstenliebe und die Erkenntnis Gottes genannt, um die es in diesem Artikel geht, wobei die Erkenntnis Gottes nach Jesu Worten über der Nächstenliebe steht.

Mark 12,28-33  Und einer der Schriftgelehrten, der gehört hatte, wie sie miteinander stritten, trat hinzu, und da er wusste, dass er ihnen gut geantwortet hatte, fragte er ihn: Welches Gebot ist das erste von allen? Jesus antwortete ihm: Das erste ist: "Höre, Israel: Der Herr, unser Gott, ist ein Herr; und du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben aus deinem ganzen Herzen und aus deiner ganzen Seele und aus deinem ganzen Verstand und aus deiner ganzen Kraft!" Das zweite ist dies: "Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst!" Größer als diese ist kein anderes Gebot. Und der Schriftgelehrte sprach zu ihm: Recht, Lehrer, du hast nach der Wahrheit geredet; denn er ist einer, und es ist kein anderer außer ihm; und ihn zu lieben aus ganzem Herzen und aus ganzem Verständnis und aus ganzer Seele und aus ganzer Kraft und den Nächsten zu lieben wie sich selbst, ist viel mehr als alle Brandopfer und Schlachtopfer. (Hervorhebungen durch mich)

Es beginnt also damit, zu hören (und natürlich auch zu glauben), dass Gott EINER ist, danach gilt es, ihn zu lieben mit ganzem Herzen, ganzer Seele, ganzem Verstand und ganzer Kraft. Erst als Drittes wird der Nächste genannt, den es zu lieben gilt wie sich selbst.

Noch einmal in Kurzform:
1. Hören
2. Gott lieben
3. den Nächsten lieben

Ich wiederhole mich: Es geht nicht darum, das eine gegen das andere auszuspielen, denn es gehört alles zusammen. Aber es gibt eine sehr eindeutige Reihenfolge in der Priorität, die es zu beachten gilt, und da steht nach Jesu Worten die Erkenntnis Gottes über allem anderen. Wer nun sagt, die Nächstenliebe sei wichtiger als die Gotteserkenntnis, der steht im Widerspruch zu den Worten dessen, den Gott gesandt, bevollmächtigt und beglaubigt hat – und das wird nicht ohne Folgen bleiben, wie in 5.Mo 18,19 geschrieben steht.

Folgerichtig hat Jesus im sogenannten hohenpriesterlichen Gebet zu seinem Gott und Vater gebetet:

Joh 17,3 Dies aber ist das ewige Leben, dass sie dich, den allein wahren Gott, und den du gesandt hast, Jesus Christus, erkennen.

So wichtig die Nächstenliebe auch ist, der Mensch steht nicht im Mittelpunkt, sondern der lebendige  Gott.
ER
ist der Ursprung aller Dinge und IHN erkennen und IHN lieben führt zur Errettung und zum ewigen Leben - und zur Nächstenliebe.

 
Einfach oder kompliziert?

Dreieck"Mach es doch nicht so kompliziert" höre ich bisweilen, wenn ich mich mit Christen über Gott und Jesus unterhalte, die seit Jahrzehnten an einen dreieinigen Gott glauben.

Diese Aussage erstaunt mich immer wieder, denn gerade die Lehre von der Dreieinigkeit Gottes ist es, welche kompliziert, unverständlich und in sich selbst widersprüchlich ist. Die Beschreibungen Gottes und Jesu in der Bibel sind dagegen meiner Überzeugung nach für jedermann verständlich. Vielleicht erscheinen sie deswegen für manchen als unglaubwürdig, weil es so einfach ist.

