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| Joh 1,1 Am Anfang war das Wort |
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Am Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott. Dieser sogenannte "Johannesprolog" wird sehr oft zitiert, wenn es darum geht, zu beweisen, dass Jesus Gott ist. Und es gibt sehr viele Auslegungen zu diesen Versen. Ich getraue mich hier, eine weitere hinzuzufügen. Es ist mein Verständnis dieser Verse und ich behaupte nicht, dass es die einzig richtige Sichtweise ist. Vielleicht hilft es aber dem einen oder anderen, sein eigenes Verständnis abzurunden. Wenn Trinitarier diese Verse zitieren, so wird dabei "Wort" und "Jesus" bzw. "der Sohn Gottes" gleichgesetzt. Folgt man nun dieser Logik, so lauten diese beiden Verse wahlweise: - Am Anfang war Jesus, und Jesus war bei Gott, und Jesus war Gott. Dieser (Jesus-Gott) war am Anfang bei Gott. oder eben: Hoppla, das sind aber zwei Götter: Jesus, der Sohn Gottes, der nach trinitarischem Verständnis auf Biegen und Brechen Gott sein muss, und dann eben der Gott, bei dem Jesus am Anfang war. Zwei. In Vers 14 steht: Und das Wort wurde Fleisch und wohnte unter uns und wir sahen seine Herrlichkeit... Daraus schließt man dann aufgrund menschlicher Logik, dass Gott Mensch wurde. Die Alternative: - Am Anfang war das Wort, und das Wort war beim Höchsten, und das Wort war das Höchste. Dieses war am Anfang beim Höchsten. - Am Anfang war der Plan (die Absicht), dieser Plan (diese Absicht) war bei Gott, es war ein göttlicher Plan (Gottes Absicht und Wille (Off 4,11)). Diesen Plan (diese Absicht) hatte Gott von Anfang an. Nun hat Gott laut Bibel in der Tat alles durch sein Wort, sein Reden, sein Sprechen nach seinem Willen ins Dasein gerufen. so sagt zum Beispiel Ps 33,6: Durch des HERRN Wort ist der Himmel gemacht und all sein Heer durch den Hauch seines Mundes. Und Vers 9 fährt fort: Denn er sprach, und es geschah; er gebot, und es stand da. Gott ist der Höchste und sein Wort ist das Höchste. Es gibt nichts höheres als das, was Gott gesagt hat - nur eben er selbst ist höher, denn sein Wort gibt es nicht, es sei denn er spricht es. So hat Gott von Anfang an von dem geredet, der kommen soll, der Nachkomme der Frau (im Garten Eden), dem Nachkomme Abrahams, dem Sohn Davids, von dem Propheten wie Mose einer war, der aus seinen Brüdern aufstehen sollte usw. Gott hatte verheißen, den Gesalbten (seinen Christus, seinen Messias) zu senden. Und dieses Versprechen hat Gott wahr gemacht, seine Verheißung hat er erfüllt, seine Absicht / seinen Plan hat er in die Tat umgesetzt, das Wort wurde Fleisch (V14)
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