Meine Sicht von Gott und Jesus Christus ist die folgende:

• Der Vater allein ist der wahre Gott (Joh 17,3)

Sein Name ist JHWH und wird höchstwahrscheinlich "Jahweh" ausgesprochen (2.Mo 3,15 u. 2.Mo 6,3)

Gott ist nur ein einziger Herr – Er ist EINER (Mk 12,29 u. 32)

Der Herr Jesus ist sein Sohn und sein Christus (Mt 16,16; Joh 20,31)

Jesus Christus ist ein Mensch, von Gott gelehrt, gesandt und bevollmächtigt (Joh 8,40; 1.Kor 15,21; 1.Tim 2,5)

Gott hat ihn durch den Heiligen Geist im Leib der Maria gezeugt (Lk 1,35)

Dieses Zeugnis hat Gott mehrfach über den Herrn Jesus abgelegt (Mt 3,17; Heb 1,5 u. 5,5)

Jesus Christus wurde von Gott mit Heiligem Geist gesalbt und somit bevollmächtigt, deshalb konnte er diese Wunder tun (Apg 10,38)

Das ist auch der Grund, warum Jesus "der Christus, der Messias" genannt wird, denn das bedeutet nichts anderes als: "der Gesalbte" (Apg 2,36)

Obwohl Jesus das Königtum Davids und die Herrschaft über die ganze Welt verheißen war, gab er dies alles dran, um seinem Gott und Vater gehorsam zu sein (Phil 2,5-8)

Durch Jesu Tod ist die Sünde der ganzen Welt gesühnt und eine ewige Erlösung vollbracht worden (Joh 1,29; Heb 9,12)

Darum, weil Jesus Christus Gott gehorsam war bis zum Tod, ja sogar bis zum Tod am Kreuz, aus diesem Grund hat Gott ihn so hoch erhoben und ihm alle Macht im Himmel und auf der Erde gegeben (Phil 2,9-11)

Jesus Christus wurde von Gott auferweckt aus den Toten, deshalb ist er auferstanden (Röm 10,9)

Jesus Christus sitzt zur Rechten Gottes und wartet, bis ihm alles unter die Füße gelegt wird (Ps 110,1; Apg 3,21; Heb 1,13)

Jesus Christus wird wiederkommen zum Heil bzw. zum Gericht, aber diesen Zeitpunkt weiß er selbst nicht, sondern nur der Vater allein (Mt 24,36; 1.Tim 6,14-16)

Wenn alles wiederhergestellt ist, wird auch Gott selbst kommen und Jesus Christus wird ihm das Reich übergeben, damit Gott alles in allem sei (1.Kor 15,28; Off 1,4+1,8; Off 21,3)

Der Heilige Geist ist der Geist Gottes. Er ist keine Person und auch kein (weiterer) Gott, Er hat keinen Namen, keinen Thron, keine Verehrung und es wird nicht zu ihm gebetet. Begriffe wie "Gott, der Geist" oder auch "die dritte Person Gottes" und ähnliche, sind der Bibel völlig fremd. (mehr hierzu ...)

 

Dagegen die Beschreibung Gottes, wie ihn die Trinitätslehre darstellt:

Zunächst einige Auszüge aus dem "Athanasium", der weithin anerkannten Definition der Trinitätslehre

Wir verehren den einen Gott in der Dreifaltigkeit und die Dreifaltigkeit in der Einheit, ohne Vermischung der Personen und ohne Trennung der Wesenheit. Denn eine Person ist die des Vaters, eine andere die des Sohnes; eine andere die des Heiligen Geistes. Aber der Vater und der Sohn und der Heilige Geist haben nur eine Gottheit, die gleiche Herrlichkeit, gleichewige Majestät.

Ewig der Vater, ewig der Sohn, ewig der Heilige Geist. Und doch sind es nicht drei Ewige, sondern ein Ewiger

Ebenso ist allmächtig der Vater, allmächtig der Sohn, allmächtig der Heilige Geist. Und doch sind es nicht drei Allmächtige, sondern ein Allmächtiger.

So ist der Vater Gott, der Sohn Gott, der Heilige Geist Gott. Und doch sind es nicht drei Götter, sondern ein Gott.

Und in dieser Dreifaltigkeit ist nichts früher oder später, nichts größer oder kleiner, sondern alle drei Personen sind einander gleichewig und gleichrangig,

Der richtige Glaube ist nun dieser: Wir glauben und bekennen, dass unser Herr Jesus Christus, der Sohn Gottes, Gott und Mensch ist. Gott ist er aus der Wesenheit des Vaters, vor den Zeiten gezeugt, und Mensch ist er aus der Wesenheit der Mutter, in der Zeit geboren. Vollkommener Gott, vollkommener Mensch,

Einer aber nicht dadurch, dass die Gottheit in Fleisch verwandelt worden wäre, sondern dadurch dass Gott die Menschheit angenommen hat.

Denn wie vernünftige Seele und Fleisch einen Menschen ergeben, so ergeben Gott und Mensch einen Christus

Jeder, der diesen (Glauben, wie er im Athanasium beschrieben wird) nicht unversehrt und unverletzt bewahrt, wird ohne Zweifel auf ewig verloren gehen.

Dazu auch Aussagen unserer Zeitgenossen

Der eine Gott offenbart sich mal als Vater, mal als Sohn und mal als Heiliger Geist, aber es ist immer derselbe Gott

Gott wurde Mensch, und doch ist Gott weiterhin auch im Himmel geblieben, denn der Himmel war nicht leer

Während der 33 Jahre, die Gott Mensch war, war kein Gott im Himmel

Jesus Christus hat das Wissen um den Tag seiner Wiederkunft für die Zeit seines Menschseins abgelegt

Der Heilige Geist sitzt zur Linken Gottes

Der Name Gottes ist Jesus Christus

Gott, der Vater; Gott, der Sohn und Gott, der Heilige Geist sind korrekte Begriffe, denn es sind drei Gottheiten (oder Heiligkeiten), die sich einig sind

Jesus hat sich selbst auferweckt, denn er ist Gott

Jesus hat den Thron des Vaters verlassen, um Mensch zu werden

Die Zeichen und Wunder, die Jesus getan hat, beweisen, dass er Gott ist

Wenn man sagt, dass der Vater allein Gott ist und dass Jesus sein Sohn ist, der für unsere Sünden starb, dividiert man Gott auseinander … richtig ist es, zu sagen: ein Teil von Gott wurde Mensch

Das Geheimnis bleibt unaussagbar. Doch wie es zugleich das Schweigen verbietet, verbietet es auch Nichts-Sagendes.

Dir allein sei Lob und Ehre, Gott Vater, Sohn und Heiliger Geist

Dieser zweite Teil gibt Beschreibungen wieder, wie ich sie selbst gehört oder gelesen habe. Sie stammen von vielen verschiedenen Personen, die sich darüber nicht abgesprochen haben und auch einige der hier gemachten Aussagen vehement ablehnen. Zum Beispiel sagt jemand, dass es drei Heiligkeiten seien und es niemals sein könne, dass Gott nur EINER ist, der sich dann als Vater und als Sohn und als Heiliger Geist offenbart.

Zu diesem Bereich sind mir keine Bibelstellen bekannt, welche die einzelnen Aussagen einigermaßen genau enthalten. Hier wird sehr viel mit Auslegung und Logik gearbeitet, um zugleich mit Nachdruck zu behaupten, dass das alles ein großes Geheimnis sei, ein Mysterium.


Welche der beiden Sichtweisen von Gott ist nun einfacher und welche ist komplizierter?

Und vor allen Dingen: Welche dieser Aussagen werden von der Bibel bestätigt und welche beruhen auf menschlicher Auslegung und Interpretation?


Ich werbe sehr gerne dafür, Gott zu glauben, der Jesus Christus seinen geliebten Sohn nannte, und auch Jesus Christus zu glauben, der viel vom Vater sprach und ihn seinen Gott und Vater nannte.

 

 


Buchempfehlung

Bibel 200

 

 

 
Die Bibel
- das Buch der Bücher
mehr Infos

 

Joel Hemphill: Ehre sei Gott in der Höhe

Joel Hemphill:
Ehre sei Gott in der Höhe
- Der Einfluss der griechischen Philosophie auf die christliche Lehre
mehr Infos

 

Joel Hemphill: Gott Sei Die Ehre

Joel Hemphill:
Gott sei die Ehre
- Die biblische Sicht von Gott -
mehr Infos

 

A. Buzzard: Die Lehre von der Dreieinigkeit Gottes

 

 

 


Anthony Buzzard:
Die Lehre von der Dreieinigkeit Gottes
- Die selbst zugefügte Wunde der Christenheit
mehr Infos